Stockenhausen ist ein Stadtteil von Balingen im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg.
Geographie Stockenhausen liegt südöstlich von Balingen zwischen Zillhausen, Frommern und Laufen an der Eyach. Es liegt am Fuße des Böllat (Burgfelden) und der Ruine Schalksburg.
Geschichte Stockenhausen wurde 1094 als Stokinhusen erstmals erwähnt. Über die Herren von Winzeln kam der Ort an das Kloster St. Gallen und schließlich an die Grafen von Zollern. 1403 verkauften die Grafen von Zollern die Herrschaft Schalksburg an Württemberg, womit auch Stockenhausen württembergisch wurde. Der Ort gehörte nun zum Amt und später zum Oberamt Balingen, welches ab 1806 Bestandteil des Königreichs Württemberg war. 1934 wurde das Oberamt Balingen in Kreis Balingen umbenannt und ging 1938 im Landkreis Balingen auf.
Am 1. Januar 1971 wurde Stockenhausen nach Frommern eingemeindet, mit diesem kam es 1975 an Balingen.
Bauwerke mini|Schul- und Rathaus an der Zillhauser Straße Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Stockenhausen
Religion Evangelische Kirchengemeinde Stockenhausen
Politik Ortsvorsteher Hans Uhl (1975–2017) Stephan Reuß (seit 2017)
Wappen Das Wappen von Stockenhausen zeigt unter goldenem Schildhaupt eine an die seit 1403 bestehende Zugehörigkeit zu Württemberg erinnernde schwarze Hirschstange, darunter auf rotem Grund ein weißes Kreuz.
Verkehr Stockenhausen liegt nahe der Bundesstraße 463 (Sigmaringen – Balingen). Mit der Landstraße 442 ist Stockenhausen eine Verbindungsgemeinde zwischen Frommern und Albstadt-Pfeffingen.
Literatur
Ingrid Helber/Günther Meinhold: Das Wahrzeichen von Balingens Stadtteil Stockenhausen, sein "Altes Schul- und Rathaus". Historische Betrachtungen zur Ortsgeschichte. Ortschaftsrat Frommern, Balingen 2023.
Einzelnachweise
Weblinks
Stadtteilinfo auf der Webpräsenz der Stadt Balingen Stockenhausen bei LEO-BW
Kategorie:Ort im Zollernalbkreis Kategorie:Ortschaft von Balingen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Zollernalbkreis) Kategorie:Ersterwähnung 1094 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971