mini|Kriegerdenkmal von Weinburg am Saßbach Weinburg am Saßbach war eine Gemeinde in der Steiermark, sie lag bis Ende 2012 im Bezirk Radkersburg und seit 2013 im Bezirk Südoststeiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde sie am 1. Jänner 2015 mit den Gemeinden Sankt Nikolai ob Draßling und Sankt Veit am Vogau (beide im Bezirk Leibnitz) zusammengeschlossen.Steiermärkische Gemeindestrukturreform. Die neue Gemeinde führt den Namen Sankt Veit in der Südsteiermark. Grundlage dafür war ein gemeinsamer Antrag dieser Gemeinden.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 28. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Veit am Vogau und der Gemeinde Sankt Nikolai ob Draßling, beide politischer Bezirk Leibnitz, und der Gemeinde Weinburg am Saßbach, politischer Bezirk Südoststeiermark. Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 26. Juni 2014. Nr. 72, Jahrgang 2014. . S. 1.

Ebenso wurden mit Wirkung vom 1. Jänner 2015 die Gerichtsbezirke aufgrund der Veränderungen im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark in der „Bezirksgerichte-Verordnung Steiermark 2015“ neu definiert.: Bezirksgerichte-Verordnung Steiermark 2015. S. 1. Daher liegt das ehemalige Gemeindegebiet seit 2015 im Gerichtsbezirk Leibnitz.

Geografie

Das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Weinburg am Saßbach liegt östlich und unweit des Murtales, seit 2015 im Bezirk Leibnitz (Steiermark).

Gemeindegliederung Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ): Perbersdorf bei Sankt Veit () Pichla bei Mureck () Priebing () Siebing () Weinburg am Saßbach ()

Die Gemeinde bestand aus vier Katastralgemeinden (Fläche Stand ): Perbersdorf bei St. Veit () Pichla () Siebing () Weinburg ()

Nachbargemeinden

Geschichte mini|Schloss Weinburg, Lithographie um 1830 Weinburg wurde erstmals im Jahr 1211 erwähnt, Schloss Weinburg erstmals im Jahr 1278.

Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark. Von 1945 bis 1955 war sie ein Teil der britischen Besatzungszone in Österreich. Religion Kirchlich gehört Pichla zur Pfarre Mureck, alle anderen Ortschaften zur Pfarre Sankt Veit am Vogau. Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Schloss Weinburg

Schloss Weinburg mit Schlosskapelle „St. Katharina“: Auf eine Ende des 12. Jahrhunderts erwähnte Wehranlage zurückgehend und wurde nach 1576 unter Erzherzog Karl II. von dessen Hofbaumeister Andrea Bertoletti zu einem Renaissance-Schloss umgebaut.

Wappen links|60px Blasonierung: „In einem von Blau zu Grün erniedrigt geteilten Schild oben eine silberne von Türmen mit Spitzdach flankierte Burg mit offenem Tor auf silbernem Dreiberg, unten eine goldene Traube.“

Politik Die letzte Bürgermeisterin war Susanne Lucchesi Palli. Der letzte Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 10 ÖVP 5 Einigkeit lohnt sich

Persönlichkeiten Ehrenbürger der Gemeinde: 1987: Josef Krainer (1930–2016), Landeshauptmann der Steiermark 1980–1996Kleine Zeitung (14. 10. 1987), S. 16.

Söhne und Töchter:

Johann Weinhandl (1830–1886), Müller und Politiker, Mitglied des Abgeordnetenhauses 1870–1871, 1873–1879

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Sankt Veit in der Südsteiermark Kategorie:Ort im Bezirk Leibnitz Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Leibnitz Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark Kategorie:Gemeindeauflösung 2014