Die Bundesliga-Saison 1966/67 war die erste der zweigleisigen Spielzeiten in der Geschichte der Handball-Bundesliga.

Saisonverlauf 16 Mannschaften, die sich über die Regionalmeisterschaften der Vorsaison qualifiziert hatten, spielten in einer Nord- und einer Süd-Staffel zu je acht Mannschaften um die Qualifikation für das Finalspiel zur deutschen Meisterschaft 1967.

Die beiden Staffelsieger trafen im Endspiel um die deutsche Handballmeisterschaft am 25. März 1967 in der Westfalenhalle in Dortmund aufeinander. Deutscher Meister wurde zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte der Titelverteidiger und Sieger der Nordstaffel, der VfL Gummersbach, der den Meister der Staffel Süd, TV Hochdorf, deutlich besiegte. Absteigen mussten der RSV Mülheim, der SV St. Georg Hamburg, der TV 05 Hochelheim und der TSV 1861 Zirndorf.

Der VfL Gummersbach gewann außerdem den Europapokal der Landesmeister.

Statistiken Abschlusstabellen Staffel Nord

Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse der Spiele der Staffel Nord dieser Saison dar.Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet. Bundesliga 1966/67 Staffel Nord22px|VfL Gummersbach22px|TSV Grün-Weiß Dankersen22px|Hamburger SV22px|TuS 05 Wellinghofen22px|VfL Bad Schwartau22px|RSV Mülheim22px|SV St. Georg Hamburg VfL Gummersbach 23:13 11:10 9:4 33:17 23:12 22:10 37:13 TSV Grün-Weiß Dankersen 14:15 16:18 22:12 23:12 25:17 29:7 29:14 Hamburger SV 12:14 18:19 20:15 15:14 17:18 16:14 15:18 TuS 05 Wellinghofen 14:11 14:11 14:15 14:11 10:11 7:7 16:10 Polizei SV Hannover 11:23 18:18 9:18 16:8 11:11 12:19 20:14 VfL Bad Schwartau 15:24 13:18 12:19 17:15 17:22 15:12 12:10 RSV Mülheim 13:21 18:27 11:12 4:8 11:12 15:15 17:9 SV St. Georg Hamburg 18:21 16:26 14:16 7:14 14:15 16:12 13:16

Staffel Süd

*Das Spiel TuS Neunkirchen – Reinickendorfer Füchse (14:13) wurde annulliert und das Wiederholungsspiel nicht ausgetragen.

Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse der Spiele der Staffel Süd dieser Saison dar.Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet. Bundesliga 1966/67 Staffel Süd22px|TV Hochdorf22px|SG Leutershausen22px|TSV Birkenau22px|Reinickendorfer Füchse22px|TuS 1860 Neunkirchen22px|SpVgg 1887 Möhringen22px|TV 05 Hochelheim22px|TSV 1861 Zirndorf TV Hochdorf 9:20 13:12 14:11 14:8 18:12 20:10 16:11 SG Leutershausen 12:13 21:15 21:13 21:12 11:12 30:21 19:10 TSV Birkenau 13:13 14:11 13:8 26:20 26:13 18:10 18:13 Reinickendorfer Füchse 14:9 13:18 19:16 14:11 24:11 12:9 17:8 TuS 1860 Neunkirchen 10:10 15:15 21:21 14:13 13:11 14:13 20:13 SpVgg 1887 Möhringen 12:14 14:18 11:9 13:11 17:14 18:11 20:11 TV 05 Hochelheim 7:11 13:15 10:10 17:17 14:14 16:11 17:11 TSV 1861 Zirndorf 7:12 10:13 8:7 16:14 14:17 13:7 8:12

Legende Staffel-Sieger und somit Teilnehmer am Finale um die deutsche Meisterschaft 1967 Absteiger in die Regionalliga (M) Deutscher Handballmeister 1966 (A) Aufsteiger aus der Regionalliga

Finale der deutschen Meisterschaft Das Spiel um die deutsche Meisterschaft wurde am 25. März 1967 zwischen dem Sieger der Staffel Nord und Titelverteidiger VfL Gummersbach und dem Gewinner der Staffel Süd, TV Hochdorf, vor etwa 8000 Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen. Deutscher Handballmeister 1967 wurde zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die Mannschaft des VfL Gummersbach, der das Team vom TV Hochdorf deutlich mit 23:7 (8:3) besiegte.

Meistermannschaft 1. VfL Gummersbach60px Mannschaft: Klaus Kater, Bernd Podak; Alberts (2), Bölter (2), Jochen Brand (2), Klaus Brand, Jochen Feldhoff (4), Helmut Kosmehl (1), Kriesten (2), Müller (2), Hansi Schmidt (8) Trainer: Horst Dreischang

Weblinks Bundesliga Männer 1966/67

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