Riccio (auch: Rizzio) ist der Familienname folgender Personen:

Andrea Riccio, von 1505 bis 1515 Bischof von Telese o Cerreto Sannita Benedetto Riccio (auch „Ricci“) (etwa 1678–1710), italienischer Barockkomponist Bernardo Riccio, Radprofi, zeitweilig im italienischen Team Tinkoff Credit Systems David Rizzio (1533–1566), italienischer Musiker, Privatsekretär und Günstling von Maria Stuart Eros Riccio (* 1977), italienischer Fernschachspieler Giovanni Riccio, ca. 1550 Erzbischof von Manfredonia Giovanni Battista Riccio (* um 1570; † 1621), italienischer Komponist Luigi Riccio (* 1977), italienischer Fußballspieler Luigi II. Riccio, im Jahr 1859 Bischof von Monopoli Mariano Riccio, italienischer Maler Suzanne Riccio (* 1963), amerikanische Profiboxerin Teodoro Riccio (1540–1600), italienischer Kapellmeister und Komponist Vincenzo Riccio (* 1974), italienischer Fußballspieler

sowie der Name von Riccio da Montechiaro (Giannotto Riccio), italienischer Condottiere

der als Il Riccio bekannte italienische Bildhauer Andrea Briosco der als Il Riccio bekannte italienische Architekt, Bildhauer, Buchmaler und Maler Bartolomeo Neroni

Riccio ist darüber hinaus der Titel einer Ouvertüre des Komponisten Adolf Sandberger eines Opern-Einakters von Erich Riede, zu dem dieser 1929 ein Libretto von Martha Wertheimer vertonte. Die Oper wurde 1947 erstmals in Coburg uraufgeführt. Bei dem titelgebenden Protagonisten der Oper handelt es sich um David Rizzio.