Maria Teschler-Nicola (* 24. Oktober 1950 in Eggenburg) ist eine österreichische Anthropologin, Ethnologin und Humanbiologin. Nach ihr wird das Pallister-Killian-Syndrom auch als Teschler-Nicola-Syndrom bezeichnet.
Leben Von 1971 bis 1976 studierte Teschler-Nicola an der Universität Wien Humanbiologie, Volkskunde und Medizin und promovierte 1976 zum Dr. phil. (Hauptfach Humanbiologie). Zunächst arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin, später als Vertrags- und Universitätsassistentin am Institut für Humanbiologie der Universität Wien; seit 1997 war sie Leiterin.
Ab 1998 war sie Direktorin der Anthropologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums in Wien.
Auszeichnungen 1993: Venia Legendi für Humanbiologie 2000: Ernennung zur "außerordentlichen Universitätsprofessorin" mit Entschließung durch den Bundespräsidenten 2005: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien 2010: Wissenschaftspreis des Landes Niederösterreich 2013: Preis der Stadt Wien für Volksbildung 2014: Mitglied der Leopoldina
Weblinks (mit umfangreicher Veröffentlichungsliste)
Einzelnachweise
Kategorie:Ethnologe Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Kurator einer naturwissenschaftlichen Sammlung Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien) Kategorie:Träger des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert) Kategorie:Österreicher Kategorie:Person (Eggenburg) Kategorie:Geboren 1950 Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Frau