Die Snooker-Saison 2003/04 war eine Serie von Snooker-Turnieren, die der Main Tour angehören. Im Vergleich zur Vorsaison wurde der Tourkalender um eine weitere Veranstaltung gekürzt. Bei acht der elf Turniere ging es neben dem Titel auch um Weltranglistenpunkte. Zu den Ausnahmen gehörte unter anderem traditionellerweise das Masters.
Nicht mehr zur Main Tour zählten die Benson & Hedges Championship, die nun als Qualifikationsturnier ausgetragen wurden und dem Sieger einen Startplatz beim Masters einbrachten. Nach 22 Jahren (einschließlich eines Jahres Pause) wurden die Scottish Masters nicht mehr ausgetragen. Die Scottish Open fanden in diesem Jahr als Players Championship zum vorerst letzten Mal statt.
Die Saison begann am 19. August 2003 mit den zwei Events der neuen Euro-Asia Masters Challenge und endete wie üblich mit dem Weltmeisterschaftsfinale am 3. Mai 2004.
Saisonergebnisse Die folgende Tabelle zeigt die Endspielergebnisse der Saison. Datum Turnier Austragungsort Art Sieger Finalist Ergebnis 19. bis 24. August 2003 Euro-Asia Masters Challenge 2003 – Event 1 Hongkong Einladungsturnier James Wattana Ken Doherty 6:4 29. bis 31. August 2003 Euro-Asia Masters Challenge 2003 – Event 2 Bangkok Einladungsturnier Ken Doherty Marco Fu 5:2 4. bis 12. Oktober 2003 LG Cup 2003 Preston Weltranglistenturnier Mark J. Williams John Higgins 9:5 November 2003 Merseyside Professional 2003 Liverpool Non-ranking-Turnier Stephen Maguire Mark Davis 5:1 8. bis 16. November 2003 British Open 2003 Brighton Weltranglistenturnier Stephen Hendry Ronnie O’Sullivan 9:6 18. bis 30. November 2003 UK Championship 2003 York Weltranglistenturnier Matthew Stevens Stephen Hendry 10:8 19. bis 25. Januar 2004 Welsh Open 2004 Newport Weltranglistenturnier Ronnie O’Sullivan Steve Davis 9:8 1. bis 8. Februar 2004 Masters 2004 London Einladungsturnier Paul Hunter Ronnie O’Sullivan 10:9 1. bis 6. März 2004 European Open 2004 Portomaso Weltranglistenturnier Stephen Maguire Jimmy White 9:3 23. bis 28. März 2004 Irish Masters 2004 Dublin Weltranglistenturnier Peter Ebdon Mark King 10:7 3. bis 11. April 2004 Players Championship 2004 Glasgow Weltranglistenturnier Jimmy White Paul Hunter 9:7 17. April bis 3. Mai 2004 Snookerweltmeisterschaft 2004 Sheffield Weltranglistenturnier Ronnie O’Sullivan Graeme Dott 18:8
Weltrangliste Die Snookerweltrangliste wird nur nach jeder vollen Saison aktualisiert und berücksichtigt die Leistung der vergangenen zwei Spielzeiten. Die folgende Tabelle zeigt die 32 bestplatzierten Spieler der Saison 2003/04, sie beruht also auf den Ergebnissen aus 2001/02 und 2002/03. In den Klammern wird jeweils die Vorjahresplatzierung angegeben.
Platz 1 – 8 Platz 9 – 16 Platz 17 – 24 Platz 25 – 32 1 Mark Williams (2) 9 Matthew Stevens (8) 17 Ali Carter (31) 25 Drew Henry (22) 2 Stephen Hendry (6) 10 Alan McManus (15) 18 Chris Small (29) 26 Ian McCulloch (43) 3 Ronnie O’Sullivan (1) 11 Steve Davis (25) 19 Marco Fu (27) 27 Joe Swail (16) 4 John Higgins (4) 12 David Gray (19) 20 Anthony Hamilton (17) 28 Dominic Dale (20) 5 Stephen Lee (7) 13 Graeme Dott (12) 21 Robert Milkins (33) 29 Mark Selby (53) 6 Ken Doherty (5) 14 Quinten Hann (14) 22 Mark King (11) 30 John Parrott (18) 7 Peter Ebdon (3) 15 Jimmy White (10) 23 Dave Harold (21) 31 Anthony Davies (26) 8 Paul Hunter (9) 16 Joe Perry (13) 24 Tony Drago (28) 32 Robin Hull (39)
Spieler der Saison 2003/04 Auch wenn die Anzahl der Spieler auf der Profitour offenbar zur Diskussion stand, wurden wie in den vorherigen Saisons erneut 128 Startberechtigungen vergeben. Zunächst qualifizierten sich die Top 80 der Endwertung der Weltrangliste 2002/03 direkt für die nächste Saison. Da der 76. der Weltrangliste, der Schotte Euan Henderson, seine Karriere zum Saisonende beendet hatte, qualifizierte sich mit dem Waliser Lee Walker auch der 81. der Weltrangliste direkt. 16 Plätze wurden über die Ein-Jahres-Weltrangliste 2002/03 vergeben, 25 weitere über die Challenge Tour 2002/03. Die übrigen sieben Plätze wurden über Wildcards der WPBSA an Amateurspieler vergeben, die in den vorherigen Monaten durch sehr gute Ergebnisse bei unterschiedlichen Turnieren Aufmerksamkeit erregt hatten. Qualifikation über die Ein-Jahres-Rangliste (16 Spieler) David Gilbert Johl Younger Craig Butler Martin Dziewialtowski Simon Bedford Andrew Norman Luke Fisher Tony Jones Jamie Cope Peter Lines Munraj Pal Ricky Walden Jason Ferguson Joe Johnson Colm Gilcreest Atthasit Mahitthi
WPBSA-Wildcards (sieben Spieler) Steve Mifsud Ding Junhui Supoj Saenla Neil Robertson Gary Hardiman Alain Robidoux Liu SongQualifikation über die Challenge Tour 2002/03 (25 Spieler) Martin Gould Tom Ford Chris Melling Michael Rhodes Kurt Maflin Paul Sweeny Scott MacKenzie Ian Preece James Leadbetter Luke Simmonds Adrian Rosa Gary Thomson Ian Brumby Michael Wild Steven Bennie Stuart Mann Joe Delaney Joe Meara Stephen Croft Carlo Giagnacovo Mehmet Husnu Ian Sargeant Philip Williams Darryn Walker Andy Neck
Einzelnachweise
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