Morsbach ist ein Stadtteil der baden-württembergischen Kreisstadt Künzelsau im Hohenlohekreis.

Geographie Morsbach liegt knapp drei Kilometer ostsüdöstlich des Stadtkerns von Künzelsau auf einer Höhe von Höhe nach Kartenbeschriftung, eingeklammert unter Ortsname auf dem . an beiden Ufern des auf die Stadtmitte zulaufenden Kochers.

Der alte, nur etwa 6 ha Fläche einnehmende Ortskern liegt auf der linken, südlichen Flussseite neben der Mündung des Morsbachs, der in einer kurzen und steilen Waldklinge von der Hohenloher Ebene im Süden zuläuft. Jenseits einer Brücke liegen am Gegenufer und auf dem unteren Hang zum nördlich anschließenden Teil der Hochebene auf etwa 15 ha einige neuere Siedlungszeilen.

Hauptverkehrsachse ist die Talstraße L 1045, die von Kocherstetten im Südsüdosten den Fluss linksseits bis nach Künzelsau begleitet. Von ihr zweigt im Ortsbereich die Steigenstrecke der K 2373 ab, die über den Bachtaleinschnitt in Richtung Südsüdwesten nach Kupferzell-Künsbach auf der Hochebene läuft.

Geschichte Am 1. Januar 1973 wurde Morsbach in die Kreisstadt Künzelsau eingegliedert.

Politik Ortsvorsteher ist Carsten Zeller (Stand 2021).Ortsvorsteher Gemeinderat Künzelsau – Beschlüsse am 17. September 2019 in Kurzform. In: Pressemitteilungen. Künzelsau 2021. Auf Kuenzelsau.de, abgerufen am 23. März 2021.

Abteilungskommandant der FF Künzelsau Abt. Morsbach ist Martin A. Wolf. Stellv. Abteilungskommandant der FF Künzelsau Abt. Morsbach ist Max Gässler.Jahresbericht 2020, in feuerwehr-kuenzelsau.de (PDF)

Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Wehrkirche St. Alban und St. Wendelin, Blick aus Südosten Die evangelische Kirche St. Alban und St. Wendelin wurde als Wehrkirche im 14. Jahrhundert aus massivem Kalkstein erbaut. Statt Fenstern hatte sie damals nur schmale Mauerschlitze. Im 15. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff und der Turm um einen Fachwerksaufbau erhöht. Die großen Fenster auf der Südseite wurden erst 1847 durchgebrochen. Der Innenraum ist mit Wandmalereien vom Ende des 15. Jahrhunderts geschmückt, die 1958 freigelegt wurden. Das Altarkruzifix wurde im 18. Jahrhundert ergänzt.Morsbach. In: Beschreibung des Oberamts Künzelsau. 1883 (Wikisource).Kirchengemeinde Morsbach auf der Seite des evangelischen Kirchenbezirks Künzelsau. Aufgerufen am 24. Juni 2012.

Literatur

Einzelnachweise

Weblinks

Morsbach auf der Website von Künzelsau

Kategorie:Ortschaft von Künzelsau Kategorie:Ort im Hohenlohekreis Kategorie:Ort am Kocher Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hohenlohekreis) Kategorie:Gemeindeauflösung 1973 Kategorie:Ersterwähnung 1090