Der Fluss vom Achensee zur Isar heißt in Österreich Seeachelt. amtlicher Österreichischer KarteE-Mail-Anfrage bei den Behörden: Lebensministerium, Abteilung VII/3 = Hydrographisches Zentralbüro (HZB): „In Österreich fallen Geographische Namen in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden.Trotz intensiver Bemühungen war bis dato keine einheitliche Lösung erreichbar.“ Bundesamt für das Eich- und Vermessungswesen (BEV), Abteilung 14: „Nach Auskunft von Hr. Pockstaller (Amtsleiter Gemeindeamt Achenkirch) wird ortsüblich nur der Name Seeache verwendet. Daher findet sich dieser Name auch in unserer Karte.Das hydrografischen Portal des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft ist nicht aussagekräftig, denn dort wurde ein früherer Namen irgendwann von uns übernommen und später nicht aktualisiert.“ oder AcheeHYD - der Zugang zu hydrographischen Daten Österreichs und in Deutschland Walchen. In bayerischen Karten ist der Name des Tiroler Flussabschnittes mit Achenbach angegeben.TK bzw. DTK C 8734 Fall

Name Das Gewässer wurde erstmals im Jahr 1002 als Walchenesbah schriftlich erwähnt. Die Deutung des Namens ist unsicher. Möglicherweise leitet sich das Bestimmungswort von einem alten Personennamen *Walchen ab.

Geographie Verlauf Der Flusslauf in der Nordhälfte des Achentals umschlingt die Nordostecke des Karwendelgebirges und grenzt es so vom Mangfallgebirge ab. Als Seeache ist er der natürliche Abfluss des Achensees. Er verlässt den See am Nordende und entwässert das nördliche Achental bei Achenkirch. Seit dem Bau des Achensee-Kraftwerks im Inntal fließt allerdings ein großer Teil des Achensee-Wassers in den Inn. Nahe der Kaiserwacht beim Achenpass wendet sich der Fluss zunehmend nach Westen. Als Walchen erreicht er durch die Walchenklamm die Isar. Die natürliche Mündungsstelle ist seit Ende der 1950er Jahre im Sylvensteinspeicher versunken.

Zuflüsse Von der Quelle zur Mündung. Auswahl.

Entfließt dem Achensee Wankratzbach, bei Maurach in den obersten Achensee Dalfazerbach, von rechts bei Buchau in den Achensee Pletzach, von links bei Pertisau in den Achensee Haselbach, von rechts in den Achensee Oberaubach, von links bei Hinterwinkel in den untersten Achensee Unteraubach, von links vor dem Ortszentrum von Achenkirch Ampelsbach, von rechts nach dem Ortszentrum von Achenkirch Blaserbach, von links fast noch gegenüber dem vorigen Dolmannsbach, von links am Ortsanfang von Achenwald Klammbach, von rechts bei Achenwald Taschbach, von links nach Achenwald Pittenbach, von rechts nahe Kaiserwacht; ist Grenzbach zwischen Tirol und Bayern Hühner(s)bach, von links nach der Rauchstubenalm; ist Grenzbach zwischen Tirol und BayernAb hier wird die Seeache Walchen genannt. Markgraben, von rechts kurz vor der Mündung in den Sylvensteinspeicher

Gewässergüte Die Ache wird in Gewässergüteklasse II eingestuft.Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Saprobiologische Gewässergüte der Fließgewässer Österreichs. Stand 2005. ()

Einzelnachweise

Kategorie:Grenzfluss