mini|Medaillonbildnis von Guido Hammer in der Dresdner Heide (Robert Ockelmann) nahe der Heidemühle an der Straße zur Hofwiese mini|hochkant|Edmund Guido Hammer, 1821–1898 mini|hochkant|Fliehende Hirsche. Illustration in: Die Gartenlaube. 1870 Edmund Guido Hammer (* 4. Februar 1821 in Dresden; † 27. Januar 1898 ebenda) war ein deutscher Maler und Zeichner. Er besuchte die Dresdner Kunstakademie und ab 1842 Julius Hübners Atelier.
Als leidenschaftlicher Jäger war er der Dresdner Heide verbunden und wandte sich daher der Tiermalerei zu. Er reiste zu Fuß nach Triest, Venedig, Mailand, über den Gardasee, wiederholte Ausflüge nach München, in die Wälder Sachsens, Böhmens, Schlesiens, auch in die Tiroler Berge.
1866 ging er nach Konstantinopel.
Seine frischen, naturnahen Tier- und Jagdbilder erfreuen sich großen Beifalls. Die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden besitzt von ihm Geflecktes Windspiel (1852) und Wildsau mit Frischlingen, von einem Hund gestellt (1860).
Er zeichnete auch zahlreiche Illustrationen für die Zeitschriften Die Gartenlaube und die Leipziger Illustrirte Zeitung. Zu diesen wie zu seinen „Hubertusbildern“, Album für Jäger und Jagdfreunde (2. Aufl., Glog. 1877), schrieb er anziehende Schilderungen.
Sein Wohnhaus befand sich im Hause Marienallee 4 am südlichen Heiderand. Begraben ist er auf dem St.-Pauli-Friedhof.
Bekannte Werke Bilder und Zeichnungen „Hirschkuh mit zwei Hirschkälbern“ – Sammlung Pappermann „Wildsau mit Frischlingen“ (1866) und „Geflecktes Windspiel“ – Gemäldegalerie Dresden „Alte Salzlecke in der Dresdner Heide“, Aquarell, nebst verschiedenen Bleistiftzeichnungen – Dresdner Stadtmuseum „Heidelandschaft mit Hirschen“ – Museum Kiel „Fuchs und Kranich“, Aquarell – Chemnitz.
Literatur Hubertusbilder. Ein Album für Jäger und Jagdfreunde, o. J. Jagdbilder und Geschichten. Aus Wald und Flur und Tal, Glogau 1863, mit Holzstichen von Bürkner nach seinen Entwürfen Wild-, Wald- und Weidmannsbilder, Verlag Keil 1891, Sammlung von Jagdaufsätzen mit Illustrationen in Die Gartenlaube
Ehrungen (Auswahl) Guido-Hammer-Denkmal in der Dresdner Heide mit einem von Robert Ockelmann im Jahre 1901 geschaffenes Bronzerelief. Gegossen wurde dieses Medaillonbidnis in der Dresdner Erzgießerei Pirner & Franz.Bernhard Böhm: „Fahrwanderbuch von Mittel-Deutschland – Wanderbuch des Sächsischen Radfahrer-Bundes“, Leipzig 1910, S. 160 Weblinks
Guido Hammer im Stadtwiki Dresden
Einzelnachweise
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