mini|Verkaufsurkunde des Gutes Vowynkele vom 18. Februar 1356

Heinrich von Schönrode (Heynrich van Schöynroyde) war ein Ritter im 14. Jahrhundert, er war verheiratet mit Lysa, geborene von Stummel. Aus der Ehe ging mindestens ein Kind, der Sohn Reinald von Schönrode, hervor.siehe Heinrich von Schönrode in der Datenbank GEDBAS von genealogy.net Das Geschlecht derer von Schöynerode (Schoenrath, Schonrod) nannte sich nach dem gleichnamigen Rittersitz Burg Schönrathnach Rutt, Theodor (Bearb.): Rösrath im Wandel der Geschichte. Gemeinde Rösrath (Hrsg.), Rösrath-Hoffnungsthal 1970, wird in einer Urkunde vom 15. Juni 1281 Henric de Schonrode genannt, der im Gefolge Graf Adolfs III. von Berg an einem Kreuzzug und an der Belagerung von Damiette teilgenommen hat im Rhein-Sieg-Kreis, wird 1374 als auf dem Altenberger Hof bei Mülheim a. Rhein ansässig erwähnt und kommt auch sonst wiederholt in der Geschichte des Bergischen Landes vor.

Am 18. Februar 1356 wurde das Gut "Vowynkele" (heute Wuppertal-Vohwinkel) von Heinrich von Schönrode an das Kloster Gräfrath bei Solingen verkauft. Diese Urkunde gilt als erste urkundliche Erwähnung Vohwinkels und ist die älteste Urkunde im Stadtarchiv Wuppertal.

Der Wortlaut der Urkunde vom 18. Februar 1356:

In verständlicherer Form lautet der Text:

Quellen

Literatur Karl Ziegler, Geschichte der Stadt Vohwinkel, Nachdruck im Neusatz, Eigenverlag Schäfer/Johenneken, Wuppertal 2007 Karl Ziegler, Geschichte der Stadt Vohwinkel, Herausgegeben im Auftrag der Stadtverwaltung, Städtischer Verlag, Buchdruckerei Hüster & Vogel, Vohwinkel 1929

Kategorie:Person (Wuppertal) Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 14. oder 15. Jahrhundert Kategorie:Mann