Die Liste von Seen in Norwegen führt die flächengrößten Seen mit mehr als 10 km² auf. Wenn diese grenzübergreifend auch teilweise in Schweden, Finnland oder Russland liegen, muss der Flächenanteil in Norwegen auch größer 10 km² betragen. Mit 17.900 km² nehmen die Süßwasserseen etwa 5,5 % der norwegischen Festlandes ein, die hier aufgeführten See haben davon einen Anteil von 5.100 km². Das Festland wird nahezu vollständig vom Skandinavischen Gebirge eingenommen und ist durch die Vergletscherung in den Kaltzeiten mit u-förmigen Trogtäler im Landesinneren und mit zu Fjorden vertieften Flusstälern an der Küste geprägt. Von den etwa 160 größten Seen liegen nur etwa 20 % tiefer als , mehr als 10 % aber über Norwegen hat mit dem Hornindalsvatnet Europas tiefsten See (514 m). Mehr als die Hälfte der großen Seen werden als Stauseen genutzt, die zusammen mit 38 km³ etwa 60 % des in Norwegen verfügbaren Gesamtstauraums von 65 km³ ausmachen. Viele der Stauseen sind über Tunnel zu Speicherkraftwerksnetzen verbunden. Die gesamte installierte Leistung aller Wasserkraftwerke summierte sich in Norwegen 2023 auf 33,7 GW.Norway's energy supply system: Electricity production. Energy Facts Norway, Ministry of Petroleum and Energy, abgerufen am 18. Februar 2025 (englisch).Torodd Jensen, Kjell Erik Stensby, Inge H. Vognild, John E. Brittain: Norway's hydroelectric development 1945–1990. NVE Rapport Nr. 28/2021, November 2021, ISBN 978-82-410-2156-5, S. 13 f.

Die flächengrößten Seen in Norwegen Die Vorsortierung der Tabelle ist nach der Fläche der Seen in Norwegen, eine Sortierung nach Wassertiefe, Volumen, Stauraum, Höhenlage und dem Bereich der Wasserstandsregulierung ist auch möglich. Zudem können die Seen nach ihrer Lage in den norwegischen Verwaltungseinheiten Fylker (Provinzen) sortiert werden. Alle Angaben sind der Datenbank NVE Atlas des Norges vassdrags- og energidirektorat entnommen.NVE Atlas. Norges vassdrags- og energidirektorat (See-Datenbank unter „Vassdrag – Innsjødatabase“ und Stausee-Datenbank unter „Vannkraft – Utbygd vannkraft“), abgerufen am 8. Oktober 2022.