miniatur|Außenansicht des Architekturmuseums, 2011 Das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin ist eine Sammlung von Architekturzeichnungen überwiegend preußischer und deutscher Architekten des 18. bis 21. Jahrhunderts.
Geschichte Das Architekturmuseum wurde 1885/86 vom Architekten und Entwurfsprofessor Julius Carl Raschdorff an der Technischen Hochschule Berlin gegründet und ist eine der ältesten Einrichtungen dieser Art in Europa. Nach verschiedenen organisatorischen Veränderungen und entsprechenden Umbenennungen (1932: „Architektur-Archiv der TH Berlin“, 1946: „Plansammlung der Architekturfakultät“, 1972: „Plansammlung der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin“) führt die Einrichtung seit 2006 wieder den Namen „Architekturmuseum“. Seit derselben Zeit werden auch wieder regelmäßig Ausstellungen gezeigt.
Bestand miniatur|Fotobeispiel: Treppenhalle des Oberlandesgerichts Düsseldorf (1910)
Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts Historische Fotografien Ehemalige Bestände des Architekten-Vereins zu Berlin Größere Einzelnachlässe und -teilnachlässe:Gustav Allinger (1891–1974), Erwin Albert Barth (1880–1933), Erich Blunck (1872–1950), Karl Böttcher (1904–1992), Carl von Diebitsch (1819–1869), Gerhard Graubner (1899–1970), Herta Hammerbacher (1900–1985), Hermann Jansen (1869–1945), Otto Kohtz (1880–1956), Paul Lehmgrübner (1855–1916), Carl Johann Lüdecke (1826–1894), Werner March (1894–1976), Hermann Mattern (1902–1971), Alfred Messel (1853–1909), Karl Wilhelm Ochs (1896–1988), Helmut Ollk (1911–1979), Hans Poelzig (1869–1936), Martin Punitzer (1889–1949), Ernst Sagebiel (1892–1970), Paul Schwebes (1902–1978), Hans Simon (1909–1982).
Ausstellungen 2005: Neues Altes 2006: Schinkel – Bauten in Berlin und Potsdam 2006: Staatsarchitektur der Weimarer Republik 2007: Werner Issel Architekt. Industriebauten 1906-1966 2007: Jörn-Peter Schmidt-Thomsen: Lieblingsprojekte aus Lehre und Praxis 2007: Carl Heinrich Eduard Knoblauch (1801-1862) 2008: Fröhliche Neugestaltung 2008: Konstruktionen und Katastrophen 2009: David Gilly 2009: Alfred Messel. Visionär der Großstadt (gemeinsam mit der Kunstbibliothek), Kulturforum, Berlin 2010: Alfred Messel gegenwärtig 2010: HOME RUN 2010: Neben Schinkel. Die "Bauausführungen des preußischen Staats" 2010: Stadtvisionen 1910|2010 2011: Architekturbilder. 125 Jahre Architekturmuseum, Musterraum der Bauakademie, Berlin 2011: Die Produktive Stadt – Carrot City 2012: treppauf, treppab. Treppen in der Architekturfotografie vom 19. Jahrhundert bis heute 2012: Moderne Geisterstädte 2012: Balnea. Architekturgeschichte des Bades, Musterraum der Bauakademie, Berlin 2012: waldsteinwasserbauen 2013: Duktus – Ausdrucksmöglichkeiten in der Architekturzeichnung 2014: Messen – Zeichnen – Verstehen 2014: this is modern (gemeinsam mit dem Deutschen Werkbund Berlin), Palazzo Ca'tron, Venedig 2014: Imre Makovecz – Zeichnungen 2014: Bruno Taut. Fotos von Carsten Krohn 2015: George Matei Cantacuzino. Eine hybride Moderne 2015: Hansjörg Schneider: KRONOS 2015: Museumsvisionen, Musterraum der Bauakademie, Berlin 2015: The Berlin Project – Dragonerareal 2016: Moderne slowakische Architektur 2016: Harry Seidler: painting toward architecture 2016: Kaunas Interwar Architecture 2016: O.M. Ungers: Erste Häuser 2016: Das Alte Neue. Fotografien von Winfried Bullinger 2017: Neu Jerusalem. Erwin Gutkind und das Neue Bauen in Berlin 2017: Schinkel erhebt sich aus seinem Schrein. Der ZEIT-Wettbewerb zur Bauakademie 1995 2017: A Fashionable Style. Carl von Diebitsch und das Maurische Revival 2017: Zwei Deutsche Architekturen 1949–1989 2018: Artefakte des Entwerfens und ihre Wissenspraktiken 2018: Weimar. Modellstadt der Moderne? 2018: O.M. Ungers: Programmatische Projekte 2019: Egon Hartmann 1919-2009. Architekt und Stadtplaner in Ost und West 2019/2020: Experimental Diagramming. Between Spatial Figuration and Abstraction 2021: Queens of Structure. Projekte und Positionen von Bauingenieurinnen, kuratiert von Ulrike Tillmann 2021/2022: Modersohn & Freiesleben – Wirklichkeit / Reality 2022: Building Information, kuratiert von Kadambari Baxi, Elisa R. Linn, Klaus Platzgummer und Lennart Wolff 2022: O.M. Ungers: Die Konstruktion des städtischen Ortes
Onlineangebot Seit 2002 wird der Sammlungsbestand digital erfasst. Im August 2022 waren 156.649 des ca. 180.000 Objekte zählenden Bestandes digital verzeichnet und können auch online recherchiert werden.architekturmuseum.ub.tu-berlin.de: Recherchieren Sie in unserer Datenbank!
Bis auf wenige Ausnahmen kann ein Digitalisat des Originals online eingesehen werden. Digitalisate von gemeinfreien Werke können ohne Einschränkungen heruntergeladen werden. Die Bestände des Architekturmuseums können außerdem über die Europeana und die Deutsche Fotothek recherchiert werden.
Weblinks
Architekturmuseum der TU Berlin
Bauen auf Papier (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. August 2011) Muster mit Wert (Der Tagesspiegel, 31. August 2011) Vergangene und aktuelle Ausstellungen Youtube-Kanal mit kurzen Videos zum Bestand
Einzelnachweise
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