Grünsfeldhausen (auch Grünsfeld-Hausen oder nur Hausen) ist ein Stadtteil von Grünsfeld im Main-Tauber-Kreis und hatte am 31. Dezember 2025 183 Einwohner.
Geschichte mini|Die Gemarkung von Grünsfeldhausen, um 1900, daneben die Gemarkung von Paimar Am 1. Februar 1972 wurde Grünsfeldhausen in die Stadt Grünsfeld eingemeindet. Der Ort nahe liegend zu Grünsfeld wird im Volksmund als Husen abgekürzt. So wird es auch im Jahre 1332 das erste Mal urkundlich erwähnt. Der heutige Name wird von Grunsvelthusen abgeleitet, der durch eine Namensänderung 1378 entstand. Das Dorf teilt dieselbe Geschichte sowie dieselben Besitzverhältnisse wie Grünsfeld. 1803 kam Grünsfeldhausen in den Besitz von dem Fürstentum Leiningen und ein Jahr später an das Fürstentum Krautheim. Nach zwei Jahren ging es an das Großherzogtum Baden.
Wappen Das Grünsfeldhäuser Wappen zeigt: „In Silber auf grünem Boden stehend der heilige Achatius mit rotem Bischofsgewand und goldenem Nimbus, in der Rechten ein goldenes Kreuz und in der Linken ein goldenes Buch haltend.“Hans Georg Zier, Julius Friedrich Kastner: Wappenbuch des Landkreises Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1967, .
Einwohnerentwicklung Bevölkerungsentwicklung in Grünsfeldhausen Jahr Bevölkerung 1961 209Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis) 1970 223Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis) 2016 183Fortgeschriebene Daten der Stadt Grünsfeld anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus)2023 194 2025 183 Quellen: Gemeindeverzeichnis und Angaben der Stadt Grünsfeld
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|St. Achatius-Kapelle in Grünsfeldhausen, 2021
Bauwerke und Baudenkmale
St.-Achatius-Kapelle In Grünsfeldhausen steht die St.-Achatius-Kapelle.Regierungspräsidium Stuttgart: Liste der Bau- und Kunstdenkmale. Kulturdenkmale in Grünsfeld. 13. Januar 2017.
Bildstöcke mini|Muttergottesskulptur von 1807, am Jakobsweg Main-Taubertal in Grünsfeldhausen Rund um den Ort befinden sich mehrere Bildstöcke.
Rad- und Wanderwege Grünsfeldhausen liegt am etwa 180 Kilometer langen Jakobsweg Main-Taubertal. Der Grünbachtalradweg führt von Grünsfeldhausen über Grünsfeld bis nach Gerlachsheim, wo ein Anschluss an den Taubertalradweg besteht.
Verkehr
Persönlichkeiten
Literatur Elmar Weiß: Geschichte der Stadt Grünsfeld. Gebundene Ausgabe. 2. Auflage. 654 Seiten. Grünsfeld: Stadtverwaltung Grünsfeld 1992.
Weblinks
Grünsfeldhausen auf der Website der Stadt Grünsfeld
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Tauber-Kreis) Kategorie:Stadtteil von Grünsfeld Kategorie:Ort im Main-Tauber-Kreis Kategorie:Ersterwähnung 1332 Kategorie:Gemeindeauflösung 1972