Günter Meyer (* 25. November 1940 in Thum) ist ein deutscher Darsteller, Regisseur, Drehbuchautor und Vorlagengeber für Kinderfilme.
Leben Günter Meyer ist der Schöpfer zahlreicher Spuk-Filme. Für seinen Film Spuk aus der Gruft erhielt er 1999 den Goldenen Spatz. Auch andere seiner Produktionen, wie beispielsweise Kai aus der Kiste (1989) und Sherlock Holmes und die sieben Zwerge (1993) erhielten Preise bei verschiedenen Kinder- und Jugendfilmfestivals.
Filmografie Regie Die meisten Produktionen waren Fernsehfilme für Kinder
Unser Sandmännchen, mehrere Folgen in der Reihe Elternporträts 1972: Die Squaw Tschapajews
1976: 1,2,3,4,5. Jetzt bin ich groß (musikalischer Kurzspielfilm, auch Komponist)1,2,3,4,5, jetzt bin ich groß Fernsehen der DDR (Memento), über den Geburtstag eines Kindes 1974: Bunnebacke (musikalischer Kurzspielfilm) 1979: Spuk unterm Riesenrad (siebenteilige Fernsehserie und zweiteilige Kinofassung) 1979: Der Kleine Weihnachtsmann 1980: Die verschwundene Burg. Auf den Spuren der Ritter vom Greifenstein (Dokumentarkurzfilm)Die verschwundene Burg Fernsehen der DDR (Memento), Moderation Peter Ensikat 1981: Robinsons Hütte 1982: Wenn’s donnert, blüht der Gummibaum 1982: Spuk im Hochhaus 1983: Film-Salabim 1987: Spuk von draußen (neunteilige Fernsehserie) 1987: Die Wiege des tanzenden Känguruhs 1988: Kai aus der Kiste (Spielfilm) 1991: Olle Hexe (Spielfilm) 1993: Die Trotzkis (Fernsehserie, 13 Teile) 1992: Sherlock Holmes und die sieben Zwerge (Fernsehserie in acht Teilen und Spielfilm) 1998: Spuk aus der Gruft (Spielfilm und vierteilige Fernsehserie), Preise: Erich-Kästner-Fernsehpreis 1999 und Goldener Spatz, Gera 1999 2000: Spuk im Reich der Schatten (Spielfilm und vierteilige Fernsehserie) alternativ: Die Rache des Balthasar 2002: Spuk am Tor der Zeit (Spielfilm und vierteilige Fernsehserie), alternativ: A Ghost at the Gateway to Time 2004: Ein bisschen Luft unter die Flügel 2004: Vineta – Das Geheimnis der versunkenen Stadt 2005: Der Dolch des Batu Khan
Drehbuch 1974: Bunnebacke (musikalischer Kurzspielfilm) 1979: Spuk unterm Riesenrad (siebenteilige Fernsehserie und zweiteilige Kinofassung) 1982: Spuk im Hochhaus 1985: Zwei Nikoläuse unterwegs 1987: Spuk von draußen (neunteilige Fernsehserie) 1988: Kai aus der Kiste (Spielfilm) 1991: Olle Hexe (Spielfilm) 1992: Sherlock Holmes und die sieben Zwerge (Fernsehserie in acht Teilen und Spielfilm) 1998: Spuk aus der Gruft (Spielfilm & vierteilige Fernsehserie), Preise: Erich-Kästner-Fernsehpreis 1999, Goldener Spatz 1999 2000: Spuk im Reich der Schatten (Spielfilm und vierteilige Fernsehserie) alternativ: Die Rache des Balthasar 2002: Spuk am Tor der Zeit (Spielfilm und vierteilige Fernsehserie), Preise: Goldenes Einhorn Alpinale 2002, Augsburger Kinderfilmdrachen 2002 2005: Der Dolch des Batu Khan
Zu sehen in 2021: Die Greifensteine - Verwunschene Riesen im Erzgebirge (45-minütige Reportage von Kerstin Holl)
Trivia Meyer ist in der Nähe der Greifensteine aufgewachsen und blieb seiner Heimat immer verbunden. So finden sich in seinem Filmwerk immer wieder Anspielungen auf die Gegend, so beispielsweise in Form von Postkarten in einer Episode der Serie Spuk von draußen, wo sich zwei Zeitreisende aus dem Mittelalter bei einer Verkäuferin nach Karl Stülpner erkundigen. Auch für Spuk von draußen wurden viele Außenaufnahmen in Thum und Umgebung gedreht.
Literatur Ulrike Odenwald: Günter Meyer. In: Familienalbum derer, die im DEFA-Studio für Spielfilme Filme für Kinder gemacht haben. Trafo Verlagsgruppe, Berlin: 2010, ISBN 978-3-89626-588-3, S. 277–286.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Person (Thum) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann