mini|hochkant|Kiefer Sutherland (2024) zentriert|180px|rahmenlos|klasse=skin-invert-image Kiefer William Frederick Dempsey George Rufus Sutherland „Kiefer Sutherland: Heart of Darkness“ (englisch) (abgerufen am 9. Oktober 2008) (* 21. Dezember 1966 in London, Vereinigtes Königreich) ist ein kanadischer auf vanityfair.de Schauspieler und Musiker. Er ist der Sohn des Schauspielers Donald Sutherland. Seine wohl bekannteste Rolle ist die des Jack Bauer in der Actionthriller-Fernsehserie 24 (2001–2014).

Leben Kiefer Sutherland ist der Sohn der Schauspieler Donald Sutherland und Shirley Douglas sowie mütterlicherseits Enkel von Tommy Douglas, einem früheren Premierminister der kanadischen Provinz Saskatchewan. Er hat eine Zwillingsschwester namens Rachel und vier Halbbrüder, darunter die Schauspieler Rossif Sutherland und Angus Sutherland.

Seinen ungewöhnlichen Vornamen hat Sutherland von Warren Kiefer, dem Regisseur, der 1964 seinem Vater Donald dessen erste Filmrolle gab.IMDb.com: Kiefer Sutherland bio Auch die Vielzahl der weiteren Vornamen wurden von Sutherlands Vater aus Dankbarkeit gegenüber den Namensträgern gewählt. Nach Kiefer Sutherlands eigenen Angaben können alle Vornamen bis auf „Rufus“ den so gewidmeten Personen im Nachhinein zugeordnet werden.Kiefer Sutherland im Sat.1-Frühstücksfernsehen am 26. März 2012 Kiefer absolvierte das Silverthorn Collegiate Institute in Etobicoke, Toronto.

Kiefer Sutherland begann seine Filmkarriere im Jahr 1983 mit dem Film Max Dugans Moneten, in dem er zusammen mit seinem Vater Donald Sutherland spielte. Seinen Durchbruch erzielte er ein Jahr später mit dem Film The Bay Boy, wofür er mit der Nominierung zum Genie Award, dem kanadischen Pendant zum Oscar, geehrt wurde.

Zwei Jahre später drehte er das Drama Stand By Me und war 1987 im Vampir-Thriller The Lost Boys zu sehen. Zum endgültigen Durchbruch in Hollywood verhalf ihm 1990 der Psycho-Thriller Flatliners. Während dieser Zeit begann eine Beziehung zu Julia Roberts, die kurz vor der geplanten Hochzeit im Sommer 1991 in die Brüche ging.

Mitte der 1990er Jahre fiel Sutherland in ein Karrieretief. Gute Rollenangebote blieben aus, da er nur noch auf die Rolle des Bösewichts festgelegt war. Nach weniger erfolgreichen Filmen wie Frankie the Fly, Dark City, Break Up – Nackte Angst, Visions of Death und Ich hab doch nur meine Frau zerlegt gelang Sutherland in der Fox-Echtzeitserie 24 mit der Rolle des Federal Agent Jack Bauer sein Comeback. 2002 erhielt er für seine Leistung den Golden Globe Award als bester Schauspieler, den Screen Actors Guild Award und 2006 einen Emmy-Award. Sutherland erhielt für die Hauptrolle in den 24-Staffeln 6 bis 8 insgesamt rund 40 Millionen Dollar Gage, was ihn zum bestbezahlten TV-Darsteller der Welt macht. Im Dezember 2008 wurde Sutherland mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

mini|Kiefer Sutherland (2017) Im September 2011 bestellte der Sender Fox mit Touch eine Mysteryserie mit Sutherland in der Hauptrolle. Die Ausstrahlung der Serie begann im Januar 2012 und endete im Mai 2013. Weiterhin war Sutherland von 2016 bis 2019 im Politthriller Designated Survivor in der Hauptrolle tätig. Dort spielte er den nach einem Terroranschlag neu ernannten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Im Jahr 1997 gab Sutherland mit der Kinoproduktion Ort der Wahrheit sein Debüt als Leinwandregisseur. Seit 1994 arbeitet er darüber hinaus auch als Fernsehproduzent. So war er unter anderem für die Erfolgsserie 24 als Produzent und Executive Producer aktiv.

Für den deutschsprachigen Raum wird Sutherland zumeist von Tobias Meister synchronisiert.

