Die Reguläre LösungstheorieHildebrand J.H., "Solubility. XII. Regular Solutions", J.Am.Chem.Soc., 51, S. 66–80, 1929 Reid R.C., Prausnitz J.M., Poling B.E., „The Properties of Gases and Liquids“, 4. Auflage, McGraw-Hill, 1988 beschreibt ein Verfahren zur Abschätzung von Aktivitätskoeffizienten in Mischungen, deren Verhalten nur wenig vom Raoultschen Gesetz abweicht. Solche Lösungen werden in diesem Modell als regulär bezeichnet.
Bestimmungsgleichungen Für ein binäres Gemisch gilt
mit
: Aktivitätskoeffizienten
: Volumina der reinen Flüssigkeiten
: Volumenanteil
: Löslichkeitsparameter
: Temperatur
: Gaskonstante
: Verdampfungsenthalpie
Zusammenfassung Mit der regulären Lösungstheorie lassen sich die Aktivitätskoeffizienten der Komponenten eines Gemischs alleine aus den leicht zugänglichen Reinstoffeigenschaften die Verdampfungsenthalpie und das Lösungsvolumen bestimmen. Zu beachten ist, dass etliche Vereinfachungen und Annahmen die Qualität der Vorhersage stark begrenzen.
Literatur
Kategorie:Thermodynamisches Modell