125px|rechts|Wappen der Stadt Freiburg im Breisgau
Ehrenbürger Die Ehrenbürger der Stadt Freiburg im Breisgau, aufgelistet nach dem Jahr der Verleihung der Ehrenbürgerwürde: 1755: Johann Christian Wentzinger (1710–1797), Bildhauer, Maler, Architekt 1798: Hermann von Greiffenegg (1737–1807), letzter vorderösterreichischer Regierungspräsident 1810: Johannes Matthias Alexander Ecker (1766–1829), Mediziner, Professor der Chirurgie 1812: Johann Baptist Lingg von Linggenfeld (1765–1842), Stadtkommandant von Freiburg 1824: Philipp Merian (1773–1848), Kaufmann, Stiftungsgründer 1828: Christian Freiherr von Gayling von Altheim (1775–1832), Großherzoglich Badischer Wirklicher Geheimrat, Oberhofmarschall 1847: Maximilian Eusebius Freiherr v. Breiten-Landenberg (1805–1892), Großherzoglich Badischer Kammerherr, Ritter des Zähringer Löwenordens 1864: August Lamey (1816–1896), Politiker und Jurist 1876: August von Werder (1808–1887), preußischer General der Infanterie 1892: Adolf von Glümer (1814–1896), preußischer General der Infanterie 1904: August Weismann (1834–1914), Professor der Biologie 1909: Christian Baeumler (1836–1933), Direktor der medizinischen Klinik in Freiburg im Breisgau 1913: Otto Winterer (1846–1915), Oberbürgermeister von 1888 bis 1913 1920: Constantin Fehrenbach (1852–1926), Reichskanzler und Präsident der Weimarer Nationalversammlung 1923: Fritz Geiges (1853–1935), Künstler und Lokalhistoriker 1927: Ferdinand Kopf (1857–1943), Landtagsabgeordneter und -präsident 1933: Karl Ludwig Schemann (1852–1938), Übersetzer und Rassentheoretiker 1939: Julius Weismann (1879–1950), Komponist 1947: Conrad Gröber, Erzbischof von FreiburgIn Anerkennung seiner Verdienste für die Stadt als Mahner und Tröster in schwerster Zeit 1947: Robert Grumbach, Stadtrat, RechtsanwaltFür das in hervorragender Weise zum Wohle der Freiburger Bevölkerung ausgeübte Ehrenamt eines Stadtrates und das während der nationalsozialistischen Herrschaft erlittene Leid 1947: Benedikt Kreutz, PrälatIn Anerkennung seiner tapferen Haltung während der nationalsozialistischen Herrschaft und seiner hervorragenden Arbeit bei der Caritas 1949: Martha Walz-BirrerFür hervorragende Hilfe bei der Linderung größter Not in schwerer Nachkriegszeit als Leiterin der „Schweizer Spende“ 1949: Franz Christian Blum, PfarrerFür hervorragende Hilfe bei der Linderung größter Not in schwerer Nachkriegszeit als Leiter der örtlichen Caritas in Basel 1949: Harry Pfund, ProfessorFür hervorragende Hilfe bei der Linderung größter Not in schwerer Nachkriegszeit als Organisator der Quäkerhilfe 1950: Paul Uhlenhuth, Professor der MedizinFür hervorragende Verdienste um die Menschheit, die er als Universitätsprofessor der Hygienik und Bakteriologie und als unermüdlicher Forscher erworben hat 1951: Carl Noeggerath, Professor der KinderheilkundeFür hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Kinderpflege im Interesse der Stadt Freiburg 1954: Hermann Staudinger, Professor der Chemie, NobelpreisträgerIn Anerkennung seiner großen Verdienste in Forschung und Wissenschaft und des damit verbundenen Gewinns des Ansehens der Stadt Freiburg 1957: Karl Bender, Oberbürgermeister a. D.Zur Würdigung seiner hohen Verdienste als Oberbürgermeister der Stadt Freiburg in der Zeit von 1922 bis 1933 1957: Alois Eckert, CaritaspräsidentZur Würdigung der hohen Verdienste als Präsident des Deutschen Caritasverbandes und seiner für die Stadt Freiburg fruchtbaren sozialen Tätigkeit 1959: Heinrich Brenzinger, FabrikantIn Anerkennung seiner Verdienste in den Bereichen der kommunalen Politik, Wirtschaft, Kultur, Kunst und Wissenschaft und zur Würdigung der in der Zeit von 1933 bis 1945 gezeigten Haltung 1971: Anton Dichtel, RegierungspräsidentZur Würdigung der hohen Verdienste als Stadtrat, Staatsrat und Regierungspräsident und des damit verbundenen Gewinns des Ansehens der Stadt Freiburg 1979: Gertrud LucknerFür tatkräftige und wirkungsvolle Hilfe für