Anna David (* 2. Dezember 1984 in Aarhus, Dänemark) ist eine dänische Soul- und R&B-Sängerin. Ihre größten Erfolge hatte sie vor allem in Dänemark und den anderen skandinavischen Ländern. Ihre Single „Fuck Dig“ wurde 2005 in Dänemark mit Platin ausgezeichnet und wurde in Deutschland unter dem Titel „Fick Dich“ produziert und verkauft.
Biografie Davids Vorliebe für Musik zeigte sich schon in jungen Jahren. Mit acht begann sie Klavier zu spielen und sang im Chor. Zwei Jahre später bekam sie ihr erstes Drumset. In den darauf folgenden Jahren spielte sie mit ihrer älteren Schwester Inez Bjørg David in einer Band an der Gitarre und komponierte mit ihr zusammen Lieder. Die Planungen für eine professionelle Show für die Band verliefen im Sand. Während Davids Schwestern Inez und Marika Elena David Schauspielerinnen wurden, blieb Anna David der Musik treu.
Mit dreizehn kam sie über ihre zweite Schwester Marika in Kontakt zu einigen Musikproduzenten. Kurze Zeit später wurden erste Aufnahmen in einem professionellen Studio gemacht. Parallel zu ihrer musikalischen Arbeit spielte sie in Lars von Triers Film Dancer in the Dark als „Drummergirl Betty“ mit. David debütierte 2000 mit ihrer Single P.Y.B. (Pretty young boy).
2003 trennte sie sich von ihren bisherigen Produzenten, weil sie musikalisch in eine andere Richtung gehen wollte. Nach längerer erfolgloser Suche nach einem neuen Produzenten für ihre Lieder traf sie 2004 auf das Produzentenduo nOOb (Erik Fryland & Casper Lindstad), das ihr mit der Produktion der Single „Fuck dig“ schließlich im Jahr 2005 zum Durchbruch verhalf. In Zusammenarbeit mit nOOb erschien 2005 auch ihr Debüt-Album „Anna David“, das in Dänemark mit Gold ausgezeichnet wurde.
2007 erschien Anna Davids zweites Album mit dem Titel „2“.
Das dritte Album Tættere På erschien 2009 auf ihrem eigenen Label ADeluxe Music in Zusammenarbeit mit dem Langzeitpartner Playground Music. Laut einem Interview in der dänischen Musikzeitschrift Gaffa war Anna David zum ersten Mal Executive Producer. Sie hat alle Lieder für dieses Album selbst geschrieben, jedoch in Zusammenarbeit mit anderen. Das dritte Album behandelt Themen wie Freude, Schmerz, Sehnsucht, Erotik und Leidenschaft.
2010 erschien Anna Davids viertes Studioalbum unter dem Titel Music is taking over. Es ist ihr erstes Album, das ausschließlich in Englisch eingesungen ist.
Anna David wurde achtmal bei den Danish Music Awards 2006, Zulu Awards 2005, P3 Guld 2006 und Deejay Awards 2006 nominiert. Sie bekam den Zulu Award als beste Sängerin 2005. Die Single „Fuck dig“ wurde mit Platin ausgezeichnet und bekam den Payload Award für „Fuck dig“ als am häufigsten heruntergeladenes Lied 2005.
Ihre größten Erfolge feierte Anna David vor allem in Dänemark und den anderen skandinavischen Ländern, jedoch verkaufte sich ihre Single F*** Dich auch in Deutschland gut.
Die Single „Fuck dig“/„Fick dich“ Der Song Fuck dig belegte in Dänemark elf Wochen lang Platz eins der Single-Charts. Im Oktober 2006 wurde eine deutschsprachige Version unter dem Titel „Fick Dich“ veröffentlicht, die sowohl in Deutschland als auch Österreich in den Single-Charts notiert wurde. Der Song wurde auch englischsprachig als „Fuck You“ aufgenommen.
In Deutschland störte sich das Presswerk an dem Titel und an der Zeile im Refrain. Anna Davids Label Sony BMG suchte daher nach einem anderen Presswerk. Als Kommentar kam von Sony BMG, dass die Reaktion des Presswerks, die CD nicht produzieren zu wollen, unverständlich sei, denn in Dänemark hatte man die Single veröffentlicht und niemand störte sich daran. Ferner wies Sony BMG auf den öffentlichen Streit zwischen Eamon und Frankee hin. Der Song wirkt gegen den von Eamon weniger aggressiv und behandelt die Enttäuschung der gescheiterten Beziehung.