Neben seiner Schauspielerkarriere ist er als Musikproduzent und Sänger tätig und leitet zusammen mit Jude Cole das Independent-Label Ironworks. Sutherland hat 2016 das Album Down in a Hole veröffentlicht, die Songtexte hat er mit Cole geschrieben und komponiert. Im April 2019 veröffentlichte er sein zweites Album, Reckless & Me, das im September desselben Jahres, erweitert um die Aufnahme eines Konzerts in Berlin, als Special Edition erneut aufgelegt wurde. Sein drittes Album, Bloor Street, erschien am 21. Januar 2022.

Privatleben Sutherland heiratete 1987 Camelia Kath. Die Ehe wurde im Jahr 1990 geschieden. 1996 heiratete er zum zweiten Mal, die zweite Ehe wurde 2004 geschieden. Er hat eine leibliche Tochter aus der Ehe mit Camelia Kath, Sarah Sutherland, die auch als Schauspielerin tätig ist, sowie eine Stieftochter und zwei Stiefsöhne. Seit 2014 ist er mit Cindy Vela liiert.

Strafverfahren Alkohol im Straßenverkehr Im Jahr 1989 wurde Kiefer Sutherland das erste Mal wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss festgenommen. 1993 folgte eine weitere Festnahme aus dem gleichen Grund, und Sutherland musste 200 Sozialstunden ableisten. Im Jahr 2004 wurde er wieder wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss sanktioniert und zu einer Bewährungsstrafe, 50 Sozialstunden sowie der Teilnahme an einem Alkoholseminar verurteilt. Am 25. September 2007 wurde er in Los Angeles erneut wegen Trunkenheit im Straßenverkehr festgenommen. Sutherland wurde im Anschluss gegen eine Kaution von 25.000 Dollar freigelassen und später zu 48 Tagen Gefängnis verurteilt, wobei 30 Tage für die eigentliche Tat verhängt wurden und 18 Tage für einen Verstoß gegen frühere Bewährungsauflagen. Insgesamt wurde Sutherland seit 1989 vier Mal wegen Trunkenheit im Verkehr festgenommen.

Körperverletzung Auseinandersetzung mit Jack McCollough Im Jahr 2009 ermittelte die Polizei in New York City gegen Kiefer Sutherland wegen Körperverletzung. Medienberichten zufolge hatte Sutherland dem Modedesigner Jack McCollough auf einer After-Show-Party eine Kopfnuss verpasst und dabei die Nase gebrochen. Sutherland wurde daraufhin auf einer Polizeiwache erkennungsdienstlich behandelt. Mehrere Wochen später veröffentlichten Sutherland und McCollough eine gemeinsame Stellungnahme, in welcher Sutherland sich für sein Verhalten entschuldigte und beide die Angelegenheit für erledigt erklärten. Das Strafverfahren gegen Sutherland wurde anschließend eingestellt, weil McCollough sich nach der gemeinsamen Erklärung weigerte, weiter mit den Behörden zu kooperieren.

Mutmaßlicher Angriff auf Fahrdienstleister Am 12. Januar 2026 wurde Sutherland in Los Angeles festgenommen, weil er einen Fahrdienstleister körperlich angegriffen und bedroht haben soll. Er wurde gegen eine Kaution von 50.000 Dollar freigelassen.

