mini|Claire Danes (2015) Claire Catherine Danes (* 12. April 1979 in New York City) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben und Karriere Danes wurde in New York City als Tochter eines Künstlerpaares geboren. Ihre Mutter Carla Danes ist Bildhauerin und Grafikerin und agierte von 1993 bis 1999 auch als Managerin ihrer Tochter, ihr Vater Christopher Danes ist Architekturfotograf.No More Crushes; This Is Serious nytimes.com, abgerufen am 13. April 2021 Sie wuchs mit ihrem älteren Bruder Asa (* 1972), der heute als Anwalt arbeitet, in SoHo auf.Curriculum Vitae carladanes.com, abgerufen am 13. April 2021 Im Alter von sechs Jahren begann Danes mit Unterricht in Modern Dance und mit elf Jahren nahm sie am Lee Strasberg Theatre and Film Institute Schauspielunterricht, woraufhin sie auf die Junior High School Professional Performing Arts School wechselte.New Again: Claire Danes interviewmagazine.com, abgerufen am 13. April 2021 Danes erzählt, dass sich ihr Fokus im Alter von neun Jahren vom Tanzen mehr hin zur Schauspielerei verlagerte.Claire Danes Serien und Biografie serienjunkies.de, abgerufen am 13. April 2021

Im Jahr 1992 spielte sie in einer Episodenrolle in der Fernsehserie Law & Order. Als Zwölfjährige bekam sie ein Angebot für eine Rolle in Steven Spielbergs Schindlers Liste. Als man ihr jedoch für die Zeit der Dreharbeiten in Polen keinen Privatlehrer zusagen konnte, lehnten ihre Eltern die Rolle ab. Zwei Jahre später (1994) spielte sie an der Seite von Winona Ryder in der Filmadaption Betty und ihre Schwestern die Rolle der Beth March. Sie besuchte die New York City Lab School for Collaborative Studies und ging für ein Jahr in die Dalton School, bevor sie mit ihren Eltern nach Santa Monica umzog, um die Rolle in My So-Called Life zu spielen. Ihre Hauptrolle in der Fernsehserie Willkommen im Leben (1994–1995) brachte Danes ihren ersten Golden Globe und eine Emmy-Nominierung ein und machte sie und ihren TV-Partner Jared Leto zu Filmstars. Ihr nun höherer Bekanntheitsgrad führte zu weiteren Filmrollen wie der Film Familienfest und andere Schwierigkeiten von Jodie Foster. 1996 folgte I Love You, I Love You Not und Schatten einer Liebe (To Gillian on Her 37th Birthday). Ihre erste Hauptrolle im Kino hatte sie 1996 mit einer modernen Variante von William Shakespeares Romeo + Julia neben Leonardo DiCaprio. Der Film bedeutete ihren internationalen Durchbruch als Filmschauspielerin. Danes wurde unter anderem mit dem London Critics’ Circle Film Award und dem MTV Movie Award ausgezeichnet. Für den Film Titanic wurde Claire Danes die Hauptrolle der Rose angeboten. Sie lehnte jedoch ab, weil sie kurz zuvor in Romeo & Julia schon mit Leonardo DiCaprio zusammen gespielt hatte und befürchtete, nicht mehr „von ihm loszukommen“.Nicht noch ein Liebesfilm mit Leo DiCaprio: Deshalb lehnte Claire Danes "Titanic "ab stern.de, abgerufen am 13. April 2021 1997 spielte sie in Der Regenmacher von Francis Ford Coppola neben Matt Damon und Danny DeVito und in Oliver Stones Film U-Turn – Kein Weg zurück war sie neben Sean Penn, Nick Nolte und Joaquin Phoenix zu sehen. 1997 machte Danes am Lycée Français de Los Angeles ihren Abschluss.Claire Danes wtfpod.com, abgerufen am 13. April 2021 1998 begann sie nach 13 Filmen in fünf Jahren ein Psychologiestudium an der Yale University, nachdem sie sich dort mit einem von Oliver Stone verfassten Empfehlungsschreiben beworben hatte. Nach zwei Jahren brach sie das Studium ab, um sich wieder auf ihre Filmkarriere zu konzentrieren.Claire Danes in „Homeland“ focus.de, abgerufen am 13. April 2021 So war sie 2002 in Igby und dem Oscar-nominierten The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit zu sehen. 2003 folgte Terminator 3 – Rebellion der Maschinen, für die Rolle Danes erst einen Tag vor Beginn der Dreharbeiten engagiert wurde. 2004 spielte sie in der Filmkomödie Stage Beauty. Für ihre Darstellungen in Shopgirl und Die Familie Stone – Verloben verboten! (2005) wurde sie von Kritikern gelobt. In dem Fantasyfilm Der Sternwanderer von Regisseur Matthew Vaughn war sie zwei Jahre später neben Michelle Pfeiffer und Charlie Cox zu sehen. Im Jahr 2008 spielte sie in Ich & Orson Welles die weibliche Hauptrolle an der Seite von Zac Efron.

mini|hochkant|Claire Danes (2007) Für die Titelrolle der autistischen Tierwissenschaftlerin Temple Grandin in dem HBO-Fernsehfilm Du gehst nicht allein erhielt sie den Emmy, ihren zweiten Golden Globe und den Screen Actors Guild Award. Der Film wurde gut aufgenommen und Grandin selbst war von Danes Darstellung begeistert.The secret diary of Claire Danes theguardian.com, abgerufen am 13. April 2021 Von 2011 bis 2020 spielte sie über acht Staffeln die Hauptrolle der Carrie Mathison in der Showtime-Serie Homeland, für die sie 2012 und 2013 mit zwei Golden Globes sowie zwei Emmys ausgezeichnet wurde. Im September 2015 bekam sie den 2559. Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Drei Jahre später (2018) war sie neben Jim Parsons und Octavia Spencer in dem Filmdrama Ein Kind wie Jake zu sehen.

