mini|Alex Randolph (rechts) spielt das von ihm entwickelte Gesellschaftsspiel Twixt auf dem Göttinger Spieleautorentreffen 1998 Als Spieleautoren (auch Spielautoren genannt) werden Personen bezeichnet, die Gesellschaftsspiele entwerfen.

Begriffe Den Namen „Spieleautor“ hat Reinhold Wittig in seiner Edition Perlhuhn Ende der 1970er Jahre geprägt. Er nahm an Bedeutung zu, als 1988 deutsche und internationale Spieleautoren auf der Spielwarenmesse in Nürnberg dieselbe Anerkennung ihrer Autorenschaft wie Buchautoren verlangten. In einer „Bierdeckel-Proklamation“ genannten Erklärung vereinbarten sie, nur noch Verträge zu akzeptieren, die die Namensnennung auf der Schachtel garantieren.Spieleautorenzunft: Historischer Rückblick - mit Abbildung des Bierdeckels

Bei Computerspielen heißt der Spieleautor Spieleentwickler. Die meist chronologisch geordnete Liste der publizierten Spiele eines Spieleautors nennt man Ludografie.

Verband Jedes Jahr finden in Deutschland zwei wichtige Veranstaltungen statt, bei denen renommierte Spieleautoren wie auch Neulinge auf Vertreter der Spieleverlage treffen: im Frühjahr das Spieleautorentreffen in Haar bei München und im Frühsommer das Göttinger Spieleautorentreffen.

Die internationale Interessenvertretung der Spieleautoren ist die Spiele-Autoren-Zunft e. V. (SAZ).

Erfolgreiche Spieleautoren (* 1978) : 1× Kennerspiel des Jahres, 1× Spiel des Jahres, 1× Deutscher Spiele Preis (* 1967) : 1× Kinderspiel des Jahres, 1× Spiel des Jahres : 1× Kinderspiel des Jahres, 2× Kennerspiel des Jahres, 1× Deutscher Spiele Preis, 1× Deutscher Kinderspiele Preis (* 1971) : 1× Spiel des Jahres, 1× International Gamers Award (* 1963): Erfinder des Sammelkartenspiels Magic: The Gathering. (1924–2008) : 1× Spiel des Jahres, 1× Der Goldene Pöppel (* 1957): hat mehrere hundert Spiele veröffentlicht, 4× Deutscher Spiele Preis, 1× Spiel des Jahres, 1× Kinderspiel des Jahres, 1× Kennerspiel des Jahres (* 1942): 5× Spiel des Jahres, 3× Deutscher Spiele Preis, 1× Sonderpreis Kinderspiel, 1× Deutscher Kinderspiele Preis und 2× Gewinner des International Gamers Award (* 1951): 2× Spiel des Jahres, Begründer der Zug-um-Zug-Reihe (* 1971): 2× Kennerspiel des Jahres, 1× Deutscher Spiele Preis (1922–2004) „Grandseigneur der Spielekultur“, 1× Spiel des Jahres, 1× Kinderspiel des Jahres, 2× Sonderpreis „Schönes Spiel“; Deutscher Spiele Preis: Sonderpreis für sein Lebenswerk (* 1970): 1× Spiel des Jahres „Sonderpreis komplexes Spiel“, 1× Deutscher Spiele Preis, Begründer der Bohnanza-Reihe und 5× Gewinner des International Gamers Award (1920–2002): hat mehrere hundert Spiele veröffentlicht, 1× Spiel des Jahres (* 1962): 2× Spiel des Jahres, 1× Deutscher Spiele Preis (* 1969): 2× Spiel des Jahres, 1× Deutscher Spiele Preis, Begründer der Dominion-Reihe (1952–2023): 4× Spiel des Jahres, 4× Deutscher Spiele Preis, Begründer der Catan-Reihe (* 1962): 3× Gewinner des International Gamers Award (* 1969): 1 × Kinderspiel des Jahres (* 1963): 1× Spiel des Jahres, 1× Deutscher Spiele Preis, Begründer der Carcassonne-Reihe Für eine Liste von relevanten Spieleautoren siehe auch :Kategorie:Spieleautor.

Weblinks

Datenbank mit Spieleautoren und ihren Spielen (Luding) Spiele-Autoren-Zunft

Einzelnachweise

Kategorie:Freier Beruf (Deutschland)