Rhené Jaque (eigentl.: Marguerite (Marie Alice) Cartier, * 4. Februar 1918 in Beauharnois; † 31. Juli 2006 in Montreal) war eine kanadische Komponistin und Musikpädagogin.

Leben und Wirken Rhené Jaque war als Schwester Jacques-René seit 1938 Mitglied des Ordens der Sisters of the Holy Names of Jesus and Mary und studierte zu dieser Zeit auch an der École de musique Vincent-d’IndyBenannt nach dem Komponisten Vincent d’Indy (1851–1931). bei Claude Champagne, François Morel, Jean Vallerand und Marvin Duchow Theorie und Komposition sowie Violine bei Louis Bailly und Camille Couture.

Seit 1943 unterrichtete sie Violine, Cello und Musiktheorie an der École Vincent d’Indy. 1972 nahm sie bei der Académie Internationale in Nizza Kurse bei Tony Aubin. Sie komponierte für den Unterrichtsgebrauch zahlreiche atonale Stücke für Violine und für Klavier, daneben auch Lieder, Werke für kammermusikalische Besetzung und eine Sinfonie. Pianisten wie Rachel Cavalho, Antonín Kubálek, Allen Reiser und Elaine Keillor spielten Aufnahmen ihrer Klavierwerke ein.

Werke Klaviersuite 1, 1961 Rustic Dance/Fête champêtre für Klavier, 1962 Deux Inventions à deux voix, 1963 Klaviersuite 2, 1964 Suite für Streicher, 1967 Étude et fantaisie für Klavier, 1974 Symphony für großes Orchester, 1975 Contrastes für Orgel, 1986 Toccata sur touches blanches, 1999

Weblinks Jaque Rhené (Marguerite Cartier) – 1918–2006. In: Sœurs des Saints Noms de Jésus et de Marie, 2019 (französisch)

Einzelnachweise

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