mini|hochkant|Haus mit durchbrochener Form. Skulpturen-Rundgang Schorndorf (1997) mini|hochkant|Turm I. Stadtpark Ettlingen (2012) mini|hochkant|Neun Pfeiler, kopfüber. ZKM Karlsruhe (1994) Werner Pokorny (* 11. Oktober 1949 in Mosbach; † 31. Dezember 2022 in EttlingenJulius Fritsch: Bildhauer Werner Pokorny ist in seinem Wohnort Ettlingen gestorben: Seine Werke prägen den öffentlichen Raum. In: bnn.de, 2. Januar 2022, abgerufen am 2. Januar 2022.) war ein deutscher Bildhauer.

Leben Nach dem Abitur am Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim studierte Pokorny von 1971 bis 1976 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Hans Baschang, Horst Egon Kalinowski und Günter Neusel. 1974 bis 1976 studierte er zudem Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Nach dem Studium unterrichtete Pokorny als Kunsterzieher. 1988 verbrachte er einen Gastaufenthalt an der Villa Romana in Florenz, von 1989 bis 1990 lehrte er als Gastprofessor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. 1989 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Von 1998 bis 2013 war Pokorny Professor für Allgemeine Künstlerische Ausbildung mit dem Schwerpunkt Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Pokorny war Mitglied des Deutschen Künstlerbundeskuenstlerbund.de: Mitglieder "P" / Werner Pokorny (abgerufen am 12. November 2015) und des Künstlerbundes Baden-Württemberg.Information zu Vita und Ausstellungen Seine vierjährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Künstlerbundes Baden-Württemberg beendete er 2011, wurde aber bereits 2012 erneut in dieses Amt gewählt. Er war außerdem Vorsitzender des Kunstvereins Wilhelmshöhe in Ettlingenhttps://www.kunstverein-wilhelmshoehe.de/kontakt.html, abger. 7. März 2015, 12:00 Uhr und Mitglied der Kunstkommission Baden-Württemberg.

Pokorny lebte und arbeitete in Ettlingen, wo er an Silvester 2022 starb.

Auszeichnungen 2013: Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg 2017: Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg

Werk Pokorny verarbeitete in seinen Werken ausschließlich die Materialien Holz oder, für Arbeiten im Außenbereich, bevorzugt Cortenstahl. Dieser ermöglicht die Erstellung von wetterbeständigen Skulpturen jeder Form und Größe. Häufig benutzte Pokorny einfache, archetypische Grundelemente wie Schale, Vase, Gefäß, Haus, Rippe oder Kugel.

Aushöhlungen oder Durchbrechungen, Zusammenspiel von Innen und Außen, Gegenständlichkeit und Abstraktion kennzeichnen sein gesamtes Werk. Bei den Arbeiten mit Cortenstahl können kantige und harte Formen präzise verschweißt werden. Durch die Verbindung mit der oxydierten, angerosteten Oberfläche entstehen neue, eigenständige plastische Formen. Damit hat Pokorny einen ganz eigenständigen Stil entwickelt, in dem man eine intensive Spannung zwischen Komplexität und Einfachheit entdecken kann. (PDF; 546 kB)

Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen In der BRD, Dänemark, Frankreich, Portugal, Italien, Schweiz, Tschechien und Ungarn

Neuere Ausstellungen (Auswahl) 2000: Galerie Rothenfuß, München 2001: Galerie Ruppert, LandauGalerie Ruppert, Werkfotos 2002: Morat-Institut, Freiburg 2003: Werner Pokorny, die Holzskulpturen, Saarland Museum Saarbrücken 2004: Galerie Schlichtenmaier, Schloss Dätzingen 2005: Werner Pokorny – Skulpturen und Zeichnungen, Mönchehaus Museum, Goslar 2007: Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart (PDF; 546 kB) 2008: Werner Pokorny – von Häusern und Gefäßen Holz- und Stahlarbeiten, Kunsthalle DarmstadtAusstellung Werner Pokorny in der Kunsthalle Darmstadt 2008: Werner Pokorny im Hospitalhof Stuttgart, Stuttgart 2009: Werner Pokorny – Skulpturen, Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon 2011: Werner Pokorny, H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast, Augsburg 2012: Skulpturen im Park, 5. August bis 9. September 2012, Mörfelden-WalldorfSkulpturen im Park 2012 – mit Werner Pokorny, Mörfelden-Walldorf (Welt der Form) 2014: Werner Pokorny: Skulptur & Zeichnung, Mannheimer Kunstverein 2015: 6. Schweizerische Triennale der Skulptur in Bad Ragaz und VaduzBad Ragartz Triennale: Ausstellungsinformationen 2016 Skulpturenpark Heidelberg, vom 19. Juni bis 23. Oktober 2016 2017/18: Museum im Kleihues-Bau, Kornwestheim, vom 27. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018 2021: „Kunst in die Stadt!“, Lahr/Schwarzwald, vom 15. Mai bis 19. September 2021

