Die Herrschaft Coligny-le-Vieil – im Besitz der Familie Coligny – lag im Revermont (heute die Départements Ain und Jura) und hatte den Ort Coligny als Zentrum. Coligny-le-Vieil war Bestandteil des alten Fürstentums Coligny (Principauté de Coligny oder Souveraineté du Revermont). Sie wurde zur Markgrafschaft Coligny erhoben.

In feudaler Zeit gehört Coligny-le-Vieil zur Freigrafschaft Burgund, wurde somit erst unter Ludwig XIV. französisch.

1617 wurde Coligny-le-Vieil von Erzherzog Albrecht VII. von Österreich zugunsten von Charles de Coligny (1564–1632), dem von Gaspard II. de Coligny, Admiral von Frankreich, zur Markgrafschaft Coligny erhoben.

Markgrafen von Coligny Charles de Coligny, Markgraf von Coligny (1564–1632), Sohn von Gaspard II. de Coligny Clériadus de Coligny, Markgraf von Coligny (ca. 1578–1644), dessen Vetter, der Coligny-le-Vieil erwarb. Barbe de Coligny, Markgräfin von Coligny, dessen Tochter, Ehefrau von Gilbert V. de Langheac Gilbert VI. de Langheac, Markgraf von Coligny, deren Sohn Roger de Langheac, Markgraf von Coligny, dessen Sohn Élisabeth Charlotte Curie, Ehefrau von Leopold Eberhard von Württemberg, gefürsteter Graf von Mömpelgard, Graf von Coligny (1670–1723), Sohn von Anne de Coligny und Herzog Georg II. von Württemberg-Mömpelgard; 1719 erhielt sie von Roger de Langheac die Markgrafschaft Coligny. Anne Élisabeth von Sandersleben, Enkelin von Leopold-Eberhard von Württemberg, Ehefrau von Thomas de Pillot de Chenecey, Markgraf und Graf von Coligny

Durch diese Ehe wurden die beiden Herrschaften Coligny-le-Neuf und Coligny-le-Vieil wiedervereint.

Charles Ignace de Pillot de Chenecey, Graf und Markgraf von Coligny (1761–1799), dessen Sohn Charles François Emmanuel de Pillot de Chenecey, Graf und Markgraf von Coligny (1781–1852), dessen Sohn ...

Coligny