Die deutsche Version, die in den deutschen und österreichischen Charts notiert wurde, wurde von Stani Djukanovic und Roland Spremberg produziert, die auch hinter Künstlern wie No Angels oder Blümchen stehen.Fick Dich zu anstössig bei Laut.de
Trivia Anna David nahm 2006 an der Live-Show Vild med dans (dänische Version von Let’s Dance) teil.
2009 spielte Anna David in einer Jugendserie namens Store Drømme (Big Dreams) mit. Diese lief im auf dem nationalen, dänischen Kanal TV 2. Anna David spielte in dieser Serie die Hauptrolle Kris. In diesem Zusammenhang entstanden auch Songs wie Et andet liv und Mine øjne de skal se.
Im Februar 2011 nahm Anna David zusammen mit den Musikern Joker, Szhirley, Lars HUG, Eran DD und Dorthe Kollo an einem Programm des TV-Senders TV 2 teil, in dem sie sich ihre Songs gegenseitig interpretieren. Die Show wurde in Mexiko gedreht.Hvem f..... er Anna David? bei underholdning.tv2.dk
Diskografie Alben 2005: Anna David (2006 in Schweden und Norwegen) 2007: 2 2009: Tættere på 2010: Music is taking over
Singles 2000: P.Y.B. (Pretty Young Boy)* mit Christoph Brüx, Toni Cottura 2001: U and me and the sunshine 2002: Impossible 2002: Terminal love 2005: Fuck Dig 2005: Hvad nu Hvis? 2006: Når musikken spiller 2006: Fick Dich 2006: Kys Mig 2007: Nr.1 2007: Chill 2007: Den sidste sang 2008: Den lille pige 2009: Tæt på 2009: Når en engel siger farvel 2009: Den Sommer 2009: Uden ord 2009: All about Love 2010: Bow (For the bad girls) 2010: Something to Nothing 2010: Into the Light 2011: If You wanna cry 2011: Lille Natsværmer (Toppen af poppen) 2011: Kun hjertet slår 2012: Brænder mig 2012: Solstorm feat. Darwich 2013: F***ing Perfekt 2014: It hurts 2014: Shade of Grey 2015: Ukendt Land 2015: Sonsommerregn 2015: Den Vildeste Drøm
Gastbeiträge 2005: Jokeren feat. Anna David - „Mavepuster“ (Erschienen auf Jokeren Gigolo Jesus) 2008: Ufo & Yepha feat. Anna David - „Næh næh“ (Erschienen auf UFO Yepha Kig Mig I Øjnene)
Kompilationsbeiträge P.Y.B (Pretty young boy) 2000: Der kleine Vampir 2000: Absolute Kids 2000: Deep Kinder Hit Mix
U and me and the sunshine 2001: Tigerentenclub 12
Impossible 2002: Tanzscheibe vol. 4
Fuck dig 2005: Bodywork VII 2005: Dance Chart 12 2005: Summer Sun Hits 2 2005: Now Big Hits 2005: All Woman 2006: Now (That’s what I call music) 13
Hva’ nu hvis 2006: Hits for Kids vol. 15
Når musikken spiller 2006: Dancecharts 14
Når ingen andre rør dig 2006: Stærke danske sangerinder
Kys mig 2006: Summer Sun Hits 3 2006: Cartoon Network / Kidz Hits
Når musikken spiller 2006: Best of 2006
Fick dich 2006: Boom 2007 2007: Après Ski Hits 2007
Kys Mig 2007: NRJ We love to Party
Nr. 1 2007: Best of 2007
Chill 2007: Dirty Work 2 (CD+DVD) 2007: NOW 19 2008: More Summer 2008: Hits For Kids vol. 19 2008: Kidz Hits 5 2008: Dancecharts Vol.20
Dirty 2008: Kidz Hits 6 2008: Dancecharts vol. 21
Den lille pige 2008: Olivia Hits vol. 1
Weblinks dänische Webpräsenz (dänisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Contemporary-R&B-Sänger Kategorie:Teilnehmer am Dansk Melodi Grand Prix Kategorie:Soulsänger Kategorie:Musiker (Dänemark) Kategorie:Däne Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Frau