Diese Liste zeigt die amtlich genehmigten Wappen der Verbandsgemeinden, Städte und Gemeinden, sowie Wappen von ehemaligen Landkreisen, Verwaltungsgemeinschaften, Städten und Gemeinden im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Landkreis Harz und Vorgängerkreise Landkreis Wappen Kommentare Harz 120px|Der Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Harz Gestaltet vom Heraldiker Jörg Mantzsch aus Magdeburg, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 3. Januar 2008: „Gespalten von Silber und Rot, vorn zwei zugewendete, steigende rote Forellen, hinten zwei schräg gekreuzte silberne Kredenzmesser mit goldenen Griffen.“Öffentliche Bekanntmachung des Referates Kommunalrecht, Kommunale Wirtschaft und Finanzen über das vom Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt genehmigte Wappen und Flagge für den Landkreis Harz. In: Zum 1. Juli 2007 wurde der Landkreis Harz aus den Landkreisen Halberstadt, Wernigerode und Quedlinburg sowie der Stadt Falkenstein/Harz aus dem Landkreis Aschersleben-Staßfurt neugebildet. Halberstadt 120px 100px|zentriert Genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 20. Juli 1995: „Gespalten von Silber und Rot.“Papendieck 1996, Seite 29 Quedlinburg 120px 100px|zentriert Genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 24. September 1990: „Von Silber und Rot durch eine eingebogene neunmal Schwarz über Gold geteilte Spitze geteilt; vorn eine vierendige, nach links gebogene rote Geweihstange, hinten zwei schräggekreuzte silberne Kredenzmesser mit goldenen Griffen.“Papendieck 1996, Seite 41 Quedlinburg (1939–1990) 120px 100px|zentriert Genehmigt am 7. Juli 1939: „In Rot zwei schräggekreuzte silberne Vorlegemesser mit goldenen Griffen.“Papendieck 1996, Seite 42 Wernigerode 120px 100px|zentriert Genehmigt am 13. September 1939, bestätigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 11. August 1995: „Gespalten von Silber und Rot mit zwei aufgerichteten, einander zugewandten Forellen in verwechselten Farben.“Papendieck 1996, Seite 51

Verbandsgemeinden Verbandsgemeinde Wappen Kommentare Vorharz 150px 100px|zentriert Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch den Landrat des Landkreises Harz am 26. Oktober 2010: „In Blau drei silberne Wellenpfähle, dazwischen zwei goldene Ähren mit je zwei Halmblättern.“Genehmigung des Wappens und der Flagge der Verbandsgemeinde Vorharz. In: Jörg Mantzsch: Das Wappen der Verbandsgemeinde Vorharz, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren. Hinterlegt beim Landkreis Harz 2010 (Gutachten: Landeshauptarchiv Wernigerode)

Ehemalige Verwaltungsgemeinschaften Verwaltungs­gemeinschaft Wappen Kommentare Aue-Fallstein 150px 100px|zentriert Genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 15. Juli 1997 und registriert im Landeshauptarchiv unter der Wappenrollennummer 51/1997: „Geviert von Silber und Rot; Feld 1: eine grüne Buche, Feld 2: vier (2:2) dreiblättrige (1:2) silberne Blüten, Feld 3: drei im rechten Winkel abwärts kehrend gestellte dreiblättrige (1:2) silberne Blüten, Feld 4: ein blauer Wellenbalken.“§ 3 Absatz 1 der

Zum 11. September 2003 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Aue-Fallstein aufgelöst. Ihre sieben Mitgliedsgemeinden, die Stadt Dardesheim sowie Deersheim, Hessen am Fallstein, Osterode am Fallstein, Rohrsheim, Veltheim am Fallstein und Zilly schlossen sich zur neugebildeten Einheitsgemeinde Aue-Fallstein zusammen, die das Wappen in Rechtsnachfolge weiterführte. Bode-Holtemme 150px 100px|zentriert Genehmigt ????: „Geteilt; oben balkenweise in Rot ein silberner Schlüssel mit einem aus Ringen zusammengesetzten Schließblatt und ein zunehmender silberner Mond, unten Silber über Blau im Lindenblattschnitt geteilt.“

Zum 1. Januar 2010 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Bode-Holtemme aufgelöst. Zusammen mit den Gemeinden Ditfurt, Hausneindorf, Hedersleben, Heteborn und Wedderstedt aus der ebenfalls aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Ballenstedt/Bode-Selke-Aue wurde die Verbandsgemeinde Vorharz gegründet. Dabei wurde Nienhagen nach Schwanebeck eingemeindet. Brocken 150px 100px|zentriert Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt ????: „.“(Angaben zur amtlichen Blasonierung sind notwendig.)

Zum 1. Januar 2005 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Brocken aufgelöst. Brocken-Hochharz 150px 100px|zentriert Gestaltet von Jörg Mantsch, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg ????: „Gespalten von Silber und Grün, in verwechselten Tinkturen eine von zwei Lilien begleitete Tanne auf einem mit drei Wellenlinien belegten Dreiberg.“

Zum 1. Januar 2010 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Brocken-Hochharz aufgelöst. Huy 150px 100px|zentriert Gestaltet von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 13. Mai 1996: „Gespalten von Silber und Grün; vorn 5 (2:2:1) steigende Buchenblätter, hinten 6 (2:2:2) silberne Schilfstengel mit Blatt.“

