Ein Kopfschmerztagebuch erleichtert dem Arzt die Diagnose wiederkehrender Kopfschmerzen,C. Tassorelli, G. Sances, M. Allena, N. Ghiotto, L. Bendtsen, J. Olesen, G. Nappi, R. Jensen: The usefulness and applicability of a basic headache diary before first consultation: results of a pilot study conducted in two centres. In: Cephalalgia. 28 (10), Okt 2008, S. 1023–1030. doi:10.1111/j.1468-2982.2008.01639.x. PMID 18624804. es dient der Überwachung einer Behandlung und kann helfen, mögliche Auslöser (Trigger) zu identifizieren.Pressemitteilung der Deutschen Migräne und Kopfschmerz-Gesellschaft vom 21. Mai 2001. Ein Kopfschmerztagebuch kann zudem bei sozialrechtlichen Anträgen auf Nachteilsausgleich zum Beispiel zum Grad der Behinderung, zur verminderten Erwerbsfähigkeit oder zur Berufsunfähigkeitsrente als Beweismittel hilfreich sein.

Aufbau Die Vorschläge, welche Daten zu erfassen sinnvoll ist, variieren. Die Empfehlung »Alles muss ins Tagebuch« ist vom Prinzip her gut, jedoch kaum umzusetzen.

Daten, die in einem solchen Tagebuch erfasst werden können, sind beispielsweise:

Datum und Tageszeit Art und Dauer des Kopfschmerzes Ob man die Kopfschmerzen vorher „geahnt“ hat (Auftreten von Prodromi, die nicht mit Triggern zu verwechseln sind) Begleiterscheinungen Mögliche Auslöser (Trigger) Angewendete Medikamente Wirkung der Medikamente

Siehe auch Migräne Spannungskopfschmerz Cluster-Kopfschmerz Paroxysmale Hemikranie Hemicrania continua Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch Migraine Disability Assessment Score

Weblinks Kopfschmerzkalender der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft

Einzelnachweise

! Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Neurologie Kategorie:Schmerztherapie