Privates Claire Danes hatte Beziehungen mit dem Schauspieler Matt Damon, dem australischen Musiker Ben Lee sowie mit dem Schauspieler Billy Crudup. Seit September 2009 ist Claire Danes mit ihrem Schauspielkollegen Hugh Dancy verheiratet, den sie 2006 blackbookmag.com, abgerufen am 16. April 2021 bei den Dreharbeiten zum Film Spuren eines Lebens kennengelernt hat. Die beiden haben zwei Söhne (* 2012, * 2018) und eine Tochter (* 2023).Claire Danes and Husband Hugh Dancy Welcome Baby No. 3 — a Girl! (Exclusive) people.com, abgerufen am 11. Juli 2023

Filmografie Filme 1990: Dreams of Love (Kurzfilm) 1993: No Room for Opal (Fernsehfilm) 1993: Geoffrey Beene 30 (Kurzfilm) 1994: Betty und ihre Schwestern (Little Women) 1995: The Pesky Suitor (Kurzfilm) 1995: Dead Man’s Jack (Kurzfilm) 1995: Ein amerikanischer Quilt (How to Make an American Quilt) 1995: Familienfest und andere Schwierigkeiten (Home for the Holidays) 1996: I Love You, I Love You Not 1996: Schatten einer Liebe (To Gillian on Her 37th Birthday) 1996: William Shakespeares Romeo + Julia (William Shakespeare’s Romeo + Juliet) 1997: Prinzessin Mononoke (Mononoke-hime, Sprechrolle) 1997: U-Turn – Kein Weg zurück (U-Turn) 1997: Der Regenmacher (The Rainmaker) 1998: Gestern war ich noch Jungfrau (Polish Wedding) 1998: Les Misérables 1999: Mod Squad – Cops auf Zeit (The Mod Squad) 1999: Brokedown Palace 2002: Igby (Igby Goes Down) 2002: The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit (The Hours) 2003: It’s All About Love 2003: The Rage in Placid Lake 2003: Terminator 3 – Rebellion der Maschinen (Terminator 3: Rise of the Machines) 2004: Stage Beauty 2005: Shopgirl 2005: Die Familie Stone – Verloben verboten! (The Family Stone) 2007: Spuren eines Lebens (Evening) 2007: The Flock – Dunkle Triebe (The Flock) 2007: Der Sternwanderer (Stardust) 2008: Ich & Orson Welles (Me and Orson Welles) 2010: Du gehst nicht allein (Temple Grandin, Fernsehfilm) 2011: A Child’s Garden of Poetry (Fernsehfilm, Sprechrolle) 2013: As Cool as I Am 2017: Die Abenteuer von Brigsby Bär (Brigsby Bear) 2018: Ein Kind wie Jake (A Kid Like Jake)

Fernsehproduktionen 1992: Law & Order (Fernsehserie, Folge 1x08 More Than Friends, Folge 3x01 Vater-Mutter-Kind) 1994–1995: Willkommen im Leben (My So-Called Life, 19 Folgen) 1997: Saturday Night Live (Comedy-Show, Gastgeberin, 1 Folge) 2011–2020: Homeland (96 Folgen) 2015: Master of None (Folge 1x05 The Other Man) 2017: Portlandia (Folge The Storytellers) 2022: Die Schlange von Essex (The Essex Serpent, Miniserie, 6 Folgen) 2022: Fleishman Is in Trouble (8 Folgen) 2023: Full Circle (6 Folgen) 2025: The Beast in Me (8 Folgen) 2025: The American Revolution (Sprechrolle, 6 Folgen)

Bühne 2000: The Vagina Monologues (Westside Theatre, New York City) 2005: Christina Olson: American Model (Rolle: Christina Olson, Performance Space 122, New York City) 2007: Edith and Jenny (Rolle Edith, Performance Space 122, New York City) 2007: Pygmalion (Rolle: Eliza Doolittle, American Airlines Theatre, New York City) 2016: Dry Powder (Rolle: Jenny, The Public Theater, New York City)

Auszeichnungen Golden Globe Awards 1995: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Willkommen im Leben 2011: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für Du gehst nicht allein 2012: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Homeland 2013: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Homeland 2015: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Homeland 2023: Nominierung als Beste Nebendarstellerin Serie/Fernsehfilm für Fleishman is in Trouble

Screen Actors Guild Awards 2003: Nominierung für das Beste Schauspiel-Ensemble in einem Kinofilm für The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit 2011: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für Du gehst nicht allein 2013: Nominierung für das Beste Schauspiel-Ensemble in einer Drama-Serie für Homeland 2013: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Homeland 2014: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Homeland

Emmy Awards 1995: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Willkommen im Leben 2010: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für Du gehst nicht allein 2012: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Homeland 2013: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Homeland 2014: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Homeland

MTV Movie Awards 1997: Nominierung für den Besten Filmkuss (mit Leonardo DiCaprio) für Romeo + Julia 1997: Nominierung als Bestes Filmpaar (mit Leonardo DiCaprio) für Romeo + Julia 1997: Auszeichnung als Beste Schauspielerin für Romeo + Julia

Weblinks

Porträt von Claire Danes in: Die Süddeutsche

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Kinderdarsteller Kategorie:Emmy-Preisträger Kategorie:Golden-Globe-Preisträger Kategorie:Darstellender Künstler (New York City) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1979 Kategorie:Frau Kategorie:Absolvent der Yale University