die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Verfolgten und Bedrohten, vor allem der jüdischen Mitbürger 1982: Eugen Keidel, Oberbürgermeister a. D.Zur Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Freiburg während seiner 20‐jährigen Amtszeit als Oberbürgermeister 1985: Philomene Steiger (1896–1985)Für besondere Verdienste um die Rettung der Stadt im April 1945 und den unermüdlichen Wiederaufbau 1985: Franz Büchner, PathologeZur Würdigung seiner besonderen Verdienste, die er sich als Wissenschaftler und Bürger der Stadt erworben hat 1991: Georg Hüssler, PrälatIn Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Wohlfahrtspflege, der Not- und Katastrophenhilfe verliehen, die er sich als Präsident des Deutschen Caritasverbandes erworben hat 2002: Rolf Böhme, Oberbürgermeister a. D.In Anerkennung der Verdienste um die Geschicke der Stadt und ihrer Bürger in 20‐jähriger Amtszeit als Oberbürgermeister 2006: Eugen Martin, Unternehmer 2010: Wolfgang Jäger, Professor für PolitikwissenschaftVon 1995 bis 2008 Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Söhne und Töchter der Stadt Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Freiburg im Breisgau geborene Persönlichkeiten, chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Freiburg hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Viele sind nach ihrer Geburt oder später von Freiburg weggezogen und sind andernorts bekannt geworden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Bis 18. Jahrhundert vor 1300, Anna von Munzingen († nach 1328), aus einer Freiburger Patrizierfamilie, Dominikanerin im Kloster Adelhausen, Verfasserin eines „Schwesternbuchs“ um 1300, Berthold Schwarz, Franziskaner, angeblich in Freiburg geboren, angeblich Erfinder des Schwarzpulvers 1501, 24. Januar, Jakob Milich, † 10. November 1559, Mathematiker und Mediziner um 1589, Agatha Gatter, † August 1603, Opfer der Hexenverfolgungen vor 1590, Johann Jacob Renner, † nach 1613 in Freiburg, Stadtrat und Obristzunftmeister 1612, 2. November, Christoph Ott, † 4. Mai 1684 in Hall, Jesuit 1647, 5. Januar, Raphael Gottrau, † 4. Januar 1707 in Freudenfels, Abt von Einsiedeln 1671, 17. Januar, Adalbert von Falkenstein, † 27. September 1739 in Temeswar, Bischof in Csanád, Rumänien 1676, Agnes Polentari, † 26. Dezember 1726 in Lichtenthal, Zisterzienserin, Äbtissin von Lichtenthal 1679, 6. Oktober, Franz Ferdinand Mayer von Fahnenberg, † 5. April 1741 in Freiburg, Stadtschreiber zu Freiburg 1690, 4. Mai, Louis André de La Mamie de Clairac, † 6. Mai 1752 in Bergues, Militäringenieur 1694, 9. Oktober, Marquard Herrgott, † 9. Oktober 1762, Benediktinermönch, Historiker, Diplomat 1704, 15. Februar, Aloysius Bellecius, † 27. April 1757 in Augsburg, katholischer Theologe 1710, 10. Dezember, Johann Christian Wentzinger, † 1. Juli 1797, Bildhauer und Architekt des Barock (bedeutende Werke in Freiburg, St. Gallen, Kloster St. Blasien) 1715, 10. Februar (Taufdatum), Philipp Jakob Steyrer, † 7. November 1795 in St. Peter (Hochschwarzwald), Abt des Klosters St. Peter auf dem Schwarzwald 1732, 25. Juli, Karl von Hohenzollern-Hechingen, † 11. August 1803 in Oliva, Fürstbischof von Ermland 1737, Franz Anton von Baden, † 10. Dezember 1818 in Freiburg, Präsident der breisgauischen Landstände 1746, 10. April, Heinrich Sautier, † 31. Mai 1810 in Freiburg, Jesuit, Lehrer am akademischen Gymnasium und Stifter der Sautier-Reibelt-Meriansche Stiftung zur Ausbildung und Ausstattung Dürftiger Jünglinge und Jungfrauen 1747, 19. Oktober, Franz Ferdinand Will, † 21. April 1814, Pfarrer und Naturforscher 1753, 1. November, Franz Joseph Märter, † 7. Mai 1827 in Wien, Prof. Dr. med., Botaniker, Leiter einer Amerikareise im Auftrag Kaiser Josephs II. 1753, 22. November, Joseph Anton Schinzinger, † 29. September 1827 ebenda, Theologe, Geistlicher, Professor für Kirchengeschichte an der Freiburger Universität 1755, 22. Mai, Joseph Ignaz Schmiderer, † 15. Februar 1830 in Freiburg, Tierarzt 1768, 25. September, Johann Nepomuk von Raiser, † 14. Mai 1853 in Augsburg, Historiker und Altertumsforscher 1770, 7. Oktober, Anton Karl Freiherr von Baden, † 14. Februar 1830 in Freiburg, Staatsrat des Großherzogtums Baden und Abgeordneter der Badischen Ständeversammlung 1773, 21. August, Johann Nepomuk Locherer, † 26. Februar 1837 in Gießen, römisch-katholischer Geistlicher, Theologe und Hochschullehrer. 