mini|Vorderseite des iPhone 18 Pro in der Farbausführung „Schwarz “ iPhone [] ist eine im Jahr 2007 mit dem gleichnamigen Smartphone ins Leben gerufene Smartphone-Modellreihe des US-amerikanischen Unternehmens Apple. Bislang wurden insgesamt 43 verschiedene Modelle (c-, e-, G-, S-, S-Max-, SE-, Plus-, S-Plus-, Pro-, Pro-Max-, Mini-, Air- und Duo-Modelle mitgezählt) vorgestellt, die neuesten Modelle der 17er-Reihe und das iPhone Air wurden am 9. September 2025 vorgestellt und das iPhone 17e am 2. März 2026.
Alle iPhone-ModelleChronologische Auflistung aller iPhone-Modelle: iPhone, iPhone 3G, iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPhone 5, iPhone 5c, iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6s, iPhone 6s Plus, iPhone SE (1. Generation), iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8, iPhone 8 Plus, iPhone X, iPhone XR, iPhone XS und XS Max, iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max, iPhone SE (2. Generation), iPhone 12, iPhone 12 mini, iPhone 12 Pro, iPhone 12 Pro Max, iPhone 13, iPhone 13 mini, iPhone 13 Pro, iPhone 13 Pro Max, iPhone 14, iPhone 14 Plus, iPhone 14 Pro, iPhone 14 Pro Max, iPhone 15, iPhone 15 Plus, iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max, iPhone 16, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max, iPhone 16eWeitere Informationen: https://support.apple.com/de-de/HT201296 laufen unter Apples hauseigenem Betriebssystem iOS, mit dem in den vorinstallierten Anwendungen („Apps“) die Funktionen eines Mobiltelefons genutzt werden können. Die restlichen vorinstallierten Apps entsprechen größtenteils den in Apples Betriebssystem macOS vorinstallierten Programmen, die jedoch für den Einsatz auf einem Smartphone entsprechend angepasst wurden. Darunter befinden sich beispielsweise Apples primärer Webbrowser Safari sowie Apples E-Mail-Anwendung Mail. Weiterhin stehen in Apples zentraler mobilen Vertriebsplattform, dem App Store, mehr als zwei Millionen Anwendungen zum Herunterladen bereit.
Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Time wählte das iPhone zur „Erfindung des Jahres 2007“. Kritisch beurteilt wurden in den Medien hingegen übereinstimmend die schlechten Arbeitsbedingungen bei der Herstellung und Rohstoffgewinnung der für das iPhone benötigten Rohstoffe und juristische Auseinandersetzungen bei der Vermarktung.
Bis Mitte 2012 wurden weltweit etwa 250 Millionen iPhone-Geräte verkauft. Am 27. Juli 2016 knackte die iPhone-Reihe die erste Milliarde verkaufte Geräte. Bis zum 1. November 2018 wurden insgesamt mehr als 2,2 Milliarden Geräte verkauft. Am 31. Juli 2025 hat Apple gemeldet, dass es bislang drei Milliarden iPhones verkauft hat.
Geschichte Vorgeschichte In einem Interview 2011 erzählte Steve Jobs, damaliger Apple-CEO, dass er bereits Anfang der 2000er Jahre die Idee hatte, einen Multi-Touch-Bildschirm zu entwickeln, auf dem man wie auf einer Tastatur tippen konnte. Dieser Bildschirm war ursprünglich für ein Tablet gedacht, Jobs entschied jedoch, dass zuerst ein Telefon gebaut werden sollte.
1999 erwarb Apple die Internetdomäne „iphone.org“. 2004 begann die Entwicklung des späteren iPhones unter dem Codenamen „Project Purple“; das Apple-interne Programm zum Flashen von iPhones und iPhone-Prototypen heißt deshalb Purple Restore,iPhone Ticker – Purple Restore, abgerufen am 11. Januar 2014 und das Programm zum Einrichten des iPhone seit iOS 5 Purple Buddy.:Datei:Purplebuddy.jpg BundleIdentifier des iPhone Setup Programms lautet „com.apple.purplebuddy“ Während der Entwicklung wurde das Projekt selbst vor vielen Apple-Mitarbeitern geheim gehalten, es wurde sogar eine Benutzeroberfläche namens SkankPhone entwickelt, um nicht die eigentliche Oberfläche namens SpringBoard allen Mitarbeitern am Project Purple zeigen zu müssen.FastCo.Design – Apple’s „SkankPhone“ was the iPhone’s ugly brother, abgerufen am 27. Januar 2014 Für den endgültigen Namen des Smartphones waren einige Bezeichnungen im Gespräch. So hätte es TelePod, ein Kofferwort mit den beiden Begriffen Telephone und iPod, oder Mobi, die Kurzform von mobile, heißen können. Außerdem war der Vorschlag TriPod im Gespräch, der die drei Hauptfunktionen des Handys (iPod, Telefon und Webbrowser) beschreiben sollte. Eine weitere Namensidee war iPad, die dann ab 2010 für das Tablet von Apple verwendet wurde.
