Turbulence ist ein US-amerikanischer Thriller von Robert Butler aus dem Jahr 1997.
Handlung Nach seiner Flucht vor zwei Jahren ist der Serienmörder Ryan Weaver wieder von Detective Aldo Hines festgenommen worden und soll nun mit dem Flugzeug nach Los Angeles gebracht werden. Neben nur wenigen Passagieren befindet sich auch der brutale Gangster Stubbs unter polizeilicher Bewachung an Bord. Nach nur kurzer Flugzeit gelingt es diesem, seine Bewacher auszuschalten und die Gewalt im Flugzeug zu übernehmen. Als Stubbs die Stewardess Teri Halloran als Geisel nimmt, schaltet sich auch Weaver ein und erschießt Stubbs. Da in den vorangegangenen Schusswechseln der Flugkapitän ums Leben gekommen ist und nun auch dessen Copilot zu Tode kommt, fliegt die Maschine führerlos in ein schweres Unwetter. Von Weaver, der seine liebenswürdige Maske hat fallen lassen, gequält und misshandelt, kann Teri schließlich ins Cockpit entkommen. Dank der Funkhilfen des Piloten Bowen sowie der Krisenmanagerin Rachel Taper gelingt es der Stewardess das Flugzeug nach zahlreichen Problemen zu landen, nachdem sie kurz zuvor Weaver in Notwehr erschießen konnte.
Hintergrund Der Film wurde in New York City, in Los Angeles und in New Jersey gedreht.Filming Locations for Turbulence
Der Film feierte am 10. Januar 1997 in den USA seine Weltpremiere. Der Film startete am 15. Mai 1997 in den deutschen Kinos und sowie am 3. Oktober 1997 in den Kinos der Schweiz. Am 18. November 1998 wurde der Film mit deutscher Tonspur auf VHS und am 5. April 2001 auf DVD veröffentlicht. Die deutschsprachige TV-Premiere erfolgte am 3. Januar 2000 um 22:15 Uhr beim deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ZDF.
Rezeption Einspielergebnisse Die Produktionskosten des Films betrugen schätzungsweise 55 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA und Kanada rund 11,5 Millionen US-Dollar ein. In Europa wurden rund 1,2 Millionen Kinotickets verkauft, darunter rund 74.000 in Deutschland und 1.800 in der Schweiz. Turbulence konnte die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllen, der Film gilt als kommerzieller Flop. Trotz seines Misserfolgs an den Kinokassen entstand aus dem Film eine Trilogie-Reihe. Im Jahr 2000 wurde die Fortsetzung Turbulence 2 mit Craig Sheffer, Jennifer Beals und Tom Berenger als Direct-to-Video produziert. 2001 folgte Turbulence 3, ebenfalls als Direct-to-Video.
Kritiken
Der Film wurde von den Kritikern nahezu negativ aufgenommen. Das Filmkritik-Portal Rotten Tomatoes gibt für den Film 14 % positive Rezensionen an, basierend auf 11 Kritiken. Eine von CinemaScore vorgenommene Umfrage unter US-amerikanischen Kinobesuchern kam zu dem Ergebnis, dass die Zuschauer dem Film eine Durchschnittsnote von B– vergaben, was der deutschen Schulnote 2– bzw. knapp gut entspricht.
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei ein „gedankenloser“ und „lebloser“ „Nonsens“, im Vergleich mit dem der Thriller Daylight „brillant“ wirken könne. Der Film sprenge sämtliche sinnvollen Grenzen der Unglaubwürdigkeit.Kritik von James Berardinelli Roger Ebert beschrieb den Film in der Chicago Sun-Times vom 10. Januar 1997 als „Schund“, der „in Form von teuren Klumpen“ auf die Leinwand geworfen werde. Neben fehlender Logik kritisierte Ebert auch die Darstellung von Lauren Holly, der es in ihrer Rolle an „Ausstrahlung“ mangle.Kritik von Roger Ebert
Auszeichnungen Hector Elizondo wurde im Jahr 1998 für den ALMA Award nominiert. Lauren Holly sowie der Film wurden 1998 für die Goldene Himbeere nominiert.Awards for Turbulence
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1997 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Thriller Kategorie:Actionfilm Kategorie:Luftfahrt im Film