Blumegg ist ein Stadtteil der baden-württembergischen Stadt Stühlingen im Landkreis Waldshut.

Geografie Blumegg liegt auf einer Anhöhe 667 m NHN über der Wutachschlucht.

Die Gemeinde Blumegg hatte eine Gemarkungsfläche von 6,77 km².Statistisches Bundesamt: Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland mit Übersichten über die Verwaltungsgliederung und Angaben über die Zugehörigkeit der Gemeinden zu Ortsklassen, Postleitgebieten und einigen wichtigen Verwaltungseinheiten. Ausgabe 1957, S. 364 Die aktuelle Fläche 6.579.694 m² oder 6,58 km².Stadt Stühlingen: Unsere Stadt und Ortsteile: Stadtteil Blumegg

Geschichte Aus der Römerzeit entdeckte man 1880 Mauerreste und eine Münze des Kaisers Domitian. Im 13. Jahrhundert entstand aus einer Seitenlinie der Herren von Blumberg die Herren und Ritter von Blumegg. Die Burg Blumegg wurde angeblich 1645 auf Befehl eines französischen Kommandanten La Valette endgültig verbrannt, dabei handelt es sich aber wahrscheinlich um eine Verwechslung mit der nahen Burg Blumberg. Wahrscheinlich war die Burg bereits vor dem Jahr 1577 zerstört, der genaue Zeitraum ist aber unklar.

Blumegg war namensgebend für das St. Blasische Amt Blumegg der Reichsherrschaft Bonndorf, dazu zählten die Dörfer Achdorf, Aselfingen, Dillendorf, Eschach, Ewattingen, Fützen, Grimmelshofen, Lausheim, Opferdingen und Überachen. 1820 zerstörte ein Feuer 25 Häuser. Joseph Victor von Scheffel war oft zu Gast in Blumegg und besang in seiner Dichtung Juniperus das Wutachtal und die Burg Blumegg.

Am 1. Januar 1973 wurde Blumegg in die Stadt Stühlingen eingegliedert.

Verkehr Blumegg hat über den Bahnhof Lausheim-Blumegg im Weiler Zugang zur Wutachtalbahn.

Siehe auch Blumenegg

Literatur Helmut Vocke (Hrsg.), Chronik des Landkreis Waldshut, 1957 Norbert Nothelfer (Hrsg.), Der Kreis Waldshut, 1979 Waldemar Lutz und Hansjörg Noe (Hrsg.): Kennzeichen WT Heimatkunde für den Landkreis Waldshut, Reinhard Caspers (Mithrsg.), 1989, ISBN 3-12-258330-5 Stadt Tiengen (Hochrhein): Der Klettgau, Franz Schmid (Hrsg.), 1971; (bis heute maßgebliche Monographie, mit Beiträgen von: Ruth Blum, Eugen Fürstos, Richard Gäng, Josef Hirt-Elmer, Josef Isele, Helmut Maurer, Ludwig Mayer, Emil Müller-Ettikon, Heinrich Münz, Helmut Naumann, Alois Nohl, Alfons Peter, Ernst Rüedi, Franz Schmid, Karl Schwarzenberg, Ignatz Stein, Heinz Voellner, Karl Friedrich-Wernet, Hans Jakob Wörner)

Einzelnachweise

Weblinks

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