mini|Sarah Silverman bei der Democratic National Convention 2016 rahmenlos|zentriert|class=notpageimage skin-invert-image|150px|Unterschrift Sarah Silverman als Autogramm
Sarah Kate Silverman (* 1. Dezember 1970 in Bedford, New Hampshire) ist eine amerikanische Komikerin, Schauspielerin und Schriftstellerin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen oft Tabus und Vorurteile. So haben viele Pointen einen rassistischen, religiösen oder sexuellen Hintergrund, beispielsweise den Holocaust, Homosexualität oder die Diskriminierung von Minderheiten.
Leben Sie ist die Tochter der jüdischen Einwanderer Donald und Beth Ann Silverman und Schwester von Susan Silverman-Abramowitz (Rabbinerin und Autorin), Laura Silverman (ebenfalls Schauspielerin) und Jody Speyer (Drehbuchautorin). Sie trat in einzelnen Episoden zahlreicher Fernsehserien, unter anderem in Seinfeld, Frasier, Monk oder Star Trek: Raumschiff Voyager, auf.
mini|links|Sarah Silverman mit einer Kühlschrankmagnet-Anziehpuppe in Form eines Kruzifix (2006)
Sarah Silverman arbeitete 1993/1994 als Darstellerin und Autorin für Saturday Night Live. Allerdings wurde sie nach nur einer Staffel entlassen, da es nur einer ihrer Sketche in die Aufnahmeproben und kein einziger ins gesendete Programm geschafft hatte. Dies wurde von ihr 1996 in der Folge The New Writer/Der neue Autor der Larry Sanders Show, in der Silverman in einer Gastrolle eben jene neue Autorin spielte, parodiert. Für Sarah Silverman: Jesus Is Magic (Musical/Stand-Up-Komödie, USA 2005) verfasste sie das Drehbuch und spielte sie die Hauptrolle. Nebenrollen hatte sie unter anderem in den Filmen The Way of the Gun, Verrückt nach Mary, Liebe per Express, School of Rock, Evolution, Rent und Der Date Profi.
Mit der im Februar 2007 in den USA angelaufenen Comedyserie The Sarah Silverman Program. hatte sie auf dem Sender Comedy Central bis 2010 eine eigene Sendung. Ebenfalls 2007 moderierte sie die MTV Movie Awards.
Ab 2002 war sie mit dem Fernsehmoderator Jimmy Kimmel liiert. Anfang 2008 sorgte Silvermans Musikvideo I’m fucking Matt Damon, das seitdem über 25 Millionen Mal aufgerufen wurde,Antje Hildebrandt, Uta Keseling: Silvermans öffentlicher Sex mit Matt Damon. In: Die Welt, 11. März 2008. für Aufsehen in der amerikanischen Comedy-Welt. Als Gast in der Late-Night-Show ihres Partners Kimmel „gestand“ sie ihm ihr angebliches Verhältnis mit Matt Damon. Hintergrund des Schein-Seitensprungs war der Umstand, dass sich Kimmel in seiner Show seit langem über Matt Damon lustig gemacht hatte, indem er jedes Mal zum Ende der Sendung bedauernd erklärte, wieder einmal keine Zeit für Matt Damon gehabt zu haben. Im Nachhinein revanchierte sich Jimmy Kimmel bei Sarah Silverman und Matt Damon mit einem eigenen Video mit dem Titel: I’m fucking Ben Affleck.Jürgen Schmieder: Wer schläft hier mit wem? In: Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010. Das Paar trennte sich im Juli 2008.Mariano Glas: Jimmy Kimmel und Sarah Silverman haben sich getrennt. In: serienjunkies.de, 15. Juli 2008. Dem People-Magazine zufolge sollen sie sich bereits im Oktober wieder versöhnt haben; im März 2009 kam es jedoch zur endgültigen Trennung.Michelle Tan: Sarah Silverman and Jimmy Kimmel Call It Quits – Again. In: People, 7. März 2009, abgerufen am 29. Juni 2009 (englisch). In der Zeit von 2014 bis Ende 2017 war sie mit dem Schauspieler Michael Sheen liiert.
2008 engagierte sich Silverman im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf für die Demokraten, indem sie in einem Video jüdische junge Erwachsene dazu aufrief, ihre Großeltern in Florida zur Wahl von Barack Obama zu bewegen. Diese Aktion namens The Great Schlep sollte die große jüdische Wählerschaft im wichtigen Staat Florida sichern.Obama kennt das Geheimnis der Jugend. In: Spiegel Online, 15. Oktober 2008. Am 20. April 2010 erschien in den USA Silvermans erstes Buch, The Bedwetter.
2018 wurde sie in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt.Academy invites 928 to Membersphip. In: oscars.org (abgerufen am 26. Juni 2018).
Seit dem 13. Februar 2023 ist sie „Guest Host“ der Daily Show.
Filmografie Filme
Fernsehserien
Als Synchronsprecherin 2000: Futurama (Folge 3x03) 2004: Aqua Teen Hunger Force (Folge 3x07) 2004: Drawn Together (Folge 1x05) 2005: American Dad (Folge 1x03) 2006: Robot Chicken (zwei Folgen) 2010, 2012: Die Simpsons (The Simpsons, zwei Folgen) seit 2011: Bob’s Burgers 2012: Ralph reichts als Vanellope (Wreck-It Ralph) 2018: Chaos im Netz als Vanellope (Ralph Breaks the Internet)
Auszeichnungen und Nominierungen Emmy Award 2008: Auszeichnung: Outstanding Original Music And Lyrics für das Stück I’m F***ing Matt Damon 2008: nominiert als Outstanding Guest Actress In A Comedy Series für die Rolle der „Marci Maven“ in der Serie MonkOutstanding Guest Actress In A Comedy Series – 2008. In: emmys.com (englisch). 2009: nominiert als Outstanding Lead Actress in a Comedy Series für The Sarah Silverman Program. 2014: Auszeichnung: Outstanding Writing for a Variety Special für We Are Miracles Sonstiges 2018: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
Weblinks
Website ihres Films Jesus is Magic Internetpräsenz The Great Schlep
Einzelnachweise
Kategorie:Komiker Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Emmy-Preisträger Kategorie:Person (New Hampshire) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1970 Kategorie:Frau