1775, 18. Juli, Karl von Rotteck, † 26. November 1840 in Freiburg, Historiker und liberaler Politiker 1777, 28. Dezember, Johann Nepomuk von Vanotti, † 21. November 1847 in Rottenburg am Neckar, württembergischer Landtagsabgeordneter, Domkapitular 1778, 11. Juli, Franz Ackermann, † 12. März 1837 in Rio de Janeiro, Brasilien, Verwaltungsbeamter und Konsul 1780, 20. März, Joseph Benedikt Kapferer, † 6. Juli 1852 in Waldkirch, Jurist 1781, 19. August, Heinrich Kapferer, † 25. November 1856 in Freiburg, Textilfabrikant und Mitglied des Badischen Landtages 1781, 21. November, Conrad von Mederer, † 18. August 1840 in Rohitsch-Sauerbrunn, Slowenien; österreichischer Generalfeldwachtmeister (Generalmajor) 1785, 28. Dezember, Heinrich Amann, † 23. November 1849, Jurist, Hochschullehrer und Bibliothekar 1788, 20. Januar, Johann Baptist Bader, † 16. Oktober 1862 in Zizenhausen, Jurist und Politiker 1791, Joseph Gerstner von Gerstenkorn, † 16. April 1869 in Linz, Oberösterreich, k. k. Feldmarschallleutnant, Ehrenbürger von Pressburg 1793, 17. Mai, Dominikus Kuenzer, † 11. Mai 1853 in Konstanz, Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung 1793, 14. Juli, Heinrich Schreiber, † 29. November 1872 in Freiburg, Historiker und Universitätsprofessor 1796, 23. Oktober, Josef Dominik Karl Brugger, † 11. Mai 1865, Lehrer am Berthold-Gymnasium, schloss sich als einer der ersten Priester dem Deutschkatholizismus an und wurde Priester in Rohrbach bei Heidelberg 1796, 9. Dezember, Karl Bader, † 19. Juni 1874 in Freiburg im Breisgau, Ingenieur 1798, 25. August, Joseph Freiherr von Auffenberg, † 25. Dezember 1857 in Freiburg, Dramatiker und Dichter 1800, 30. Juli, Ignaz Schwörer, † 23. Dezember 1860 in Freiburg im Breisgau, Gynäkologe und Geburtshelfer
19. Jahrhundert 1801 bis 1850 um 1802, Maximilian Ruth, † 2. April 1873 in Rastatt, Jurist und Amtmann im badischen Staatsdienst 1802, 20. August, Heinrich Bernhard von Andlaw-Birseck, † 3. März 1871 in Hugstetten, badischer Politiker und Ultramontanist 1804, Johann Stadler, † 5. Februar 1859 in Wien, österreichischer Maler und Lithograf um 1805, Marquard Georg Metzger, † 19. Juni 1872 in Freiburg, Verwaltungsbeamter 1810, 10. November, Sigmund Geiges, † 9. Februar 1898 in Freiburg, Architekt und Stadtbaumeister 1811, 25. Januar, Johann Baptist Betzinger, † 9. November 1891 in Freiburg i.Br., Verwaltungsjurist und Landtagsabgeordneter 1815, 22. Februar, Johann Baptist Rieder, † 1902, Jurist und von 1850 bis 1852 Bürgermeister von Freiburg 1815, 7. August, Julius Füesslin, † 21. Mai 1866, Arzt 1816, 25. August, Hermann von Rotteck, † 12. Juli 1845 in Freiburg, Jurist und Historiker 1818, 31. Juli, Benjamin Herder, † 10. November 1888 in Freiburg, Verleger 1821, 27. Oktober, Bernhard von Beck, † 10. September 1894 in Freiburg, königlich preußischer Chirurg und Generalarzt 1821, 29. Dezember, Julius Joseph Maier, † 21. November 1889 in München, Jurist, Musikwissenschaftler und Bibliothekar 1822, 16. Juni, Gustav von Rotteck, † 8. August 1893 in Freiburg, badischer Landtagsabgeordneter 1824, 9. April, Rudolf Robert Maier, † 7. November 1888 in Freiburg, Pathologe und Anatom, Hochschullehrer 1825, 25. März, Max Johann Sigismund Schultze, † 16. Januar 1874 in Bonn, Anatom, Zoologe und Hochschullehrer 1825, 3. Oktober, Arnold Münch, † 9. Januar 1895 in Windisch, Schweizer Politiker, Beamter und Unternehmer 1826, 2. Februar, Franz Anton Zell, † 12. Februar 1901 in Freiburg, Archivar und Heraldiker