Rorgenwies ist ein Ortsteil der Gemeinde Eigeltingen im Landkreis Konstanz im Süden von Baden-Württemberg in Deutschland.
Geographie Geographische Lage Rorgenwies liegt im Hegau, etwa 20 Kilometer nordwestlich vom Bodensee.
Gliederung Zu Rorgenwies gehören die Weiler Glashütte, Guggenhausen und Öhle, die Höfe Geistermühle, Gerstelhof, Hochbuchhof und Thälehof und die Häuser Gumpenhof und Kappellösch.
Geschichte mini|hochkant=1.2|Rogenwies auf einer Karte der Grafschaft Nellenburg aus dem 18. Jahrhundert Rorgenwies wird erstmals 1150 urkundlich als Rorigenwisi erwähnt, der Name bedeutet „Wiese mit Röhricht“. Bis 1862 gehörte es zu Heudorf, erst dann wurde der Ort für 115 Jahre eine selbstständige Gemeinde. Von 1806 bis 1810 war es württembergisch, ab 1810 badisch (Bezirksamt Stockach).
Am 1. Januar 1977 wurde Rorgenwies in die Gemeinde Eigeltingen eingegliedert.
Einwohnerentwicklung 1852: 325 Einwohner 1880: 266 Einwohner 1910: 261 Einwohner 1925: 245 Einwohner 1939: 212 Einwohner 1961: 219 Einwohner 1970: 237 Einwohner 1999: 284 Einwohner 2016: 290 Einwohner
Politik Ortschaftsrat Der Ortschaftsrat von Rorgenwies hat sechs Mitglieder. Mitglied und Vorsitzender ist der Ortsvorsteher.
Ortsvorsteher 1977–1988: Josef Fecht 1988–2024: Hans-Jürgen Boldt seit 2024: Klaus Keller
Wappen Das Wappen der ehemals selbstständigen Gemeinde Rorgenwies zeigt in gespaltenem Schild vorne in Gold drei liegende dreiendige blaue Hirschstangen übereinander, hinten in Silber ein halber, rot bewehrter, rot bezungter schwarzer Adler am Spalt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke mini|Wallfahrtskirche St. Maria Die spätgotische Wallfahrtskirche St. Maria mit romanischem Chorturm und barocker Ausstattung wurde zwischen 1720 und 1730 errichtet.
Regelmäßige Veranstaltungen Der örtliche Musikverein veranstaltet seit 1977 zweijährlich ein Frühlingsfest. Das dabei stattfindende Vatertagstreffen ist überregional sowohl im Landkreis Konstanz als auch im angrenzenden Landkreis Tuttlingen bekannt.
Wirtschaft und Infrastruktur Öffentliche Einrichtungen Im Ort befindet sich ein Dorfgemeinschaftshaus und eine Gaststätte.
Söhne und Töchter des Ortsteils Mike Gommeringer (* 1973), Schlagzeuger der Rockbands Reamonn und Stereolove
Literatur Hans-Joachim Schuster, Hildegard Bibby, Hans-Jürgen Boldt: 850 Jahre Rorgenwies: ein Auszug aus der Geschichte der Gemeinde Rorgenwies 1150-2000. Rorgenwies 2000, .
Weblinks
Website des Ortsteils Rorgenwies
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Konstanz) Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz Kategorie:Geographie (Eigeltingen) Kategorie:Ort im Hegau Kategorie:Ehemaliger Wallfahrtsort Kategorie:Ersterwähnung 1150 Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb Kategorie:Gemeindeauflösung 1977