Sabae (, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Fukui, Japan.
Geographie Sabae liegt südlich von Fukui.
Etymologie Der Name der Stadt bedeutet wörtlich „Makrelenfluss/-bucht“. Dieser soll jedoch von sabaya stammen, was sich auf den im örtlichen Funtatsu-Schrein verehrten Ohohiko no Mikoto bezieht, der im Altertum die Region befriedet haben soll und in einem Kampf gegen einen Rebellen einen Pfeil (ya) verwendete, dessen Befiederung wie der Schwanz einer Makrele (saba) ausgesehen haben soll.
Geschichte Im 13. Jahrhundert entstand Sabae als Tempelstadt der Jōdo-Shinshū-Richtung des Buddhismus. Später residierten dort nacheinander verschiedene Daimyō, zuletzt von 1720 bis 1868 die Manabe in einem Festen Haus (jinya).
Am 15. Januar 1955 wurde der Ort zur Stadt erhoben.
Wirtschaft In der Meiji-Zeit entstand eine Textil-Industrie. Heute (1998) werden dort 80 % der Brillengestelle in Japan produziert. Andere wichtige Industriezweige sind Synthetische Fasern, und Lackwaren.
Söhne und Töchter der Stadt Nakamura Seiji (1869–1960), Physiker Takako Saito (1929–2025), Künstlerin
Verkehr Straße: Hokuriku-Autobahn Nationalstraße 8 Nationalstraße 417 Zug JR Hokuriku-Hauptlinie nach Maibara und Joetsu Fukui-Eisenbahn
Angrenzende Städte und Gemeinden
Fukui Echizen
Literatur S. Noma (Hrsg.): Sabae. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1289.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Präfektur Fukui