Nach Angaben von Steve Jobs wurden während der Entwicklung des iPhone über 300 Patente und Geschmacksmuster angemeldet, unter anderem die Multi-Touch-Funktion und die Entsperrtechnik slide to unlock (Zum Entsperren streichen).
Im September 2005 stellte Steve Jobs das Motorola ROKR E1 vor, das als erstes Mobiltelefon mit Apples Mediensoftware iTunes synchronisiert werden konnte. Schon kurz darauf sickerte jedoch durch, dass er mit dem ROKR unzufrieden sei, weil es als Fremdprodukt nicht in die Designlinie der Apple-Produktpalette passte. Diese Einschätzung wurde im September 2006 von Apple durch den Entzug der ROKR-Unterstützung bei iTunes bestätigt. Stattdessen wurde eine weitere iTunes-Aktualisierung mit Unterstützung für ein noch unbekanntes Mobiltelefon veröffentlicht, das offensichtlich nicht nur die Wiedergabe von Audio-, sondern auch von Video- und Bilddateien unterstützen sollte. Dies führte in verschiedenen Medien zu Spekulationen über ein zu erwartendes Apple-Mobiltelefon, die bis zum Jahresende 2006 immer konkreter wurden.
Vorstellung mini|Steve Jobs präsentiert das iPhone 4 mini|Wartende iPhone-Interessenten am 29. Juni 2007 vor einem AT&T-Store in New York City Schließlich wurde die erste iPhone-Generation (auch genannt: iPhone Classic, iPhone 2G) am 9. Januar 2007 auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco vorgestellt. Dabei pries Steve Jobs die einfach zu bedienende und trotzdem funktionelle Benutzeroberfläche an. Da die virtuelle Software-Tastatur nur bei Bedarf eingeblendet wird, entsteht mehr Platz für Inhalte auf dem Bildschirm.
Anfang Juni 2007 wurde der Verkaufsbeginn in den Vereinigten Staaten am 29. Juni durch die Ausstrahlung eines Fernsehwerbespots angekündigt. Vorerst waren die Geräte nur in den Apple Stores und Verkaufsstellen von AT&T erhältlich. In Deutschland, Frankreich und in Großbritannien wurde das Gerät ab November 2007 angeboten, 2008 folgten Österreich und Irland. In Deutschland begann der Vertrieb ausschließlich über die heutige Telekom zum Preis von 399 Euro, gekoppelt mit einem auf das Telekom-Netz beschränkten SIM-Lock, im Gegenzug beteiligte die Telekom Apple an den monatlichen Umsätzen.
Der Verkauf der Nachfolgegeneration iPhone 3G startete am 11. Juli 2008 parallel in 21 Ländern, darunter Deutschland, Österreich und der Schweiz, nachdem sie am 9. Juni 2008 im Rahmen der WWDC 2008 vorgestellt worden war. Neu waren unter anderem GPS-Ortung, die Unterstützung des neuen Mobilfunkstandards 3G sowie die Rückseite aus schwarzem Kunststoff.
Die dritte iPhone-Generation, das iPhone 3GS, wurde etwa ein Jahr später, am 8. Juni 2009 vorgestellt. Neuerungen waren vor allem die bessere Kamera, der digitale Kompass sowie der schnellere Prozessor. Das Design des Geräts blieb bis auf den Schriftzug auf der Rückseite unverändert. Der Verkauf in Europa startete im Juni. Das S in der Modellbezeichnung stand für (engl. für ‚Geschwindigkeit‘).
Mit der Veröffentlichung des iPhone 4 erlangte die iPhone-Reihe die bis dahin größte Bekanntheit – nach der Vorstellung auf der WWDC am 7. Juni 2010 ging das Smartphone laut Apple an den ersten drei Verkaufstagen 1,7 Mio. Mal über die Ladentheke. Das Aussehen wurde von Grund auf verändert, die Vorder- und Rückseite bestanden aus flachem Glas. Neu waren zudem das hochauflösende Retina-Display und eine Frontkamera für Videotelefonate. In die Kritik geriet das iPhone 4 wegen seiner Empfangsprobleme, die bei zu festem Umklammern des Gehäuses auftraten.
Das iPhone 4s wurde am 4. Oktober 2011, einen Tag vor Steve Jobs’ Tod, vorgestellt und kam am 14. Oktober 2011 auf den Markt. Neu war vor allem der Spracherkennungsassistent Siri. Im Design unterschied sich das Gerät nur geringfügig vom Vorgänger. Das S in der Modellbezeichnung stand für Siri.
