mini|Elisabeth Lanz auf dem roten Teppich zum Studio Hamburg Nachwuchspreis (2012)

Elisabeth Lanz (* 12. Juni 1971 Bei: br.de. 26. Mai 2015, abgerufen am 25. August 2015. in Graz) (PDF; 99 kB). Bei: ist eine österreichische Schauspielerin. Einem breiten Fernsehpublikum wurde sie in der Rolle der Dr. Susanne Mertens in der ARD-Serie Tierärztin Dr. Mertens bekannt.

Leben Lanz wuchs als ältestes von vier Geschwistern in dem SOS-Kinderdorf Altmünster auf, dessen Leiter ihr Vater war, und besuchte ein musisch-pädagogisches Gymnasium. Sie ist die Schwester der Schauspielerin Barbara Lanz (* 1983). Sie war dreimal österreichische Leichtathletik-Jugendmeisterin. 1990 absolvierte sie ihre Matura in Gmunden, ging mehrere Monate nach Paris und anschließend nach London, um sich in beiden Sprachen zu perfektionieren.

Lanz ist mit dem Unternehmensberater Jan Batu-Lanz verheiratet. Die Familie lebt seit 2010 in der Nähe von München. Lanz engagiert sich u. a. für den Bundesverband Kinderhospiz, SOS-Kinderdorf und WWF.

Karriere Ausbildung und Theater Lanz studierte erst Linguistik, Kommunikationswissenschaft und Philosophie, später Jus und Theaterwissenschaft in Wien. (PDF; 92 kB). Bei: Ihre Schauspielausbildung absolvierte Lanz von 1991 bis 1994 an der Schauspielschule am Volkstheater Wien., abgerufen am 19. Mai 2025 Am Theater spielte sie unter anderem am Theater in der Josefstadt, am Volkstheater und am Burgtheater (Liliom und Die Dreigroschenoper, beides unter der Regie von Paulus Manker). In Hebbels Nibelungen: Born this way, einer Inszenierung des Werks des Dramatikers Friedrich Hebbel, trat sie im Jahr 2014 bei den Nibelungenfestspiele Worms auf. 2016 spielte sie bei den Bad Hersfelder Festspielen in Dieter Wedels Inszenierung Hexenjagd.

Film und Fernsehen In dem 1993 gedrehten Kinofilm Ich gelobe, der 1994 mit dem Wiener Filmpreis ausgezeichnet wurde, gab Lanz in der Rolle der Susi ihr Filmdebüt. Es folgten Auftritte in Fernsehserien. Unter anderem war sie in den Fernsehproduktionen Ein Scheusal zum Verlieben (als Anna Hofer), Wink des Himmels (als Paula Krämer), Klinik unter Palmen (als Schwester Anja) oder in Lotti auf der Flucht zu sehen. Eine erste größere Serienrolle hatte sie in Alle meine Töchter als Schwester Afra. In der ZDF-Fernsehserie Samt und Seide spielte sie als Unternehmertochter Cornelia Althofer mit. Für Der Aufbruch (2003) spielte sie nicht nur die Elisabeth Fuchsmaier, sondern verfasste auch das Drehbuch mit. In dem Kinofilm Die Spur im Schnee von 2005 stellte sie die Hauptfigur Elisabeth Fuchsmaier / Constanze Fuchsmaier dar und war für die Charakterentwicklung verantwortlich. Der Film gewann 2005 den Jury Award beim Garden State Film Festival in der Kategorie „Best Feature – Foreign Language“.

Seit 2006 verkörpert Lanz in der ARD-Fernsehserie Tierärztin Dr. Mertens die Titelrolle der Zootierärztin Dr. Susanne Mertens, was ihr zu einem hohen Bekanntheitsgrad verhalf. Ab Februar 2012 übernahm sie für 200 Folgen die Hauptrolle der Susann Winter in der achten Staffel der ARD-Telenovela Rote Rosen an der Seite von Falk-Willy Wild.

Filmografie Filme

Fernsehserien und -reihen

Theater (Auswahl) 2014: Nibelungen-Festspiele – Hebbels Nibelungen: Born this way 2015: Theater am Kurfürstendamm Berlin – Die Wunderübung 2016: Komödie Winterhuder Fährhaus – Die Wunderübung 2016: Bad Hersfelder Festspiele – Hexenjagd (Inszenierung: Dieter Wedel)

Weblinks

Offizielle Website

Martin Eich: Begegnung mit Elisabeth Lanz. Nibelungen und Telenovela – wie passt das zusammen? Porträt. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 18. August 2014, abgerufen am 25. August 2015.

Einzelnachweise

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