Vladimir Weigl (* 28. Juli 1950 in Bukarest) ist ein deutscher Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler.

Leben Weigls Vater, der Psychologe und Sprachforscher Egon Weigl (1901–1979), floh 1933 vor den Nationalsozialisten aus Berlin nach Bukarest und heiratete dort nach dem Krieg Irina Weigl, geb. Herscovici (* 1922 in Bacău, Rumänien; † 2019). 1961 kehrte Egon Weigl auf Anraten seiner Cousine Helene Weigel, der Witwe Bertolt Brechts, mit seiner Familie nach Deutschland, in die DDR zurück. Dort arbeitete er an der Charité und der Akademie der Wissenschaften der DDR.Biographie Egon Weigls

Vladimir Weigl absolvierte eine Schauspielausbildung und heiratete 1972 die Schauspielerin Katharina Thalbach; aus dieser Ehe ging die Schauspielerin Anna Thalbach hervor. 1973 wurde die Ehe wieder geschieden.

Infolge der Ausbürgerung Wolf Biermanns übersiedelte er 1976 nach West-Berlin.

Weigl ist Mitglied der Deutschen Filmakademie. 1988 wurde er mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet.

Vladimir Weigls Schwester Sanda Weigl ist ebenfalls Schauspielerin und Sängerin.

Filmografie (Auswahl) 1979: David 1979: Tatort: Gefährliche Träume 1981: Der Fall Maurizius 1983: Die Geschwister Oppermann 1988: Das Mikroskop 1995: Polizeiruf 110: Schwelbrand 1995: Tatort: Ein ehrenwertes Haus 1999: Knockin’ on Heaven’s Door 1998: Der Eisbär 2000: Jetzt oder nie – Zeit ist Geld 2001: Venus.de – Die bewegte Frau 2010: Max Schmeling 2018: Klassentreffen 1.0

Auszeichnungen 1988 Filmband in Gold für seine Darstellerische Leistung als Hauptdarsteller in Das Mikroskop

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Einzelnachweise

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