Der Helge-Pross-Preis ist ein Wissenschaftspreis, der vom Forschungsinstitut für Geistes- und Sozialwissenschaften (figs) der Universität Siegen verliehen wird. Mit dem in dreijährlichem Turnus seit 1994 verliehenen Preis werden Wissenschaftler für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Familien- und Geschlechterforschung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5000 € dotiert (Stand 2017) und wurde 1993 in Zusammenarbeit des Forschungsinstitutes mit der Zeitschrift Brigitte auf Initiative des Fachbereiches Soziologie an der Universität Siegen eingerichtet. Namensgeberin des Preises ist die deutsche Soziologin Helge Pross. Zwischen 2007 und 2017 wurde der Preis nicht vergeben.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen vergibt seit 2013 noch einen Universitäts-internen Helge-Agnes-Pross-Förderpreis..

Preisträger 1994: Hildegard Maria Nickel, Humboldt-Universität zu Berlin 1997: Maria S. Rerrich, Hochschule für angewandte Wissenschaften München 2000: Margaret Maruani, Institut de recherche sur les sociétés contemporaines, Paris 2004: Michael Meuser, Essener Kolleg für Geschlechterforschung der Universität Duisburg-Essen 2007: Cornelia Helfferich, Evangelische Hochschule Freiburg i. Br. 2017: Jutta Allmendinger, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 2022: Paula-Irene Villa Braslavsky, LMU München 2025: Andrea Maihofer, Universität Basel

Weblinks Helge-Pross-Preis bei der Universität Siegen

Einzelnachweise

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