Die Wagner-Gleichung beschreibt den Zusammenhang des Sättigungsdampfdrucks P mit der Temperatur T. Sie ist eine rein empirische Gleichung.
Die Gleichung In der Originalveröffentlichung wird folgende Gleichung definiert:
mit , dem reduzierten Druck und , der reduzierten Temperatur, und .
Ambrose änderte die Exponenten wie folgt:
und verwendete diese Form bei der Ambrose-Walton-Methode, einer Korrespondenzprinzipmethode zur Abschätzung des Sättigungsdampfdrucks.
Die Parameter n1, n2, n3 und n4 sind stoffspezifisch und werden an experimentelle Sättigungsdampfdrücke angepasst. Die Wagner-Gleichung ist in der Lage, die gesamte Sättigungsdampfdruckkurve vom Tripelpunkt bis zum kritischen Punkt mit hoher Genauigkeit zu beschreiben.
Beispielparameter Die ParameterDortmunder Datenbank gelten für die 2,5/5-Variante:
n1n2n3n4Pc / kPaTc / KWasser−7,18274−0,004120,00825−4,4646322048647,3Ethanol−9,287413,15687−7,725146,070376383516,2Benzol−6,847831,01932−1,02347−5,15284894562,1Aceton−7,662671,95961−2,54259−2,232834701508,1
Weitere Beispiele: n1n2n3n4Pc / barTc / KWasser−7,86871,9014−2,3004−2,0845220,64647,096 Ammoniak−7,46482,1046−2,6357−0,9621113,5405,5 2,2-Dimethylpropan−6,95111,5422−1,7735−3,364231,99433,8
Literatur
Kategorie:Sättigungsdampfdruckgleichung