Acquasparta ist eine italienische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) in der Provinz Terni, in der Region Umbrien und ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia (Die schönsten Orte Italiens).

Geographie mini|hochkant=0.85|Lage von Acquasparta in der Provinz Terni Acquasparta liegt auf einem Hügel oberhalb des Naiatals, das von dem gleichnamigen Fluss geformt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals befindet sich die Bergkette der Monti Martani. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 79 km². Der Ort liegt etwa 50 km südwestlich der Regionalhauptstadt Perugia und etwa 15 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Terni bei Touring Club Italiano: Umbria.

Zur Gemeinde gehören die Fraktionen Casigliano (255 m, ca. 70 Einwohner), Casteldelmonte (642 m, ca. 50 Einwohner), Configni (380 m, ca. 90 Einwohner), Firenzuola (480 m, ca. 90 Einwohner), Macerino, Portaria (470 m, ca. 120 Einwohner) und Rosaro (363 m, ca. 50 Einwohner). (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Gemeinden und Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Terni, abgerufen am 25. Dezember (italienisch)

Die Nachbargemeinden sind Avigliano Umbro, Massa Martana (PG), Montecastrilli, Spoleto (PG), Terni und Todi (PG).

Geschichte mini|Palazzo Cesi mini|Wehrtor Porta vecchia Der Ursprung des Namens Acquasparta wird auf das römische Toponym Aquas partas (deutsch „geteilte Wasser“ oder auch „zwischen den Wassern“) zurückgeführt, ein Beleg dafür existiert jedoch nicht. Zu Zeiten des Römischen Reiches war die Gemeinde bekannt für ihre heißen Mineralquellen und durch seine Lage an der Via Flaminia ein leicht zu erreichender Erholungsort. Die Thermalquellen existieren bis heute.

Einwohnerentwicklung

Sehenswürdigkeiten Santa Cecilia, Pfarrkirche im Ortskern.Chiesa di Santa Cecilia bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) San Giuseppe, Kirche im Ortskern, die 1737 entstand.Chiesa di San Giuseppe bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) Santissimo Sacramento, Kirche im Ortskern, 1684 entstanden.Chiesa del Santissimo Sacramento bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) Palazzo Cesi, Renaissancepalast der Herrscherfamilie Cesi aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum des Ortes. 1624 beherbergte Federico Cesi im Palast Galileo GalileiOffizielle Website des Comitato nazionale per il IV centenario della Fondazione dell’Accademia dei Lincei, abgerufen am 25. Dezember 2022 (italienisch), der die von Cesi gegründete Accademia Nazionale dei Lincei weiter entwickelte. Die Gemeinde erwarb 2013 das Schloss von der Universität Perugia und begann umgehend mit der Sanierung des historischen Gebäudes, das seit 2007 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich gewesen war.Il Messaggero: Acquasparta si riprende Palazzo Cesi, dopo anni di trattative l'Università di Perugia lo riconsegna al Comunei, 1. August 2013, abgerufen am 1. November 2018 (italienisch) Convento di San Francesco, ehemaliger Konvent, nördlich und kurz außerhalb der Stadtmauern. Entstand 1294.Chiesa di San Francesco bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) Chiesa del Crocifisso, auch Madonna del Giglio genannt, Kirche vor dem Wehrtor Porta vecchia kurz außerhalb der Stadtmauern. Entstand 1603 aus einer Kapelle, die der Confraternita del Giglio gehörte, und wurde 1738 umbenannt.Chiesa del Crocifisso già Santa Maria del Giglio bei umbria.website, abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) Chiesa della Madonna Todina, Kirche kurz außerhalb der Wehrmauern nahe dem Palazzo Cesi, die wahrscheinlich im 18. Jahrhundert entstanden ist.Chiesa della Madonna Todina bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) San Michele Arcangelo, 1743 geweihte KircheChiesa di San Michele Arcangelo bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch), liegt etwa 1 km östlich von Acquasparta. Santa Lucia di Burchiano, Kirche etwa 1 km nordöstlich von Acquasparta, die Teil einer Abtei der Benediktiner war. Wurde laut Inschrift an der Fassade 1312 restauriert.Abbazia di Santa Lucia di Burchiano – Acquasparta (TR) bei I luoghi del silenzio, abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) San Giovanni de Butris, Kirche südlich von Acquasparta. Die Kirche entstand im 15. Jahrhundert durch den Malteserorden an der Via Flaminia über einer römischen Brücke des damals hier verlaufenden Flusses Naia.Chiesa di San Giovanni “De Butris” – Acquasparta bei I luoghi del silenzio, abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) San Giovanni Battista, Kirche im Ortsteil Casteldelmonte. Entstand 1678.Chiesa di San Giovanni Battista bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch) San Biagio, Kirche im Ortsteil Macerino. San Giovenale, Kirche im Ortsteil Macerino. Santi Filippo e Giacomo, Kirche im Ortsteil Portaria Madonna dell’Ulivo, Kirche im Ortsteil Portaria Madonna del Soccorso, Kirche im Ortsteil Rosaro San Lorenzo, Kirche im Ortsteil Rosaro, erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt.Chiesa di San Lorenzo bei Beweb (Beni ecclesiastici in web, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto), abgerufen am 26. Dezember 2022 (italienisch)

Persönlichkeiten Matteo d’Acquasparta (1240–1303), Kardinal der katholischen Kirche Federico Cesi 2. Herzog von Acquasparta (1585–1630), Naturforscher und Gründer der Accademia Nazionale dei Lincei

Literatur Touring Club Italiano: Umbria. Touring Editore, Mailand 1999, ISBN 88-365-1337-9, S. 513 f.

Weblinks

Offizielle Website von Acquasparta (italienisch) umbriatourism.it: Acquasparta, Bilder und Wissenswertes (deutsch)

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Umbrien