mini|Vanessa Paradis (2016) Vanessa Chantal Paradis (* 22. Dezember 1972 in Saint-Maur-des-Fossés) ist eine französische Sängerin und Schauspielerin, die auch als Model arbeitet.

Leben und Karriere Vanessa Paradis wuchs in Villiers-sur-Marne als erstes Kind von André (1943–2017) André Paradis. https://www.femmeactuelle.fr/, abgerufen am 23. September 2026. und Corinne Paradis (* 1951) auf. Ihre jüngere Schwester Alysson wurde ebenfalls Schauspielerin. Paradis war Schülerin im Lycée Marcelin-Berthelot in Saint-Maur-des-FossésLycée Marcelin Berthelot – Anciens élèves et enseignants célèbres du lycée. Am 27. Februar 2012 auf parisetudiant.com, abgerufen am 28. Mai 2017 und anschließend im Lycée Pablo Picasso in Fontenay-sous-Bois.La banlieue : quels talents!. Am 27. April 2012 auf lefigaro.fr, abgerufen am 28. Mai 2017 mini|Paradis bei der Verleihung des César (1991)

Am 3. Mai 1980 trat sie in der von Jacques Martin moderierten Sendung L’école des fans zum ersten Mal im Fernsehen auf. Dort sang sie Philippe Chatels Titel Je m’appelle Emilie Jolie. Den Auftritt hatte ihr Onkel, der Schauspieler und Musikproduzent Didier Pain, organisiert. Drei Jahre später nahm die damals Zehnjährige, ebenfalls durch Vermittlung ihres Onkels, mit der Band Les Forbans den Titel La Magie des surprises parties auf. Dieser wurde 1985, als Paradis mit ihm auf einem Talentwettbewerb antrat, als Single unter ihrem Namen veröffentlicht.Bilder des Tonträgers, von dem nur wenige Exemplare tatsächlich in den Handel kamen

Paradis’ internationale Karriere als Sängerin begann, als Pains Freund Franck Langolff, auf dessen Album Normal sie 1986 als Chorsängerin mitgewirkt hatte, sich ihrer als Produzent annahm. Das von ihm und Étienne Roda-Gil geschriebene Joe le taxi wurde im Sommer 1987 Paradis‘ erster Nummer-eins-Hit. Der Titel führte in Frankreich elf Wochen lang die Hitliste an. Auch in Deutschland und Großbritannien wurde das Lied zu einem Top-10-Hit. Ein weiterer vergleichbarer Erfolg war Be My Baby, das von Lenny Kravitz und Gerry DeVeaux geschrieben wurde und im Herbst 1992 als Single erschien.

Die Texte für ihr 1990 erschienenes Album Variations sur le même t’aime schrieb Serge Gainsbourg, der es auch mit Langolff produzierte.

Ihr Debüt als Filmschauspielerin wurde ihr 1989 von Jean-Claude Brisseau ermöglicht, der die Sechzehnjährige für die Hauptrolle in seinem Film Weiße Hochzeit verpflichtete, der neben Elisa, Der Hexenclub von Bayonne und Die Frau auf der Brücke zu ihren erfolgreichsten Filmen zählt. In den 1990er-Jahren war Paradis auch Model in einer Werbekampagne für den Damenduft Chanel Nº 5. Taschen und Lippenstifte von Chanel wurden von ihr ebenfalls beworben.

Zwischen 1988 und 1991 war sie die Freundin des Sängers Florent Pagny. Diese Beziehung wurde vor allem des Altersunterschieds der beiden Künstler wegen (sie war 1988 15 Jahre alt und er 26) medial kritisch bewertet.Florent Pagny parle de son ex : Vanessa Paradis n'a pas voulu faire de duo avec lui !. Am 25. Mai 2009 auf purepeople.com, abgerufen am 28. Mai 2017Klhoé Dominguez: Vanessa Paradis, tous les hommes de sa vie. Am 25. November 2016 auf parismatch.com, abgerufen am 28. Mai 2017 Danach folgte von 1992 bis 1996 eine stürmische Romanze mit Lenny Kravitz, der ihr drittes Album Vanessa Paradis komponiert und produziert hatte. 1993 promotete sie dieses auf ihrer ersten Tournee, auf der die Aufnahmen ihres ersten Live-Albums entstanden, das 1994 veröffentlicht wurde. Anschließend hatte sie von Ende 1997 bis Anfang 1998 eine kurze Beziehung mit dem Schauspieler Stanislas Merhar.Aleš Žužek: Lepa Francozinja, ki je Slovenca zamenjala za Johnnyja Deppa. Am 12. März 2017 auf siol.net, abgerufen am 28. Mai 2017Vanessa Paradis vit un enfer. Am 11. März 1998 auf allocine.fr, abgerufen am 28. Mai 2017

