mini|Die Kenianer Henry Kipkosgei und Stanley Salil im Halbmarathonlauf des Wachaumarathons 2010 bei Dürnstein Der Wachau-Marathon (offizielle Schreibweise WACHAUmarathon) ist eine Laufveranstaltung in der Wachau, die seit 1998 im September stattfindet.
Organisation Die angebotenen Strecken umfassen einen Marathon (42,195 km) von Emmersdorf bis Krems an der Donau, einen Halbmarathon und einen Viertelmarathon. Am Vortag werden Kinderläufe über verschiedene Distanzen ausgetragen. Nachdem die Veranstaltung zehn Jahre lang von Helmut Paul geleitet wurde, übernahm 2008 die run4business KEG unter der Führung von Michael Buchleitner die Verantwortung für den Lauf.marathon4you: Wachaumarathon unter neuer Leitung. 11. Juni 2008 (mit Offenem Brief des bisherigen Veranstalters).
Von 2004 bis 2007 wurde auch ein Ultramarathon (53 km) angeboten, der zum Europacup der Ultramarathons zählte.
Die Strecke führt am linken Ufer der Donau zunächst 3 km stromaufwärts, wendet dort und verläuft dann stromabwärts, größtenteils über die B 3, bis in die Kremser Innenstadt, wo sich das Ziel aller Läufe befindet. Der Halbmarathon startet in Spitz, der Viertelmarathon in Dürnstein.
Bislang wurden dreimal nationale Meisterschaften im Rahmen des Wachau-Marathons ausgetragen. 2002 wurden Max Wenisch als Gesamtsiebter der Männer (2:27:48 h) und Veronika Kienbichl als Gesamtachte der Frauen (2:53:09 h) österreichische Marathonmeister. 2007 wurde die Gesamtsiegerin Eva-Maria Gradwohl österreichische Meisterin im Halbmarathon, während bei den Männern der Titel an den Gesamtdritten Martin Pröll (1:05:31 h) ging. 2010 gewann die Gesamtdritte Andrea Mayr in einer Zeit von 1:14:21 h den Staatsmeistertitel im Halbmarathon, während bei den Männern der Gesamtsiebte Günther Weidlinger mit einer Zeit von 1:04:59 h siegte.
2020 und 2021 wurde die Veranstaltung aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.
2022 fand der Lauf wieder statt. Der Veranstalter verzichtete jedoch auf eine offizielle Vermessung der Strecke und Eintragung der Veranstaltung in den Kalender des Österreichischen Leichtathletik-Verbandes. Die erzielten Leistungen konnten daher nicht als Rekorde anerkannt und in Bestenlisten aufgenommen werden.
2024 wurde die Laufveranstaltung angesichts prognostizierten Starkniederschlags und Hochwassers abgesagt.Wachau-Marathon wetterbedingt abgesagt. In: orf.at. 12. September 2024, abgerufen am 14. September 2024.
Statistik Streckenrekorde Marathon Männer: 2:12:32 h, John Kipngeno Rotich (KEN), 2003 Frauen: 2:33:33 h, Karina Szymańska (POL), 2002
Halbmarathon Männer: 0:59:53 h, Peter Cheruiyot Kirui (KEN), 2016 Frauen: 1:09:21 h, Perendis Lekapana (KEN), 2018
Siegerlisten Marathon Datum Männer Zeit (h) Frauen Zeit (h) 2:44:30 3:14:51 2:38:48 3:12:14 2:30:52 2:56:40 2:32:23 3:01:18 2:32:59 3:08:22 2:38:06 3:11:10 2:34:19 3:04:03 2:32:02 3:12:20 2:28:44 3:14:58 2:36:20 3:12:08 2:35:39 2:56:10 2:44:16 2:59:34 2:44:14 3:14:04 2:37:06 3:03:53 2:28:18 2:54:00 2:26:22 2:52:13 2:23:11 2:54:16 2:12:32 2:52:48 2:18:31 2:33:32 2:15:35 2:42:33 2:14:32 2:38:47 2:29:55 2:49:53 2:21:35 2:47:21
Halbmarathon Jahr Männer Zeit (h) Frauen Zeit (h) 2023 1:01:55 1:13:17 2019 1:01:01 1:11:20 2018 1:00:21 1:09:21 2017 1:00:45 1:10:38 2016 0:59:53 1:09:49 2015 1:01:34 1:09:57 2014 1:00:38 1:11:52 2013 1:01:15 1:10:48 2012 1:01:05 1:10:26 2011 1:01:18 1:12:28 2010 1:01:10 1:12:16 2009 1:05:03 1:12:49 2008 1:05:31 1:14:33 2007 1:04:17 1:14:33 2006 1:05:55 1:18:02 2005 1:03:47 1:13:44 2004 1:04:42 1:14:30 2003 1:04:10 1:09:45 2002 1:03:33 1:10:26 2001 1:04:20 1:14:22 2000 1:05:18 1:15:29 1999 1:03:25 1:13:33 1998 1:02:58 1:12:59
Viertelmarathon Jahr Männer Zeit (h) Frauen Zeit (h) 2023 0:37:59 0:46:08 2019 0:37:32 0:45:39 2018 0:38:08 0:44:10 2017 0:36:28 0:40:23 2016 0:36:34 0:39:24 2015 0:34:08 0:44:29 2014 0:35:22 0:38:39 2013 0:35:42 0:41:10 2012 0:34:49 0:38:52 2011 0:37:32 0:42:03 2010 0:33:06 0:41:29
Ultramarathon Datum Männer Zeit (h) Frauen Zeit (h) 2007 3:40:08 4:14:12 2006 3:26:01 4:08:27 2005 3:43:04 4:18:20 2004 4:01:35 4:36:53
Entwicklung der Finisherzahlen Jahr Ultramarathon Marathon Halbmarathon 2023 — 400 2731 2022 — 360 1933 2019 — 545 4076 2018 — 621 3855 2017 — 638 4003 2016 — 531 3755 2015 — 605 4624 2014 — 666 4869 2013 — 673 5021 2012 — 708 5198 2011 — 701 4968 2010 — 670 4214 2009 — 553 3567 2008 — 481 3253 2007 93 675 4689 2006 148 882 4400 2005 114 1016 4816 2004 39 1146 4716 2003 — 1058 4333 2002 — 1645 4912 2001 — 1695 6022 2000 — 1378 5314 1999 — 934 3122 1998 — 616 2179
Siehe auch Liste von Marathonläufen
Weblinks Offizielle Website Meldungen vom Wachau-Marathon auf marathon4you.de Laufbericht vom Wachau Marathon auf HanBlog.net (Web Archive) Wachau-Marathon Bilder von 2009 bis 2015 auf kremserbank.com Wachau-Marathon Bilder aus 2011 auf meinbezirk.at
Einzelnachweise
Kategorie:Ultramarathon Kategorie:Marathon mit Halbmarathon Kategorie:Laufveranstaltung in Österreich Kategorie:Inline-Speedskating-Wettbewerb Kategorie:Sportveranstaltung in Niederösterreich Marathon