mini|Flottmann-Hallen, im April 2011 Die Flottmann-Hallen sind ein Kultur- und Veranstaltungszentrum in Herne, Straße des Bohrhammers 5, und Teil der Route der Industriekultur.

Geschichte Die Flottmann-Hallen wurden 1908 als Produktionsstätte für die Flottmann-Werke geplant und errichtet. Der Entwurf in vom Jugendstil beeinflusster Reformarchitektur stammte von den Dortmunder Architekten Georg Schmidtmann und Julius Klemp. Hier arbeiteten bis zu 1.000 Menschen in Tag- und Nachtschichten.

Der Standort wurde 1983 stillgelegt. Die Fabrikgebäude wurden größtenteils abgerissen, nur Ausstellungs- und Versandhalle, Schmiede und Schlosserei blieben erhalten. Die bestehende Anlagen wurden unter Denkmalschutz gestellt und so vor dem Abriss gerettet.

Im Sommer 1985 entschloss sich die Stadt Herne, das Baudenkmal künftig als öffentliches Kultur- und Veranstaltungszentrum zu nutzen. Im Oktober 1986 wurden die Hallen der Öffentlichkeit als Kulturzentrum übergeben. Zwischen 1997 und 2000 wurde dort im 14-täglichen Rhythmus über 70 Folgen der WDR-Talkshow Mittwochs mit … produziert., abgerufen am 24. Oktober 2015

Die Herner Flottmann-Hallen sind heute unter anderem eine Spielstätte der RuhrTriennale, auch das International Cycling Film Festival wird seit dem Jahr 2009 alljährlich in den Flottmann-Hallen, dem zentralen Spielort des Festivals, eröffnet.Internationales Fahrrad-Film-Festival findet in Herne statt In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Lokalteil Herne, vom 11. Oktober 2021, abgerufen am 13. Januar 2022.

Außenanlagen mini|Flottmann-Tor unter seiner Schutzkonstruktion auf dem Gelände, Mai 2013 Nach einer Bodensanierung entstand 2008–2010 auf dem ehemaligen Fabrikgelände ein Naherholungspark.

Ein Blickfang auf dem Gelände ist das schmiedeeiserne Jugendstil-Tor, das von Karl Weinhold entworfen und von Heinrich Flottmann für sein Werkgelände gekauft wurde, nachdem es 1902 auf der Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf präsentiert worden war. 1967 stifteten die Flottmann-Werke das Tor der Stadt Herne. Es stand daraufhin lange Zeit im Park bzw. im Haupthof von Schloss Strünkede, wurde 2010 restauriert und unter einer Schutzkonstruktion aus Beton und Glas wieder auf dem Werksgelände aufgestellt.Tag des offenen Denkmals 2014, Flottmann - Hallen

Im auf dem weitläufigen Außengelände (einem Wald- und Wiesengelände) angelegten Skulpturenpark, der im Kulturhauptstadtjahr 2010 eröffnet wurde und stetig erweitert wird, sind Arbeiten von Heinrich Brockmeier (Zeit des Schweigens), Peter Schwickerath (Stahlschnitt), Reiner Seliger (sesto), Max Scholz, Norbert Thomas und Andreas Bee (Homburger) zu sehen. Neben dem Haupteingang ist eine von Thomas Baumgärtel in Pochoir-Technik gesprayte Banane zu finden.

Kunst im Flottmannpark

Sonderausstellungen 2010: Wasser (Herner Künstlerbund HKB) 2011: Yvonne Kendall & Henning Eichinger. returning to the surface 2011: Die Sammlung Gunhild Söhn 2012: 2. Europäische Jugendkunstausstellung (Überregionales Forum für Jugendliche zwischen 14 und 23 Jahren für die Präsentation ihrer Kunstwerke), 2012, abgerufen am 24. Oktober 2015. 2013/14: Ornamental Structures (Kooperationsausstellung mit der Städtischen Galerie Herne) 2014: Bernd Damke Gemälde aus 30 Jahren (Kooperationsausstellung mit der Städtischen Galerie Herne) 2014 3. Europäische Jugendkunstausstellung (Überregionales Forum für Jugendliche zwischen 14 und 23 Jahren für die Präsentation ihrer Kunstwerke), 2014, abgerufen am 24. Oktober 2015. 2015: 1+1 = zweierlei. Peter Könitz und Herrmann EsRichter 2015: Peter Schwickerath und Norbert Thomas 2016/17: Rudolf Knubel. "Mit den Augen denken. Retrospektive" 2017: Hans Joachim Albrecht & Petra Ellert. Konstruktion – Zeichen – Erzählung. Skulpturen aus Stahl und Papier 2017: Wahrhafte Unterstellungen. Künstlerische Forschung des YoungLab der [ID]factory/TU Dortmund 2017: Thomas P. Kausel. "Die Kraft der reinen, ungemischten Farbe" 2018: David Nash. "Holz und Kohle" 2018: Inge Gutbrod. "roundabout about round" – Installationen und Objekte 2019: KUR eine Ausstellung von Julia Arztmann und Sylvie Hauptvogel 2019: DUO – Skulpturen und Objekte 2019: Annette Wimmershoff & Hanns Armborst – "Gemeinsam sind wir zwei (Dünkelblau und Caput mortuum)" 2019: Jürgen Grislawski. Zwischen Staunen und Entsetzen 2020: Transparenz und Dichte, mit dem Westdeutschen Künstlerbund 2020: SALIGIA – Die 7 Todsünden 2021: „setzen stellen legen“ Matthias Stuchtey und Franziska Reinbothe 2021: Les amis 2022: sichtbar bleiben, zeitgleich in Schloss Strünkede, der Künstlerzeche Unser Fritz und in der vhs‐GALERIE in Wanne 2022: [ CUFH ] Eine malerische Landschaftsinszenierung von Nicola Schrudde 2022/23: Reiner Seliger. Arena 2023: Spuren 3. Herner Künstlerinnen & Künstler der Jahrgänge ab 1961 2023: RaumWechsel 2024: Peter Behrbohm. Islands within the net von Unterflurwarten und Erdfunkstellen 2025: Jürgen Paas. Dancefloor 2025: Jáchym Fleig | Armin Hartenstein: Form und Fassung 2025/26: Safronova | Weidemann. Anders als daheim 2026: Michael Dekker und Jan Holthoff. Processual structures

Bedienung ÖPNV Linie Verlauf Takt Betreiber

Weblinks

Offizielle Website: Flottmann-Hallen in Herne Flottmann-Hallen, Stadt Herne Das Jugendkulturprogramm der Flottmann-Hallen: RoomService

Einzelnachweise

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