Skulpturen im öffentlichen Raum (Auswahl) 1986: Spirale und Haus, Friedrichshafen-Fischbach, Fildenplatz 1986: Kubus und Linie, Leonberg, Neue Ramtelstraße 1987: Geschwungene Linie/Haus, Karlsruhe, Generalbundesanwaltschaft Karlsruhe 1987: Stamm/Häuser (Holzskulptur), Bremen, Arbeitsamt Bremen 1987: Haus im Kreis, Nürtingen, Kreiskrankenhaus 1988: Haus am Boden, Esslingen am Neckar, Villa Merkel 1991: Haus am Boden, Karlsruhe, Badisches Staatstheater Karlsruhe 1992: Zwei Skulpturen für Offenburg, Offenburg, Oberrheinhalle an der Kinzigbrücke 1993: Haus/Gehäuse (Holzskulptur), Konstanz, Landeskrankenhaus Konstanz 1993: Haus oben/unten/gedreht, Horb am Neckar, Berufsakademie Horb 1994: 9 Pfeiler, aufrecht, Karlsruhe, ZKM Karlsruhe 1995/2007: Haus mit durchbrochener Form, Wiesloch, Brunnengalerie 1996: Haus, Tor, Linien, Schwäbisch Hall, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Crailsheimer Straße 1997: Haus mit durchbrochener Form, Schorndorf, beim Bahnhof 1997: Haus/Haus, Freiburg im Breisgau, Freiburg Institute for Advanced Studies, Albertstraße 1998/2005: Obelisk, Zwei Häuser zwischen Stangen, Haus mit durchbrochener Form, Hildesheim, FußgängerzoneStadt Hildesheim, Abbildungen: Seiten 3-19 (PDF; 5,2 MB) 1999: Haus/Haus, Nürtingen, Kreiskrankenhaus 2001: Haus I, Aalen, Kreisverkehr an der Eisenbahnbrücke nahe dem ehemaligen Finanzamt 2003: Ineinander IX, Karlsruhe-Durlach, RaumFabrik 2004: Haus mit Rippen III, Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 2008: Dazwischen I, A-Dornbirn, Quadrart Dornbirn 2012: Turm II, Frankfurt, Campus Riedberg der Goethe-Universitäthttps://www.uni-frankfurt.de/52950182/Riedberg_Lageplan21.pdfhttps://www.feuilletonfrankfurt.de/2012/12/17/turm-ii-von-werner-pokorny-auf-dem-campus-riedberg-3/

Galerie

Literatur Hans-Thoma-Kunstmuseum (Bernau im Schwarzwald), Johann Holten (Hrsg.): Werner Pokorny. play it again ..., Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-88423-446-4 Kunstsammlungen und Museen Augsburg, H2-Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg (Hrsg.): „Werner Pokorny“, – Kerber Verlag, 2011, ISBN 978-3-86678-610-3 Margit Biedermann Foundation (Hrsg.): BACK TO THE ROOTS – David Nash, Werner Pokorny, Jinmo Kang, Unen Enkh, – Donaueschingen, 2011, ISBN 978-3-86833-070-0 Helmut A. Müller (Hrsg.): Werner Pokorny im Hospitalhof Stuttgart, – Edition Hospitalhof Stuttgart, 2008, ISBN 978-3-934320-37-6 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Britta E. Buhlmann – Städtisches Kunstmuseum Singen, Christoph Bauer – Kunsthalle Darmstadt, Peter Joch (Hrsg.): Pokorny – Die Stahlplastiken, 2007, ISBN 3-89422-146-1 SüdWestGalerie, Niederalfingen/Aalen (Hrsg.): Werner Pokorny – Zeichnung 2005, 2005, ISBN 3-937295-44-5 Städtische Museen Heilbronn, Andreas Pfeiffer – Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg i.Br., Franz Armin Morat – Saarland Museum Saarbrücken, Ernest W. Uthemann (Hrsg.): Pokorny – Die Holzskulpturen, 2002, ISBN 3-930811-92-8

Weblinks

Website von Werner Pokorny

Die Welt des Werner Pokorny – Pokornys Arbeiten im öffentlichen Raum

Einzelnachweise

Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg Kategorie:Person (Ettlingen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Gestorben 2022 Kategorie:Mann