Grabko () ist ein kleines Dorf in der Niederlausitz und gehört als Ortsteil zur brandenburgischen Gemeinde Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße. Die 145 EinwohnerEinwohnerzahl laut Gemeindeverwaltung Schenkendöbern; Stand: 2008 leben auf einer Fläche von 12 Quadratkilometern. Grabko wurde im Jahr 1456 erstmals urkundlich erwähnt.
Der Ortsname wird vom sorbischen Wort grab für „Hainbuche“ bzw. von einem altsorbischen Personennamen Grabš (analog zum Familiennamen Grabiš/Grabisch) abgeleitet.Ernst Eichler: Slawische Ortsnamen zwischen Saale und Neiße. Band 1. VEB Domowina-Verlag, Bautzen 1985
Am 26. Oktober 2003 schloss sich Grabko mit Atterwasch, Bärenklau, Gastrose-Kerkwitz, Lutzketal und Pinnow-Heideland zur neuen Gemeinde Schenkendöbern zusammen.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003 mini|links|Sternmarsch gegen die Abbaggerung der Dörfer Atterwasch, Kerkwitz und Grabko 2014 Im Herbst 2007 wurden Pläne der Vattenfall Europe Mining zur Umsiedlung und anschließenden Abbaggerung des Dorfes für den Tagebau Jänschwalde ab dem Jahr 2031 bekannt. Die Einwohner der drei Dörfer protestierten jährlich im Januar mit einem Sternmarsch gegen die Pläne des Konzerns. Die geplante Devastierung der drei Orte wurde vom Dokumentarfilmer Peter Benedix in den Filmen Heimat auf Zeit (2009) und BrückenJahre (2014) thematisiert.Drei Dörfer in der Lausitz – Peter Benedix über seinen Dokumentarfilm „BrückenJahre“. In: Film-dienst 14/2015 vom 9. Juli 2015, Seiten 24–25 Am 30. März 2017 gab der neue Eigentümer LEAG jedoch bekannt, auf die Erweiterung von Jänschwalde zu verzichten.
Weblinks www.grabko.de Homepage Beitrag in der RBB-Sendung Landschleicher vom 6. Oktober 2013
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Schenkendöbern) Kategorie:Ort im Landkreis Spree-Neiße Kategorie:Ort in der Niederlausitz Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Spree-Neiße) Kategorie:Ersterwähnung 1456 Kategorie:Gemeindeauflösung 2003