Don’t repeat yourself (DRY, für „wiederhole dich nicht“; auch bekannt als „einmal und nur einmal“) ist ein Prinzip, das besagt, Redundanz zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Es handelt sich hierbei auch um ein Prinzip von Clean Code.

Softwaretechnik Ein Anwendungsgebiet für das DRY-Prinzip ist beispielsweise die Programmierung.Karl Eilebrecht, Gernot Starke: Patterns kompakt: Entwurfsmuster für effektive Software-Entwicklung. Springer-Verlag, S. 5 OnlineHansruedi Tremp, Markus Ruggiero: Application Engineering. S. 140 Online

Redundant vorhandene Informationen (zum Beispiel Code-Duplikate im Quelltext) sind nur aufwändig einheitlich zu pflegen. Bei Systemen, die dem DRY-Prinzip treu bleiben, brauchen Änderungen nur an einer Stelle vorgenommen zu werden.Gernot Starke: Effektive Software-Architekturen: Ein praktischer Leitfaden. Hanser Verlag, S. 117 Online

Während das SPOT-Prinzip den Umgang mit gegebener Redundanz zum Gegenstand hat und darauf abzielt, einen Ort mit verlässlichen Daten zu bekommen, zielt das DRY-Prinzip auf die Vermeidung von Redundanz.

DRY ist ein Grundprinzip in Andy Hunts und Dave Thomas’ Buch Der pragmatische Programmierer. Darin schlagen sie vor, DRY auch für Datenbank-Beschreibungen, Tests, Skripte und Dokumentation anzuwenden.Neal Ford: Produktiv programmieren. O’Reilly Verlag, S. 6 Online

Siehe auch Normalisierung (Datenbank) KISS-Prinzip – ein ähnliches Prinzip der Softwareentwicklung Konvention vor Konfiguration – ein auf dem DRY-Prinzip aufbauendes Paradigma

Literatur The Pragmatic Programmer. S. 26: „The Evils of Duplication“, ISBN 978-0-201-61622-4. Der Pragmatische Programmierer. S. 24: „Das Übel der Wiederholungen“, Hanser Verlag, ISBN 3-446-22309-6.

Weblinks Liste von Pragmatic-Programmer-Regeln c2.com das Original Once And Only Once (c2.com)

Einzelnachweise

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