Ottange (deutsch Öttingen, 1940–44 Ottingen) ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand ) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Thionville.

Geografie Ottange liegt nordwestlich von Thionville an der Grenze zu Luxemburg auf einer Höhe zwischen 295 und 428 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 15,48 km².

Geschichte Der Ort wurde 1051 erstmals als Ottingin erwähnt und gehört seit 1766 zu Frankreich. Am 27. Januar 1812 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Nondkeil mit Ottange vereinigt.

Wappen Blasonierung: In Gold zwei gekreuzte schwarze Hämmer, über denen ein rotes Schildlein mit blaugekröntem goldenem Adler liegt.

Das Adler-Schildlein war das Wappen des ehemaligen Rittergeschlechts von Ottange, die Hämmer symbolisieren die lange Bergbautradition.Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019Einwohner 3563 3180 2852 2621 2482 2590 2685 3099

Sehenswürdigkeiten Die Kirche Saint-Willibrord aus dem Jahr 1757 wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet. Überreste der Burg Ottange, die erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt wurde und 1671 teilweise, 1734 dann endgültig zerstört wurde Die Kapelle im Ortsteil Nondkeil wurde anstelle einer älteren im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kapelle im Jahr 1968 erbaut und 2018 profaniert.

Literatur Friedrich Toepfer: Beilagen IX. Die Grafschaft Ottange. In: ders. (Bearb.): Urkundenbuch für die Geschichte des graeflichen und freiherrlichen Hauses der Voegte von Hunolstein, Bd. III. Fr. Campe, Nürnberg 1872, S. 294–319 (Google-Books)

Belege

Weblinks

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