Kützbrunn ist ein Stadtteil von Grünsfeld im Main-Tauber-Kreis und hatte am 31. Dezember 2023 213 Einwohner.

Geographie mini|Gemarkung von Kützbrunn, 1908, daneben die Gemarkung von Gerlachsheim Zur ehemaligen Gemeinde Kützbrunn gehören das Dorf Kützbrunn sowie die abgegangene Ortschaft Schloßgewann. Das Dorf Kützbrunn wird durch den Kützbrunner Graben entwässert, der bei Zimmern von links in den Wittigbach mündet.

Geschichte Mittelalter Im Jahre 1119 wurde Kützbrunn erstmals urkundlich erwähnt, als es durch eine Schenkung an das Bistum Würzburg kam. Es wurde vermerkt, dass ein Gumbert von Equarhofen dem Bischof von Würzburg seine Güter vermachte, unter denen sich auch das Dorf „Kubrunnen“ befand.Stadt Grünsfeld: . Online auf www.gruensfeld.de. Abgerufen am 25. Oktober 2016. Schreibweisen von Kützbrunn im Laufe der Geschichte 1119 Kuhbrunnen Kützbrunn Nachdem die Grafen von Rieneck in der Mitte des 13. Jahrhunderts den Ort zwischenzeitlich als Lehen erhielten, wurde er noch im selben Jahrhundert an das Kloster Gerlachsheim übergeben.

Neuzeit Bis zu dessen Säkularisation 1803 verblieb Kützbrunn im Besitz des Klosters Gerlachsheim. Die Landeshoheit lag vor 1803 immer bei Würzburg und gelangte danach an das Fürstentum Krautheim (Salm-Reifferscheidt-Bedbur). Nach Auflösung des Fürstentums durch die Rheinbundakte gehörte Kützbrunn ab 1806 dann zum neuen Großherzogtum Baden.

Am 1. Januar 1975 wurde Kützbrunns in die Stadt Grünsfeld eingemeindet.

Wappen Das Kützbrunner Wappen zeigt: „In Silber eine blaue Traube an grünem Stiel mit zwei grünen Blättern, beseitet von zwei wachsenden grünen Ähren.“Hans Georg Zier, Julius Friedrich Kastner: Wappenbuch des Landkreises Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1967, .

Einwohnerentwicklung Jahr Kützbrunner Bevölkerung Sonstiges 1961 238 Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis) 1970 249 Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis) 2016 207 Fortgeschriebene Daten der Stadt Grünsfeld anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus) 2023 213

Quellen: Gemeindeverzeichnis und Angaben der Stadt Grünsfeld

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dreifaltigkeitskirche mini|Die Dreifaltigkeitskirche in Kützbrunn (2016) In Kützbrunn steht eine Dreifaltigkeitskirche, ein barocker Saalbau von 1717 mit polygonalem Abschluss von 1735.Regierungspräsidium Stuttgart: Liste der Bau- und Kunstdenkmale. Kulturdenkmale in Grünsfeld. 26. Januar 2012.

Lourdesgrottenkapelle mini|Lourdesgrottenkapelle (2016) Eine Lourdesgrottenkapelle steht am Kützbrunner Ortsrand.

Bildstöcke Rund um den Ort befinden sich daneben mehrere Bildstöcke.

Verkehr

Persönlichkeiten

Vereine In Kützbrunn bestehen fünf Vereine:Stadt Grünsfeld: . Online auf www.gruensfeld.de. Abgerufen am 25. Oktober 2016. Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverband Kützbrunn FC Latte Kützbrunn Freiwillige Feuerwehr Kützbrunn Katholische Frauengemeinschaft Kützbrunn Musik-Fanfarenzug Kützbrunn

Literatur Elmar Weiß: Geschichte der Stadt Grünsfeld. Gebundene Ausgabe. 2. Auflage. 654 Seiten. Grünsfeld: Stadtverwaltung Grünsfeld 1992.

Weblinks

Kützbrunn auf der Website der Stadt Grünsfeld

Einzelnachweise

Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Tauber-Kreis) Kategorie:Stadtteil von Grünsfeld Kategorie:Ort im Main-Tauber-Kreis Kategorie:Ersterwähnung 1119 Kategorie:Gemeindeauflösung 1975