Saint-Affrique ist eine französische Kleinstadt mit Einwohnern (Stand ) im Département Aveyron.
Geographie Die Stadt Saint-Affrique liegt zwischen Millau und Albi am Rande der Hochebene Causse du Larzac im Tal des Flusses Sorgues. Im nördlichen Gemeindegebiet entspringt das Flüsschen Len. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Grands Causses.
Geschichte Die Stadt bekam ihren Namen von dem heiligen Affrique, der im 6. Jahrhundert angeblich hier starb. Sein Sarkophag steht in der Gemeindekirche aus dem 19. Jahrhundert.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2020Einwohner 7142 7674 8223 8475 7798 7507 8022 8251 8018 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Notre-Dame Kirche Notre-Dame im Ortsteil Tiergues Kirche Saint-Martin im Ortsteil Cambon Kirche Sainte-Julitte et Saint-Cyr im Ortsteil Vendeloves Kirche Saint-Germain im Ortsteil Bournac Protestantische Kirche Kirche Saint-Étienne im Ortsteil Naucoules Ruinen der Kirche im Ortsteil Bedos Kapelle Saint-Géraud im Ortsteil Bournac Kapelle der ehemaligen Abtei Les Sœurs de l'Adoration-Perpétuelle Kapelle Saint-Amans im Ortsteil La Loubatière Ruinen der ehemaligen Kapelle Saint-Amans im Ortsteil La Loubatière Schloss von Mas Rougier Schloss von Bournac (13./15. Jahrhundert) Alte Brücke (14./15. Jahrhundert) Collège Saint-Gabriel (19. Jahrhundert) Außerdem sind in der Stadt mehrere historische Häuser und die Reste der Befestigungen erhalten. Das Umland ist reich an prähistorischen Megalithen Dolmen von Tièrgues.
Persönlichkeiten Louis Bernard-Saint-Affrique (1745–1799), französischer Politiker Pierre Frédéric Sarrus (1798–1861), französischer Mathematiker Jean-Philippe Dardier (1831–1923), französisch-schweizerischer Evangelist Émile Borel (1871–1956), Mathematiker und Politiker Jules Miquel (1885–1966), Radrennfahrer Stéphane Diagana (* 1969), französischer Leichtathlet Richard Sainct (1970–2004), französischer Motorradrennfahrer
Partnerstädte Azuaga in Spanien Driffield in England, seit 1995 abgerufen am 9. Februar 2010 Tremp in Katalonien, seit 21. Mai 2005
Weblinks
Einzelnachweise
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