Filmografie (Auswahl) 1983: Max Dugans Moneten (Max Dugan Returns) 1984: The Bay Boy 1985: Unglaubliche Geschichten (Amazing Stories, Fernsehserie, Folgen 1x05–1x06) 1986: Young Streetfighters (The Brotherhood Of Justice, Fernsehfilm) 1986: Auf kurze Distanz (At Close Range) 1986: Trapped In Silence (Fernsehfilm) 1986: Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers (Stand By Me) 1987: Crazy Moon 1987: Promised Land 1987: The Lost Boys 1987: The Killing Time 1988: Die grellen Lichter der Großstadt (Bright Lights, Big City) 1988: Young Guns 1988: Die Generation von 1969 (1969) 1989: Renegades – Auf eigene Faust (Renegades) 1990: Blaze of Glory – Flammender Ruhm (Young Guns II) 1990: Der Nußknacker-Prinz (The Nutcracker Prince, Stimme des Nussknackers) 1990: Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben (Flatliners) 1990: Flashback 1990: Chicago Joe und das Showgirl (Chicago Joe and the Showgirl) 1992: No Surrender – Schrei nach Gerechtigkeit (Article 99) 1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men) 1992: Twin Peaks – Der Film (Fire Walk with Me) 1993: Spurlos (The Vanishing) 1993: Perfect Crimes (Fernsehserie) 1993: Die drei Musketiere (The Three Musketeers) 1993: Last Light 1994: Machen wir’s wie Cowboys (The Cowboy Way) 1996: Im Netz der Verführung (Hourglass) 1996: Auge um Auge (Eye for an Eye) 1996: Die Jury (A Time to Kill) 1996: Freeway 1996: Duke of Groove (Kurzfilm) 1996: Frankie the Fly (The Last Days of Frankie the Fly) 1997: Ort der Wahrheit (Truth Or Consequences, N.M.) 1997: Armitage III: Poly-Matrix 1998: Ground Control 1998: Break Up – Nackte Angst (Break Up) 1998: Dark City 1998: Die Kriegerin (A Soldier’s Sweetheart) 1999: Visions of Death (After Alice) 1999: Woman Wanted 2000–2001: Unten am Fluss (Watership Down, Fernsehserie, 6 Folgen, Stimme) 2000: Ich hab doch nur meine Frau zerlegt (Picking Up the Pieces) 2000: The Right Temptation – Mörderische Versuchung (The Right Temptation) 2002: Desert Saints 2000: Beat 2001: Ring of Fire (Cowboy Up) 2001–2010: 24 (Fernsehserie, 192 Folgen) 2001: To End All Wars – Die wahre Hölle (To End All Wars) 2002: Nicht auflegen! (Phone Booth) 2002: Behind The Red Door 2002: Dead Heat – Tödliches Rennen (Dead Heat) 2003: Paradies – Die Leidenschaft des Paul Gauguin (Paradise Found) 2004: Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten (Taking Lives) 2005: River Queen 2006: The Sentinel – Wem kannst du trauen? (The Sentinel) 2006–2011: Die Simpsons (The Simpsons, Fernsehserie, 3 Folgen, Stimme) 2006: Tierisch wild (The Wild, Stimme) 2008: Mirrors 2008: 24: Redemption (Fernsehfilm) 2008: Dragonlance – Dragons of Autumn Twilight (Stimme) 2009: Monsters vs. Aliens (Stimme) 2010: Twelve (Stimme für Erzähler) 2010: Marmaduke (Stimme für Bosco) 2011: The Confession (Webserie) 2011: Melancholia 2012: The Reluctant Fundamentalist 2012–2013: Touch (Fernsehserie, 26 Folgen) 2014: Pompeii 2014: 24: Live Another Day (Miniserie) 2014: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes (Computerspiel) 2015: Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (Computerspiel) 2015: Forsaken 2016: Zoolander 2 2016–2019: Designated Survivor (Fernsehserie, 53 Folgen) 2017: Flatliners 2017: Wo ist Kyra? (Where Is Kyra?) 2018: Call of Duty: Black Ops 4 (Computerspiel) 2020: The Fugitive (Fernsehserie) 2022: The Contractor 2023: Rabbit Hole (Fernsehserie, 8 Folgen) 2023: They Cloned Tyrone 2023: Die Caine-Meuterei vor Gericht (The Caine Mutiny Court-Martial) 2024: Juror #2 2025: Das Wunder von Stoneford (Tinsel Town) 2025: Stone Cold Fox

Musikvideos 2008: Lifehouse – Broken (Regie, Cameo-Auftritt) 2008: HoneyHoney – Little Toy Gun (Regie, Cameo-Auftritt) 2009: Billy Boy on Poison – On my Way (Regie) 2013: Max Gomez – Run from you (Regie) 2016: Kiefer Sutherland – Not Enough Whiskey 2016: Kiefer Sutherland – Can’t Stay Away 2017: Kiefer Sutherland – Shirley Jean 2021: Kiefer Sutherland – Two Stepping in Time

Diskografie

2016: Down in a Hole (Ironworks Music) LP, CD, Download 2019: Reckless & Me (BMG) LP, CD, Download 2019: Reckless & Me Special Edition (mit Bonus-CD Live in Berlin) 2022: Bloor Street (Cooking Vinyl) LP, CD, Download 2026: Grey (Maple Creek) LP, CD, Download

Auszeichnungen Golden Globe Award Auszeichnungen 2002: Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“

Nominierungen 2003–2007: Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“ 2009: Bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie oder einem Fernsehfilm für „24 – Redemption“

Emmy Auszeichnungen 2006: Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“

Nominierungen 2002–2005: Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“ 2009: Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie oder einem Spielfilm für „24: Redemption“

MTV Movie Awards 1997: Nominierung als Bester Filmschurke für „Die Jury“ 2004: Nominierung als Bester Filmschurke für „Nicht auflegen!“

Satellite Award 2002, 2003: Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“

Screen Actors Guild Award 2004, 2006: Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“ 2003, 2005: Nominierung als Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“

Television Critics Association Award 2002–2006: Nominierung als Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“

Weitere Auszeichnungen 1985: Genie Award: Nominierung als Bester Hauptdarsteller für „The Bay Boy“ 2002: GQ – Gentlemen’s Quarterly: Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie – Drama für „24“