Die Wega Film ist eine österreichische Filmproduktionsfirma. Das 1980 von Veit Heiduschka in Wien gegründete Unternehmen zeichnet für eine Reihe von erfolgreichen Spiel- und Dokumentarfilmproduktionen verantwortlich.
Geschichte Der erste große Erfolg gelang 1985 mit Müllers Büro unter der Regie von Niki List, der die höchste Besucherzahl eines österreichischen Films seit den 1950er Jahren erzielte. In den 1980er Jahren begann auch die Zusammenarbeit mit dem heute international bedeutenden Regisseur Michael Haneke.
Unter den Regisseuren der rund 40 bis 2006 hergestellten Spielfilme befinden sich unter anderem auch Andreas Gruber, Michael Kreihsl, Wolfgang Glück, Paulus Manker, Michael Verhoeven, Xaver Schwarzenberger, Barna Kabay, Andreas Prochaska, Jack Gold, Jean-Michel Ribes und Stefan Ruzowitzky. Im Fernseh-Spielfilmbereich entstanden Produktionen unter anderem mit den Regisseuren Michael Haneke, Peter Patzak, Johannes Fabrick, Gernot Friedel und Michael Cencig. Im Dokumentarfilmbereich entstanden bereits Produktionen mit Elisabeth Scharang, Manfred Corinne, Pierre Colibeuf und Ulrich Seidl.Kurze Unternehmensvorstellung (MS Word; 1,5 MB) in der Pressemappe zur Wega Film-Produktion Mein Mörder
2006 trat die Wega Film aus dem Interessensverband der österreichischen Filmproduzenten, der Association of Austrian Filmproducers (AAFP), aus, um gemeinsam mit anderen Produktionsgesellschaften einen neuen Verband, die Film Austria, zu gründen.
Produktionen Kinofilme 1983: Paradis Ges.m.b.H. – Regie: Nikolaus Leytner 1986: Müllers Büro – Regie: Niki List 1988: Sternberg – Shooting Star – Regie: Niki List 1989: Der siebente Kontinent – Regie: Michael Haneke 1990: Weiningers Nacht – Regie: Paulus Manker 1990: Ach, Boris – Regie: Niki List 1991: Ilona und Kurti – Regie: Reinhard Schwabenitzky 1992: Benny’s Video – Regie: Michael Haneke 1992: Tafelspitz – Regie: Xaver Schwarzenberger 1993: Der Fall Lucona – Regie: Jack Gold 1995: Der Kopf des Mohren – Regie: Paulus Manker 1996: Charms Zwischenfälle – Michael Kreihsl 1998: Die 3 Posträuber – Regie: Andreas Prochaska 1997: Funny Games – Regie: Michael Haneke 2001: Die Klavierspielerin – Regie: Michael Haneke 2003: Wolfzeit – Regie: Michael Haneke 2005: Caché – Regie: Michael Haneke 2006: Meine liebe Republik – Regie: Elisabeth Scharang 2008: Ein Augenblick Freiheit – Regie: Arash T. Riahi 2009: Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte – Regie: Michael Haneke 2010: Henri 4 – Regie: Jo Baier 2012: Kuma – Regie: Umut Dağ 2012: Liebe – Regie: Michael Haneke 2014: Die geliebten Schwestern – Regie: Dominik Graf 2014: Risse im Beton – Regie: Umut Dağ 2016: Liebe möglicherweise – Regie: Michael Kreihsl 2017: Wilde Maus – Regie: Josef Hader 2017: Happy End – Regie: Michael Haneke 2019: Waren einmal Revoluzzer – Regie: Johanna Moder 2020: Ein bisschen bleiben wir noch – Regie: Arash T. Riahi 2021: Die Schule der magischen Tiere – Regie: Gregor Schnitzler 2023: Wald – Regie: Elisabeth Scharang 2024: Andrea lässt sich scheiden – Regie: Josef Hader 2026: Ich ist ein Anderer – Regie: Felix Randau 2026: Oase – Regie: Jannis Lenz
Fernsehfilme 1991: Schwarze Tage 1997: Das Schloss – Regie: Michael Haneke 2004/2005: Die Landärztin (Fernsehserie) 2005: Mein Mörder – Regie: Elisabeth Scharang
= Fernsehserien 2025: Crystal Wall
Auszeichnungen 1988: Austrian Ticket für Sternberg – Shooting Star 2010: Diagonale: Preis innovative Produktionsleistung für Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte 2013: Diagonale: Preis innovative Produktionsleistung für Liebe 2017: Diagonale: Preis innovative Produktionsleistung für Wilde Maus
Weblinks Offizielle Website des Unternehmens auf wega-film.at
Einzelnachweise
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