Pretty in Pink ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1986. Die romantische Komödie erzählt die Geschichte eines verliebten Teenager-Pärchens, das aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen stammt.

Handlung Andie kommt aus einfachen Verhältnissen und besucht eine Schule, auf die hauptsächlich Kinder wohlhabender Eltern gehen. Ihre Kleidung kauft Andie im Second-Hand-Laden, was ihr herablassende Bemerkungen ihrer reichen Mitschüler einbringt. Sie arbeitet mit ihrer Freundin Iona nebenbei in einem Plattenladen. Dort lernt sie Blane kennen, der aus guten Verhältnissen stammt. Sie verabreden sich zu einem Date. Dies verärgert ihren platonischen Freund „Duckie“ Dale, der aus der gleichen Gesellschaftsschicht wie Andie stammt und schon lange ein Auge auf sie geworfen hat. Bei einem zweiten romantischen Date lädt Blane Andie dazu ein, mit ihm auf den Abschlussball zu gehen.

Blane wird durch die Verbindung mit Andie in seiner Clique schief angesehen. Das unterschiedliche Pärchen passt in keinen der beiden Freundeskreise: Auf den Feiern der wohlhabenden Kinder fühlt sich Andie unwohl und Blane wird in ihrer Disco wegen seiner konservativen Kleidung angemacht. Andie ist bereit, die Anfeindungen durchzustehen, und schert sich nicht um die Meinung anderer, Blane hingegen hält das nicht durch. Er geht Andie aus dem Weg und meldet sich nicht mehr bei ihr. Als Andie ihn auf dem Schulflur trifft, will sie eine Aussprache. Sie fordert ihn auf, ihr ins Gesicht zu sagen, dass er sich für sie bei seinen reichen Freunden schämt. Blane weicht aus und behauptet dann noch, er habe vergessen, dass er schon eine andere gefragt hatte, und könne deshalb nicht mit ihr zum Ball gehen.

Andie lässt sich von der Absage nicht unterkriegen und ist entschlossen, auch allein auf den Ball zu gehen. Von ihrem Vater hat sie schon ein Kleid bekommen, Iona schenkt Andie ihr Abschlussballkleid im Stil der 1960er-Jahre. Aus den beiden Kleidern schneidert Andie eine ganz neue Kreation in Pink. Als sie allein auf dem Abschlussball auftaucht, kommt ihr Duckie entgegen und führt sie in den Ballsaal. Dort treffen sie auf Blane, der allein gekommen ist. Blane entschuldigt sich für sein Verhalten und sagt Andie, dass er sie immer noch liebt. Dann geht er. Da Duckie nun einsieht, dass er mit Andie nie zusammenkommen kann, fordert er die zunächst zögernde Andie auf, Blane zu folgen. Sie findet ihn auf dem Parkplatz, beide küssen sich und es kommt zu einem Happy End.

Hintergrund Nach Das darf man nur als Erwachsener und The Breakfast Club war Pretty in Pink die dritte und letzte erfolgreiche Zusammenarbeit von Molly Ringwald mit Regisseur und Produzent John Hughes, der hier die Regie an Howard Deutch übertrug. Im Film sind mit Andrew McCarthy, Jon Cryer und James Spader weitere Darsteller aus dem Kreis des sogenannten Brat Pack zu sehen. Kleinere Auftritte hatten unter anderem Gina Gershon, Dweezil Zappa und Kristy Swanson.

Deutsche Synchronfassung Die deutsche Synchronbearbeitung entstand bei der Iyuno Germany in Berlin. Andreas Pollak schrieb das Dialogbuch und führte Dialogregie.

Darsteller Deutscher Sprecher Rolle Molly Ringwald Melanie Pukaß Andie Walsh Harry Dean Stanton Hermann Ebeling Jack Walsh Jon Cryer Stefan Krause Philip F. „Duckie“ Dale Andrew McCarthy Torsten Sense Blane McDonnagh Annie Potts Alexandra Lange Iona James Spader Benjamin Völz Steff McKee Kate Vernon Sabine Jaeger Benny Hanson Alexa Kenin Simone Brahmann Jena Hoeman Andrew Dice Clay Kurt Goldstein Türsteher

Kritiken

Filmmusik Der Titelsong Pretty in Pink stammt von der britischen Band The Psychedelic Furs. Die Originalversion des Songs erschien bereits 1981, für den Film wurde zusätzlich eine neue Version eingespielt. In dem Film sind weitere New-Wave-Songs aus den 1980er Jahren zu hören, unter anderem If You Leave von OMD, drei Songs von New Order (Thieves Like Us, Elegia und Shell-Shock), sowie eine von Danny Hutton Hitters gesungene Coverversion von Nik Kershaws Wouldn’t It Be Good.

Auszeichnungen 1987 gewann Michael Gore für den Soundtrack von Pretty in Pink den BMI Film Music Award.

Literatur Jonathan Bernstein: Pretty in Pink. The Golden Age of Teenage Cinema. New York 1997, ISBN 0-312-15194-2.

Weblinks

(Version aus dem Internet Archive vom 11. November 2007) (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1986 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Jugendfilm Kategorie:Kleider im Film