Im September 2007 erschien nach sechs Jahren wieder ein neues Studioalbum mit dem Titel Divinidylle. Das Albumcover zeigt ein Porträt von ihr, das Johnny Depp gemalt hatte. Paradis war von 1998 bis 2012 mit dem Schauspieler liiert, mit dem sie eine Tochter (Lily-Rose Melody, * 1999) und einen Sohn (John Christopher Depp III, * 2002) hat.Sarah Fitzmaurice: Moving on and moving out: Vanessa Paradis spotted looking at Beverly Hills homes just weeks before split from Johnny Depp confirmed. Am 20. Juni 2012 auf dailymail.co.uk, abgerufen am 28. Mai 2017Johnny und Vanessa gehen getrennte Wege. Am 20. Juni 2012 auf spiegel.de, abgerufen am 28. Mai 2017 Ihrer Tochter widmete Vanessa Paradis das Lied La ballade de Lily Rose, das auf dem Album Bliss veröffentlicht wurde.

Im Mai 2013 erschien ein neues Album mit dem Titel Love Songs, eine Doppel-CD, die von dem französischen Sänger und Songschreiber Benjamin Biolay, mit dem sie nach der Trennung vom Rocksänger Matthieu ChedidJohnny Depp 'worried about Paradis rumours'. Am 26. Juni 2012 auf belfasttelegraph.co.uk, abgerufen am 28. Mai 2017 bis 2015 liiert war,Vanessa Paradis et Samuel Benchetrit : le coup de foudre. Am 14. Dezember 2016 auf parismatch.com, abgerufen am 28. Mai 2017 produziert wurde. Ihre Beziehung mit Biolay hatte Paradis am 13. Mai 2014 bei einer Chanel-Modenschau in Dubai öffentlich gemacht.

2016 wurde Paradis in die Wettbewerbsjury der 69. Internationalen Filmfestspiele von Cannes berufen. Im selben Jahr wirkte sie bereits zum neunten Mal beim Wohltätigkeits-Projekt Les Enfoirés mit, bei dem sich viele Stars der französischen Musikszene einmal im Jahr treffen, um ein gemeinsames Konzert zu geben., enfoires.com.

Paradis lebt abwechselnd in Los Angeles und im südfranzösischen Plan-de-la-Tour.Marianne Mairesse: Vanessa Paradis "Je me vois bien passer ma vie avec Johnny". Auf marieclaire.fr, abgerufen am 28. Mai 2017 Ab November 2016 war sie mit dem Autor und Regisseur Samuel Benchetrit zusammen, der sie in der Hauptrolle seines 2017 fertiggestellten Films Chien besetzte. Die beiden heirateten im Juni 2018 in Saint-Siméon östlich von Paris.Saint-Malo. Vanessa Paradis et Samuel Benchetrit aux Thermes Marins. Am 9. Mai 2017 auf ouest-france.fr, abgerufen am 28. Mai 2017 Im August 2026 gaben die beiden ihre einvernehmliche Trennung bekannt.

Im Juni 2025 veröffentlichte sie die von Étienne Daho und Jean‑Louis Piérot komponierte und produzierte Single Bouquet final.

Diskografie

Filmografie (Auswahl) 1989: Weiße Hochzeit (Noce Blanche) 1994: De Serge Gainsbourg à Gainsbarre de 1958–1991 1995: Elisa 1997: Der Hexenclub von Bayonne (Un amour de sorcière) 1998: Alle meine Väter; aka Half A Chance – Einer von Beiden (Une chance sur deux) 1998: Le plaisir (et ses petits tracas) 1999: Die Frau auf der Brücke (La fille sur le pont) 2004: Atomik Circus (Atomik Circus – Le retour de James Bataille) 2004: Mon Ange 2006: Le Soldat Rose 2007: Der Schlüssel (La clef) 2010: Der Auftragslover (L’Arnacœur) 2010: Ein Monster in Paris (Un monstre à Paris) 2011: Café de flore 2012: Dubaï Flamingo 2012: Je me suis fait tout petit 2012: Cornouaille 2013: Plötzlich Gigolo (Fading Gigolo) 2014: French Women – Was Frauen wirklich wollen (Sous les jupes des filles) 2014: Rio, I Love You (Rio, Eu Te Amo, Episode Quando não há mais amor) 2016: Yoga Hosers 2017: Frost 2017: Chien – Regie: Samuel Benchetrit 2017: Maryline 2018: Das Familienfoto (Photo de famille) 2018: Messer im Herz (Un couteau dans le cœur) 2020: Der doppelte Alfred (Les 2 Alfred) 2020: I Love You Coiffure (Fernsehfilm) 2021: Cette musique ne joue pour personne 2022: Juniors 2023: Les complices 2024: Dis-moi juste que tu m'aimes 2025: Dans la cuisine des Nguyen 2025: Klassentreffen – Alles beim alten (T’as pas changé)

Auszeichnungen (Auswahl) 1990: Romy-Schneider-Preis 1990: César

Weblinks

auf idiot-dog.com

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Popsänger Kategorie:Model Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Kinderdarsteller Kategorie:César-Preisträger Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Frau