Drulingen ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Saverne und zum Kanton Ingwiller.
Geografie Die Gemeinde liegt im Krummen Elsass. Ihre Fläche ist 4,49 km² groß und wird von der Isch durchquert.
Geschichte Der Ort wurde erstmals 713 als Dructegisomarca erwähnt, dann Truhelinge (1195) und Druldingen (1322).J.H.E. Heitz - Jahrbuch für Geschichte, Sprache und Literatur Elsass-Lothringens (1999)
Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Drulingen als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Zabern im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017Einwohner 649 875 980 1217 1480 1466 1468 1451 1460
Wirtschaft Die Firma SMI (Sotralentz Métal Industries), gegründet 1904, ist spezialisiert auf Schwerkesselbau und Produktion großer geschweißter und bearbeiteter mechanischer Elemente. 2022 beschäftigte sie zwischen 100 und 199 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von ca. 20 Mio. €.
Wappen Wappenbeschreibung: In Schwarz ein silberbekrallter rotgezungter goldgeständerter und goldgeschnäbelter silberner Doppeladler mit einer goldenen Majuskel „D“ im roten Herzschild.
Sehenswürdigkeiten mini|links|Lutherische Kirche Drulingen Lutherische Kirche siehe auch: Liste der Monuments historiques in Drulingen
Persönlichkeiten Jacques Wehrung (1835–1900), Notar in Drulingen und Mitglied des Landesausschusses des Reichslandes Elsaß-Lothringen Philipp Martzloff (1880–1962), deutscher Politiker (SPD)
Literatur Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 320–322.
Weblinks
Drulingen bei der Communauté de communes d'Alsace Bossue (französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Grand Est
Kategorie:Ersterwähnung 713