Chilly-sur-Salins ist eine Gemeinde im französischen Département Jura in der Region Bourgogne-Franche-Comté.

Geographie Chilly-sur-Salins liegt auf , südlich von Salins-les-Bains und etwa 34 km nordöstlich der Stadt Lons-le-Saunier (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich im Jura, im äußersten Norden des Plateau Lédonien (erstes Juraplateau), zwischen den Erosionstälern der Cuisance im Westen und der Furieuse im Osten.

Die Fläche des km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des französischen Juras. Das gesamte Gebiet wird von der Hochfläche des Plateau Lédonien eingenommen, die durchschnittlich auf liegt, gegen Osten leicht ansteigt und teils von Acker- und Wiesland, teils von Wald bestanden ist. Das Plateau besitzt keine oberirdischen Fließgewässer, weil das Niederschlagswasser im verkarsteten Untergrund versickert. Nach Süden erstreckt sich das Gemeindeareal in die ausgedehnte Waldung der Forêt des Moidons. Hier wird mit die höchste Erhebung von Chilly-sur-Salins erreicht.

Nachbargemeinden von Chilly-sur-Salins sind Ivory im Norden, Chaux-Champagny im Osten, Valempoulières im Süden sowie La Châtelaine im Westen.

Geschichte Erstmals urkundlich erwähnt wird Chilly im 12. Jahrhundert. Der Ortsname geht auf den gallorömischen Geschlechtsnamen Callius zurück und bedeutet so viel wie Landgut des Callius (Cailliacum).

Sehenswürdigkeiten Die Dorfkirche Saint-Martin in Chilly-sur-Salins wurde im Jahr 1811 eingeweiht.

Bevölkerung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2017 Einwohner 142 134 121 107 97 92 107 114 Quellen: Cassini und INSEE

Mit Einwohnern (Stand ) gehört Chilly-sur-Salins zu den kleinsten Gemeinden des Départements Jura. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts markant abgenommen hatte (1886 wurden noch 264 Personen gezählt), wurden seit Beginn der 1980er Jahre nur noch geringe Schwankungen verzeichnet.

Wirtschaft und Infrastruktur Chilly-sur-Salins war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute leben die Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es nur wenige Arbeitsplätze im Dorf. Mittlerweile hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde gewandelt. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen an einer Departementsstraße, die von Arbois nach Andelot-en-Montagne führt. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Chaux-Champagny und Montrond.

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Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert