Richard Condon (* 18. März 1915 in New York City; † 9. April 1996 in Dallas, Texas) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Leben und Werk
Richard Condon besuchte die DeWitt Clinton High School und fuhr zur See mit der US-Handelsmarine. Danach begann seine Karriere als Theaterregisseur und Drehbuchautor für United Artists, bevor er sich 1957 der Belletristik zuwandte. Verantwortlich dafür war sein Chef Max E. Youngstein, der ohne Condons Wissen Teile seines Gehaltes beiseiteschaffte – und ihn nach einem Jahr feuerte. Dabei überreichte er ihm den Schlüssel für ein Haus mit Meerblick in Mexiko und das mexikanische Bankkonto mit dem aufgelaufenen Geld: Er solle nun die Romane schreiben, von denen er redete. Condon lieferte prompt Bestseller ab. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen Die Ehre der Prizzis und Der Manchurian Kandidat.
Romane 1958: The Oldest Confession 1959: The Manchurian Candidate 1960: Some Angry Angel: A Mid-Century Fairy Tale 1974: The Star-Spangled Crunch 1975: Money Is Love 1976: The Whisper of the Axe 1982: Prizzi's Honor 1986: Prizzi's Family 1988: Prizzi's Glory 1990: The Emperor of America 1991: The Final Addiction
Filmografie Literarische Vorlage 1962: Rendezvous in Madrid (The Happy Thieves) – Regie: George Marshall 1962: Botschafter der Angst 1979: Philadelphia Clan (Winter kills) – Regie: William Richert 2004: Der Manchurian Kandidat
Drehbuch 1985: Die Ehre der Prizzis – nach seinem Roman
Weblinks
Audio Interviews with Richard Condon (englisch)
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