Das iPhone 5 wurde am 12. September 2012 vorgestellt. Der Bildschirm wurde vergrößert, trotzdem war es dünner und leichter als der Vorgänger. Als CPU kam Apples A6-Chip zum Einsatz.
Das iPhone 5s wurde am 10. September 2013 vorgestellt und am 20. September auf den Markt gebracht. Bei nahezu gleichem Design wie der Vorgänger iPhone 5 bot es den schnelleren A7-Chip sowie Neuerungen im Kamerasystem (TrueTone-Blitz, größeres Objektiv, SlowMotion-Mode). Hauptneuerung war ein in der Home-Taste integrierter Fingerabdruckscanner (Touch ID) und die neue Farbvariante Gold. Gleichzeitig stellte Apple das iPhone 5c vor. Bei nahezu identischer Hardware wie das iPhone 5 war es äußerlich einfacher gestaltet und verfügte wie das ältere iPhone 3G über eine Kunststoffrückseite in verschiedenen Farbvarianten.
Das iPhone 6 wurde am 9. September 2014 in zwei Versionen mit 4,7 Zoll (iPhone 6) und 5,5 Zoll (iPhone 6 Plus) Displaygröße vorgestellt. Neben größeren Displays gab es einige Detailverbesserungen bei der Kamera und ein integriertes Barometer zur Erfassung der Höhe, das präziser und unabhängig vom GPS-Empfang arbeitete. Erstmals wurde eine NFC-Schnittstelle zur ausschließlichen Nutzung von Apple Pay für kontaktloses Bezahlen eingebaut.
Am 9. September 2015 wurde das iPhone 6s vorgestellt und eine 5,5-Zoll-Variante mit dem Namen iPhone 6s Plus angekündigt. Es besaß ein druckempfindliches Display mit dem Namen 3D Touch und unterstützte den neuesten Bluetooth-Standard 4.2. Der Prozessor Apple A9 arbeitete laut Apple bis zu 70 % schneller und die integrierte Grafikeinheit um bis zu 80 % schneller als die Vorgängergeneration. Die Kameras wurden beidseitig mit höheren Auflösungen verbessert, wobei die rückseitige iSight-Kamera auch 4K-Videos aufnehmen konnte. Die Touch-ID-Home-Taste sollte den Fingerabdruck schneller erkennen. Das Design wurde weitestgehend vom iPhone 6 übernommen, kleinere Unterschiede waren ein S-Logo auf der Rückseite und die neue Farbvariante Roségold.
Am 21. März 2016 stellte Apple das 4-Zoll-Gerät iPhone SE vor, das bei Abmessungen und Design wie dem iPhone 5s über ähnliche technische Spezifikationen wie das iPhone 6s verfügte.
Das iPhone 7 und 7 Plus wurden am 7. September 2016 vorgestellt. Das Design blieb weitestgehend identisch zum Vorgänger iPhone 6s; durch Verzicht auf einen Kopfhörerausgang war das Gehäuse nun spritzwassergeschützt. Die Kamera hatte eine optische Bildstabilisierung; durch eine zusätzliche Teleobjektiv-Kamera mit 2x-Zoom-Funktion ermöglichte das größere iPhone 7 Plus einen Bokeh-Effekt. Zur Verbesserung der Akkulaufzeit besaß der Quad-Core-Prozessor A10 Fusion je zwei Kerne für hohe Rechenleistung und zwei für hohe Energieeffizienz.
Am 12. September 2017 wurden von Apple drei neue Geräte vorgestellt: das iPhone 8, 8 Plus und das iPhone X. Alle drei Geräte verwendeten den A11 Bionic Chip; wie das iPhone 4 und 4s hatten alle drei Geräte eine Glasrückseite. Die Rückkamera der Geräte konnte Videos mit einer Auflösung von 4K und einer Bildwiederholrate von bis zu 60 Hz aufzeichnen. Das iPhone X hatte anders als die Vorgängergeräte einen Bildschirm, der die gesamte Vorderseite ohne Rand umfasste. Erstmals verzichtete Apple auf die Home-Taste. Der Fingerabdrucksensor Touch ID wurde durch die Gesichtserkennung Face ID ersetzt. Der Verkauf startete am 3. November 2017.
Am 12. September 2018 wurden von Apple wieder drei neue Geräte vorgestellt: das iPhone XR, das iPhone XS sowie das iPhone XS Max. Alle drei Geräte waren mit dem Apple A12 Bionic ausgestattet. Im Gegensatz zum Vorgänger iPhone X gab es beim iPhone XS keine optischen Änderungen. Das iPhone XR war das günstigste der drei neuen Modelle. Es war schwächer ausgestattet, besaß keine Dualkamera und hatte einen LCD-Bildschirm.