Zum 1. April 2002 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Huy aufgelöst. Ihre Mitgliedsgemeinden, Aderstedt, Anderbeck, Badersleben, Dedeleben, Dingelstedt am Huy, Eilenstedt, Eilsdorf, Huy-Neinstedt, Pabstorf, Schlanstedt und Vogelsdorf schlossen sich zur neugebildeten Einheitsgemeinde Huy zusammen. Diese führt das Wappen in Rechtsnachfolge weiter. Unterharz 150px 100px|zentriert Genehmigt ????: „Geviert von Rot und Silber; Feld 1 ein silberner schwarzgefugter Zinnenturm mit beknauftem Spitzdach, offenem Tor und offener Rundbogenfensteröffnung; Feld 2 eine grüne bewurzelte Tanne; Feld 3 eine grüne bewurzelte Linde; Feld 4 schräg gekreuzte silberne Hammer und Schlägel.“

Zum 1. August 2009 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Unterharz aufgelöst. Die Städte Güntersberge und Harzgerode schlossen sich mit den Gemeinden Dankerode, Königerode, Schielo, Siptenfelde und Straßberg zur neugebildeten Stadt Harzgerode zusammen. Die verbliebene Gemeinde Neudorf wurde zum 1. September 2010 nach Harzgerode eingemeindet.

Städte und Gemeinden Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare Stadt Ballenstedt 150px 100px|zentriert 100px|rechts|Vollwappen Das Wappen ist eine Varietät des Wappenschildes der Grafen von Ballenstedt. Nach der Stadterhebung von Ballenstedt ist es 1560 bekundet: „Gespalten, vorn unter goldenem Schildhaupt fünfmal schwarz über gold geteilt, hinten über goldenem Schildfuß fünfmal gold über schwarz geteilt. Auf dem Bügelhelm mit Halskleinod und golden-silbernen Decken ein goldener Pfahl mit drei schwarzen Balken.“§ 2 Absatz 1 der Stadt Blankenburg (Harz) 150px 100px|zentriert Genehmigt durch den Landrat des Landkreises Harz am 23. Juli 2016: „In Schwarz ein gefugter und gezinnter silberner Rundturm mit Sockel und schwarzer Toröffnung, begleitet vorn von einem silbernen Schild mit roter Hirschstange und hinten von einem silbernen Spangenhelm mit roten Hirschstangen als Helmzier.“Genehmigung des Wappens und der Flagge der Stadt Blankenburg (Harz). In: Gemeinde Ditfurt 150px 100px|zentriert Genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 14. Juni 2001: „Im blauen Schild mit goldenem Innenbord zwei schräggekreuzte silberne Vorlegemesser mit dreimal schwarz genagelten goldenen Griffen.“ Stadt Falkenstein/Harz 150px 100px|zentriert Genehmigt ????: „Das Wappen der Stadt Falkenstein/Harz zeigt gespalten von Blau und Silber. Vorn ein gezinnter silberner Burgturm mit zwei haubenförmig schwarz bedachten Erkern und einem aufgesetzten gezinnten Kuppeltürmchenmit schwarzem Dach, bekrönt von einer schwarz bedachten und beknauftem Laterne; im Turm zwei schwarze Fensteröffnungen, in den Erkern je eine schwarze Fensteröffnung; die Turmspitz im Winkelmaß begleitet von sieben fünfstrahligen (3:2:2) goldenen Sternen. Hinten pfahlweise drei linksgewendete fliegende schwarze Falken.“§ 2 Absatz 1 der Die Farben der Stadt Falkenstein/Harz – abgeleitet vom Wappen – sind Weiß/Blau. Gemeinde Groß Quenstedt 150px 100px|zentriert Gestaltet von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 25. August 1995: „In Silber auf grünem Dreiberg mit silbernem Wellenbalken eine bewurzelte Linde mit schwarzem Stamm und grünen Blättern.“ Kreisstadt Halberstadt 150px 100px|zentriert Das Wappenbild erscheint zuerst auf Siegeln aus dem 14. Jahrhundert, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 24. März 1998: „Gespalten von Silber und Rot, belegt mit einem schrägrechten schwarzen Doppelhaken.“ Gemeinde Harsleben 150px 100px|zentriert Genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 17. Februar 1936: „Schräggeteilt von Rot über Silber; oben drei im rechten Winkel abwärts kehrend gestellte sechsstrahlige silberne Sterne, unten ein zunehmender roter Mond.“ Stadt Harzgerode 150px 100px|zentriert Gestaltet von dem Heraldiker Hans Schulze aus Harzgerode, genehmigt durch den Landrat des Landkreises Harz am 19. November 2010: „Das Wappen der Stadt Harzgerode zeigt in Silber einen grünen Berg belegt mit silbernem Schlägel und Eisen, darauf wachsend vorn eine grüne Tanne und hinten eine grüne Linde, mittig ein offenes schwarz gefugtes Stadttor mit links und rechts angesetzter Stadtmauer und Zinnenturm mit Fensteröffnung und golden beknauftem blauem Spitzdach.“§ 2 Absatz 1 der Die Farben der Stadt Harzgerode sind Rot / Silber (Weiß). Gemeinde Hedersleben 150px 100px|zentriert Gestaltet vom Heraldiker Karl-Heinz Fritze aus Niederorschel, genehmigt am 10. Mai 2005: „Das Wappen der Gemeinde Hedersleben zeigt in Silber zwei mit einem rot-silbern doppelreihig geschachten Schrägrechtsbalken belegte, schräglinke blaue Wellenbalken über einer roten Zuckerrübe mit drei grünen Blättern.“§ 2 Absatz 1 der Gemeinde Huy 150px 100px|zentriert Gestaltet von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 19. Juli 2002: „Gespalten von Silber und Grün; vorn 5 (2:2:1) steigende Buchenblätter, hinten 6 (2:2:2) silberne Schilfstengel mit Blatt.“