Die Reisaelva (nordsamisch: Ráiseatnu, kvenisch: Raisinjoki) ist ein Fluss in Nordnorwegen nördlich des Polarkreises, der über den Reisafjord ins Europäische Nordmeer mündet.

Geographie Die Reisaelva entsteht im Hochgebirge des Reisa-Nationalparks aus den Quellflüssen Raisædno (Ráiseatnu), der aus dem See Ráisjávri entspringt, und Njallajåkka (Njállajohka) mit dem Quellsee Sáitejávri. Danach fließt sie von Südosten nach Nordwesten. Im Oberlauf stürzt sie sich über mehrere Wasserfälle in die Tiefe, im Mittel- und Unterlauf wechseln sich seeartige Stauungen und langsame Fließstrecken ab. Dabei fließt die Reisaelva zum größten Teil durch ein unberührtes Tal. Kurz nach der Ortschaft Storslett an der Europastraße E6 mündet sie in den Reisafjord.

Am 3. September 2026 wurde die neue Storslettbrücke für den Verkehr freigegeben. Mit der Brücke führt die E6 über den Reisaelva. Die Brücke ist 87 Meter lang, 17 Meter breit und 17 Meter über dem Fluss. Mit ihrer Tragfähigkeit kann sie den gesamten Schwerlastverkehr uneingeschränkt aufzunehmen, unter anderem die größten NATO-Fahrzeuge, die im Rahmen von Militärübungen in der Region unterwegs sind. Neben der Brücke selbst wurde auch die Straße auf beiden Seiten umfassend ausgebaut.

Freizeit Die Reisaelva ist ein beliebter Lachsangelfluss. Sie bietet sich für mehrtägige Kanuwandertouren an.

Siehe auch Liste von Flüssen in Norwegen

Weblinks Øyvind Espeseth Lier: Flomsonekart Delprosjekt Storslett. Norges vassdrags- og energidirektorat 2002 (PDF-Datei, 1,265 MB) Infos zur Gegend Nordnorge (norw.)

Einzelnachweise

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